Gesellschaft: Wohnungslosigkeit in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Ende Januar sind in Nordrhein-Westfalen 104.665 Menschen wegen Wohnungslosigkeit in Einrichtungen untergebracht. Das teilte der Landesbetrieb Information und Technik NRW (IT.NRW) am Dienstag mit.
Mehr als die Hälfte von ihnen lebte demnach seit mindestens zwei Jahren ohne eigenen Wohnraum.
Die Zahl der erfassten untergebrachten Wohnungslosen ist gegenüber dem Vorjahr um 11 % bzw. 13.220 Menschen gesunken. Dabei lag die Zahl der Wohnungslosen mit deutscher Staatsangehörigkeit zum Stichtag 2026 mit 14.490 um 4 % höher als im Vorjahr.
Dagegen war die Zahl der Wohnungslosen ohne deutsche Staatsangehörigkeit um 13 % gesunken. Ende Januar 2026 wurden 90.175 untergebrachte Wohnungslose ohne deutsche Staatsangehörigkeit gezählt – das waren 86 % der insgesamt erfassten Wohnungslosen Besonders deutlich fiel der Rückgang bei den Ukrainerinnen und Ukrainern mit −22 % und bei den Personen mit syrischer Staatsangehörigkeit mit −21 % aus.
27 % der untergebrachten Wohnungslosen waren Ukrainer, 18 % Syrierinnen und Syrer.
Die deutsche Staatsangehörigkeit hatten 14 % der untergebrachten Wohnungslosen.
Ende Januar 2026 waren 27.485 Minderjährige wegen Wohnungslosigkeit untergebracht; das waren mit 26 % gut ein Viertel der insgesamt erfassten Wohnungslosen. Mit 97 % waren die meisten von ihnen mit ihren Familien bzw. in Mehrpersonenhaushalten untergebracht.
Lediglich 0,3 % waren alleinstehend. Bei 3 % der minderjährigen Wohnungslosen lagen keine Informationen zum Haushaltstyp vor.
13 % der untergebrachten Wohnungslosen waren im Alter von 18 bis unter 25 Jahren, 55 % im Alter von 25 bis unter 65 Jahren und 6 % waren 65 Jahre und älter.
Bei den unter 25-jährigen Erwachsenen waren Männer mit 66 % in der Mehrheit sowie auch bei den 25 bis unter 65-Jährigen mit 62 %. Bei den älteren untergebrachten Wohnungslosen waren dagegen die Frauen mit 52 % in der Überzahl.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel kommen keine namentlich genannten Personen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
IT.NRW, Landesbetrieb Information und Technik NRW, Nordrhein-Westfalen, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum: Ende Januar (genauer: Ende Januar 2026)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
Worum geht es in einem Satz?
Ende Januar 2026 waren in Nordrhein-Westfalen laut IT.NRW 104.665 Menschen wegen Wohnungslosigkeit in Einrichtungen untergebracht, davon über die Hälfte seit mindestens zwei Jahren ohne eigenen Wohnraum, wobei die Zahl insgesamt gegenüber dem Vorjahr um 11% sank.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Wohnungslosigkeit in Nordrhein-Westfalen
- Unterbringung in Einrichtungen Ende Januar 2026
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die Zahlen reagiert haben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- 104.665 Menschen waren Ende Januar in Nordrhein-Westfalen wegen Wohnungslosigkeit in Einrichtungen untergebracht
- Mehr als die Hälfte lebte seit mindestens zwei Jahren ohne eigenen Wohnraum
- Die Zahl der erfassten untergebrachten Wohnungslosen sank gegenüber dem Vorjahr um 11 Prozent bzw 13.220 Menschen
- 14.490 der untergebrachten Wohnungslosen hatten deutsche Staatsangehörigkeit, 4 Prozent mehr als im Vorjahr
- 90.175 der untergebrachten Wohnungslosen hatten keine deutsche Staatsangehörigkeit, 13 Prozent weniger als im Vorjahr
- Die untergebrachte Anzahl ukrainischer Staatsangehöriger sank um 22 Prozent und die syrischer Staatsangehöriger um 21 Prozent
- 27 Prozent der untergebrachten Wohnungslosen waren Ukrainer, 18 Prozent Syrerinnen und Syrer
- 14 Prozent der untergebrachten Wohnungslosen hatten die deutsche Staatsangehörigkeit
- 27.485 Minderjährige waren untergebracht, das waren 26 Prozent der insgesamt erfassten Wohnungslosen
- 97 Prozent der untergebrachten minderjährigen Wohnungslosen waren mit ihren Familien bzw in Mehrpersonenhaushalten untergebracht
- 0,3 Prozent der minderjährigen Wohnungslosen waren alleinstehend
- 13 Prozent der untergebrachten Wohnungslosen waren im Alter von 18 bis unter 25 Jahren, 55 Prozent im Alter von 25 bis unter 65 Jahren und 6 Prozent waren 65 Jahre und älter
- Bei den unter 25-jährigen Erwachsenen waren Männer mit 66 Prozent in der Mehrheit, bei den 25 bis unter 65-jährigen mit 62 Prozent, bei den Älteren waren Frauen mit 52 Prozent in der Überzahl
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein. Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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