Milliardenloch bei Bundesstraßen – Baustopps drohen

Milliardenloch bei Bundesstraßen – Baustopps drohen

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Verkehrspolitik in Sachsen-Anhalt: Finanzielle Unsicherheiten

Magdeburg () – Ein Planungspapier zu den laufenden Haushaltsverhandlungen aus dem Bundesverkehrsministerium alarmiert Verkehrspolitiker in Bund und Sachsen-Anhalt. Für drei Bundesstraßen in Sachsen-Anhalt drohen Baustopps und für bestehende Bundesstraßen fehlt Geld zum Erhalt, sodass es verstärkt zu Geschwindigkeitsbegrenzungen oder anderen Verkehrseinschränkungen kommen könnte, berichtet die „Mitteldeutsche Zeitung“ (Freitagsausgabe) mit Verweis auf ein Papier aus dem Bundesverkehrsministerium.

„Auf Basis der beschlossenen mittelfristigen Finanzplanung bis 2029 ist die Finanzierung der Bundesfernstraßen für die kommenden Jahre in vielen Bereichen nicht gesichert“, heißt es laut Zeitung in dem Papier aus dem Hause von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU). In Sachsen-Anhalt stehen laut Zeitung drei Bundesstraßen-Bauprojekte auf der Kippe: bei der B6 die Ortsumfahrung Bruckdorf, bei der B2 die Ortsumfahrung Wittenberg und bei der B188 die Ortsumfahrung Miesterhorst (Altmarkkreis Salzwedel).

Dafür könnten „auf Basis der aktuellen Finanzplanung keine Baufreigaben erteilt werden“, heißt es in dem Ministeriumspapier. Für den Erhalt bestehender Bundesstraßen in Sachsen-Anhalt müssten laut Ministerium bis 2029 insgesamt 419 Millionen Euro investiert werden, nach aktuellem Planungsstand fehlten aber insgesamt 169 Millionen.

Landesverkehrsministerin Lydia Hüskens (FDP) ist alarmiert. „Der Bund finanziert ein Sondervermögen von 500 Milliarden Euro mit Schulden angeblich für die Infrastruktur und gleichzeitig wird die Infrastruktur kaputtgespart“, sagte sie der Zeitung. Verlässliche und verantwortliche Politik sehe anders aus.

Unionsfraktionsvize Sepp Müller (CDU) aus Gräfenhainichen sagte dem Blatt: „Zugesagte Ortsumfahrungen müssen durch den Bund finanziert werden.“ Man stehe vor der Herausforderung, finanzielle Lücken zu schließen. „Ich bin im engen Austausch mit dem Ministerium, um Lösungen zu finden“, so Müller. Auch der Magdeburger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Kröber will sich einsetzen. „Für mich haben Sanierungen Priorität und dafür kämpfe ich. Da wird es eine Lösung geben“, so der Verkehrsexperte der SPD-Fraktion.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Patrick Schnieder, Lydia Hüskens, Sepp Müller, Martin Kröber

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesverkehrsministerium, Patrick Schnieder (CDU), Mitteldeutsche Zeitung, Landesverkehrsministerin Lydia Hüskens (FDP), Sepp Müller (CDU), Martin Kröber (SPD), SPD-Fraktion

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

Magdeburg, Bruckdorf, Wittenberg, Miesterhorst (Altmarkkreis Salzwedel)

Worum geht es in einem Satz?

Ein Papier des Bundesverkehrsministeriums warnt, dass in Sachsen-Anhalt Baustopps für drei Bundesstraßen drohen und es an Mitteln für den Erhalt bestehender Straßen fehlt, was zu Verkehrseinschränkungen führen könnte.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Planungspapier des Bundesverkehrsministeriums
  • Alarmierung von Verkehrspolitikern in Bund und Sachsen-Anhalt
  • Mangelnde Finanzierung der Bundesfernstraßen
  • Schätzung von 419 Millionen Euro für Erhalt bestehender Bundesstraßen bis 2029
  • Fehlende 169 Millionen Euro laut aktuellem Planungsstand
  • Potenzielle Baustopps für drei Bundesstraßen-Bauprojekte in Sachsen-Anhalt
  • Unzureichende Baufreigaben aufgrund aktueller Finanzplanung
  • Kritik an der Finanzierungspolitik des Bundes

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

verneinen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Baustopps für drei Bundesstraßen in Sachsen-Anhalt
  • Fehlendes Geld zum Erhalt bestehender Bundesstraßen
  • Mögliche Geschwindigkeitsbegrenzungen oder Verkehrseinschränkungen
  • Finanzierungsunsicherheiten für Bundesfernstraßen bis 2029
  • Notwendige Investitionen von 419 Millionen Euro bis 2029
  • Fehlende Mittel von 169 Millionen Euro
  • Alarmierende Reaktionen von Landesverkehrsministerin und anderen Politikern
  • Dringlichkeit, finanzielle Lücken zu schließen
  • Fokus auf Sanierungen und Lösungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Lydia Hüskens, die Landesverkehrsministerin, äußert sich alarmiert über die Finanzierung der Infrastruktur und kritisiert, dass der Bund die Infrastruktur "kaputtspart".

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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