Gutachten attestiert Ministerium schwere Fehler bei Maskenbeschaffung

Gutachten attestiert Ministerium schwere Fehler bei Maskenbeschaffung

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Gutachten attestiert Ministerium schwere Fehler bei Maskenbeschaffung

Berlin () – Die Unternehmensberatung KPMG bescheinigt dem Bund offenbar gravierende Fehler bei der Abwicklung der Maskengeschäfte aus der Coronazeit. Das geht aus einem Gutachten für das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hervor, über das der „Spiegel“ berichtet.

Demnach hat KPMG im April untersucht, wie die Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium, das die Kaufaufträge für persönliche Schutzausrüstung (PSA) vergeben hatte, mit zwei anderen Beratungsfirmen lief, die für die praktische Abwicklung zuständig gewesen seien. Laut KPMG-Gutachten gab es im damals noch von Jens Spahn (CDU) geführten Ministerium weder einen „umfassenden Überblick über den Gesamtfortschritt der PSA-Abwicklung“ noch ein „systematisches Risikomanagement, das potenzielle Risiken identifiziert“, berichtet das Nachrichtenmagazin.

Auch bei der Kontrolle der Kosten haperte es. „Ein Gesamtüberblick, der alle Kosten umfasst“, sei „nicht geführt“ worden, heißt es dem Bericht zufolge in dem Gutachten. „Dies führt zu einer mangelhaften Nachvollziehbarkeit der finanziellen Mittel und deren Einsatz“. Ein Grund könnte sein, dass es, wie das Ministerium laut „Spiegel“ gegenüber KPMG einräumte, „in der BMG-Organisation keine Person mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund“ gab. Der Bund hatte 5,8 Milliarden Masken für 5,9 Milliarden Euro gekauft.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundesministerium für Gesundheits (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen von Personen, die im Artikel vorkommen, sind:

Jens Spahn.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

KPMG, Bundesgesundheitsministerium (BMG), Jens Spahn (CDU)

Wann ist das Ereignis passiert?

April 2021

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Eine KPMG-Überprüfung hat festgestellt, dass das Bundesgesundheitsministerium während der Coronazeit gravierende Fehler bei der Abwicklung der Maskengeschäfte machte, darunter fehlende Überblick und Kontrolle über Kosten sowie ein unzureichendes Risikomanagement.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für das beschriebene Ereignis sind die gravierenden Fehler bei der Abwicklung der Maskengeschäfte während der Coronazeit. Ein Gutachten der Unternehmensberatung KPMG legt nahe, dass es im Bundesgesundheitsministerium unter Jens Spahn an einem umfassenden Überblick über die Prozesses, systematischem Risikomanagement und Kontrolle der Kosten mangelte, was zu einer ineffizienten Handhabung der finanziellen Mittel führte.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird berichtet, dass die Unternehmensberatung KPMG dem Bundesgesundheitsministerium gravierende Fehler bei der Abwicklung der Maskengeschäfte während der Coronazeit bescheinigt hat. Dies betrifft insbesondere einen Mangel an Übersicht über den Fortschritt und die Kostenkontrolle, was zu einer schlechten Nachvollziehbarkeit der finanziellen Mittel führte.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: gravierende Fehler bei der Abwicklung der Maskengeschäfte, fehlender umfassender Überblick über den Gesamtfortschritt der PSA-Abwicklung, kein systematisches Risikomanagement, mangelhafte Nachvollziehbarkeit der finanziellen Mittel und deren Einsatz.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Bundesgesundheitsministeriums zitiert. Demnach gab das Ministerium zu, dass es "in der BMG-Organisation keine Person mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund" gab, was möglicherweise zu den gravierenden Fehlern bei der Abwicklung der Maskengeschäfte beigetragen hat.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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