IG Metall fürchtet Industriekollaps in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Wirtschaftswarnungen aus Lüneburg

Lüneburg () – Die IG Niedersachsen und hat vor einem schleichenden Kollaps der in der Region gewarnt. „Das ist kein Konjunkturtief, was wir erleben, ist eine Welle der De-Industrialisierung“, sagte Bezirksleiter Thorsten Gröger am Donnerstag bei einer Industriedemonstration in Lüneburg.

Monat für Monat würden tausende Industriearbeitsplätze verschwinden, während die Produktion stagniere und Investitionen ausblieben.

Die Gewerkschaft verweist auf eine aktuelle Betriebsrätebefragung, die die Probleme deutlich mache: Fast jeder zweite Betrieb in bewertet seine wirtschaftliche Lage als schlecht oder sehr schlecht. Besonders betroffen seien Maschinenbau, Fahrzeugbau und Stahlindustrie.

43 Prozent der Betriebe sehen ihre Wettbewerbsfähigkeit durch hohe stark gefährdet.

Als Sofortmaßnahmen fordert die IG Metall einen Industriestrompreis von maximal fünf Cent pro Kilowattstunde, gezielte Investitionen in Zukunftsfelder sowie eine Stärkung des Sozialstaats. Gröger kündigte an, die Gewerkschaft werde im Winter mit Aktionen und Protesten Druck machen, sollte die Bundesregierung nicht handeln.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Stahlproduktion (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Thorsten Gröger, Bundesregierung, Maschinenbau, Fahrzeugbau, Stahlindustrie

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

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Lüneburg

Worum geht es in einem Satz?

Die IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt warnt vor einem schleichenden Kollaps der Industrie in der Region, fordert Sofortmaßnahmen gegen De-Industrialisierung und kündigt Proteste an, falls die Bundesregierung nicht handelt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Warnung der IG Metall vor industriellem Kollaps
  • Stagnation der Produktion
  • Ausbleiben von Investitionen
  • Hohe Energiepreise als Wettbewerbsrisiko
  • Negative Bewertung der wirtschaftlichen Lage durch viele Betriebe
  • Betroffene Branchen: Maschinenbau, Fahrzeugbau, Stahlindustrie
  • Ergebnisse einer Betriebsrätebefragung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass:

- IG Metall warnt vor schleichendem Kollaps der Industrie
- Thorsten Gröger bezeichnet Situation als Welle der De-Industrialisierung
- Monatlich verschwinden tausende Industriearbeitsplätze
- Produktion stagniert, Investitionen bleiben aus
- Fast jeder zweite Betrieb sieht wirtschaftliche Lage als schlecht
- Maschinenbau, Fahrzeugbau und Stahlindustrie besonders betroffen
- 43 Prozent der Betriebe fühlen sich durch hohe Energiepreise bedroht
- IG Metall fordert Industriestrompreis von maximal fünf Cent je kWh
- Forderung nach gezielten Investitionen in Zukunftsfelder
- Stärkung des Sozialstaats gefordert
- Drohung mit Aktionen und Protesten im Winter, falls Bundesregierung nicht handelt

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Schleichender Kollaps der Industrie
  • Verlust von tausenden Industriearbeitsplätzen
  • Stagnation der Produktion
  • Ausbleibende Investitionen
  • Schlechte wirtschaftliche Lage in vielen Betrieben
  • Gefährdung der Wettbewerbsfähigkeit durch hohe Energiepreise
  • Forderung nach einem Industriestrompreis von maximal fünf Cent pro Kilowattstunde
  • Notwendigkeit gezielter Investitionen in Zukunftsfelder
  • Stärkung des Sozialstaats gefordert
  • Ankündigung von Aktionen und Protesten bei Untätigkeit der Bundesregierung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Thorsten Gröger, der Bezirksleiter der IG Metall Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, beschreibt die Situation als eine "Welle der De-Industrialisierung".

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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