Bericht: Datenhändler verkaufen Handynummern von Merz und Ministern

Bericht: Datenhändler verkaufen Handynummern von Merz und Ministern

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Bericht: Datenhändler verkaufen Handynummern von Merz und Ministern

() – Mobilnummern des Bundeskanzlers, von Kabinettsmitgliedern, Behördenchefs und führenden deutschen Militärs liegen offenbar bei kommerziellen Datenhändlern. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf Informationen eines Hinweisgebers aus Italien, der sich damit zuerst direkt an Betroffene sowie an deutsche gewandt haben soll.

Auch von der Chefin des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Claudia Plattner, sowie der Bundesbeauftragten für den Datenschutz, Louisa Specht-Riemenschneider, fanden sich zum Recherchezeitpunkt aktuelle Handynummern bei den Datenhändlern. Das BSI bestätigt auf Anfrage des Nachrichtenmagazins, die aufgefundene Nummer seiner Präsidentin sei „korrekt“.

Die Behörde sehe „durch die Aggregation der , den unklaren Ursprung der Daten, die Aktualität der Daten und im einfachen Zugang zu den Daten ein erhöhtes Risiko für gezielte Phishing-Angriffe oder Identitätsdiebstahl“. Man sei dazu mit dem Bundeskriminalamt, den Ministerien und Betroffenen im Austausch und prüfe „mögliche nächste Schritte intensiv“.

Louisa Specht-Riemenschneider, Bundesdatenschutzbeauftragte, erfuhr laut „Spiegel“ erst durch die Recherche, dass ihre Handynummer auffindbar war, was sie „klar ablehne“. Sie habe Vertrauen, dass die zuständigen Behörden alles versuchten, „gegen Geschäftsmodelle vorzugehen, die rechtswidrig sind“. Zudem sollten „die Aktivitäten von Datenbrokern durch den Gesetzgeber deutlicher unterbunden werden, als das der Fall ist“, forderte Specht-Riemenschneider. Beim Bundespresseamt hieß es, man äußere sich „aus Sicherheitsgründen grundsätzlich nicht zu den Kommunikationsmitteln des Bundeskanzlers“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich am 10.09.2025

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Friedrich Merz, Claudia Plattner, Louisa Specht-Riemenschneider

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundeskanzler, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Claudia Plattner, Bundesbeauftragten für den Datenschutz, Louisa Specht-Riemenschneider, Bundeskriminalamt, Bundespresseamt, "Spiegel"

Wann ist das Ereignis passiert?

10.09.2025

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Italien

Worum geht es in einem Satz?

Der "Spiegel" berichtet, dass Mobilnummern des Bundeskanzlers und anderer hochrangiger Politiker sowie Behördenchefs bei kommerziellen Datenhändlern aufgetaucht sind, was ein erhöhtes Risiko für Phishing-Angriffe darstellt, während die betroffenen Behörden gegen diese rechtswidrigen Geschäftsmodelle vorgehen wollen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für das beschriebene Ereignis sind offenbar geleakte Mobilnummern hochrangiger politischer und militärischer Personen in Deutschland, die bei kommerziellen Datenhändlern entdeckt wurden. Dies wurde durch Informationen eines Hinweisgebers aus Italien bekannt. Die Situation wirft Bedenken bezüglich der Sicherheit und möglichen Phishing-Angriffen auf.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird berichtet, dass die Bundesbehörden, einschließlich des BSI und der Bundesdatenschutzbeauftragten, besorgt über die entdeckten Mobilnummern hochrangiger Politiker und Beamter bei Datenhändlern sind. Es wird gefordert, das Geschäftsmodell von Datenbrokern gesetzlich stärker einzuschränken, während das Bundespresseamt aus Sicherheitsgründen keine Stellungnahme zu den Kommunikationsmitteln des Bundeskanzlers abgibt.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: erhöhtes Risiko für gezielte Phishing-Angriffe, Risiko für Identitätsdiebstahl, Austausch mit dem Bundeskriminalamt und Ministerien, Prüfung möglicher nächste Schritte, klare Ablehnung der Auffindbarkeit von Handynummern, Forderung nach deutlicheren gesetzgeberischen Maßnahmen gegen Datenbroker.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Louisa Specht-Riemenschneider, der Bundesdatenschutzbeauftragten, zitiert. Sie äußert, dass sie die Auffindbarkeit ihrer Handynummer "klar ablehne" und fordert, dass die Aktivitäten von Datenbrokern durch den Gesetzgeber deutlicher unterbunden werden sollten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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