Einbürgerung: Grüne fordern fälschungssichere Sprachzertifikate

Einbürgerung: Grüne fordern fälschungssichere Sprachzertifikate

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Einbürgerung: Grüne fordern fälschungssichere Sprachzertifikate

() – Die Parlamentarische Geschäftsführerin der , Filiz Polat, fordert als Reaktion auf die Recherche zum mit gefälschten Sprachzertifikaten eine Überprüfung des Systems in den zuständigen Behörden. „Das Bundesinnenministerium muss zusammen mit den Landesinnenministerien ein System aufstellen, was fälschungssichere Zertifikate herstellt“, sagte die Grünen-Politikerin den Sendern RTL und ntv am Dienstag.

„Wir sind gerade auf dem Weg, dass sich zunehmend Einbürgerungsbehörden komplett digitalisieren, das heißt, es findet manchmal auch gar nicht mehr der Kontakt mit den Einbürgerungswilligen statt. Gerade im Zuge dieser Digitalisierung, sind die Behörden jetzt angehalten, das insgesamt fälschungssicher aufzustellen. Im heutigen Zeitalter muss das möglich sein“, so Polat.

Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Alexander Throm (CDU) forderte, dass Staatsbürgerschaften im Nachhinein noch entzogen werden. Man müsse „auch für die Vergangenheit überprüfen, ob die bisher Eingebürgerten oder diejenigen, die sich einen Aufenthaltstitel erschlichen haben, beispielsweise im Aufenthaltsrecht, ob diese getäuscht haben, insbesondere bei den Zertifikaten, wo das jetzt ausermittelt wird. Dann müssen diese Titel beziehungsweise die Staatsbürgerschaften auch wieder entzogen werden“, sagte Throm den Sendern RTL und ntv.

„Bei der Vergabe von Aufenthaltstitel, insbesondere aber von deutschen Staatsbürgerschaften, muss ein persönliches Gespräch stattfinden. Allein schon da wäre aufgefallen, ob ein gewisses Sprachniveau tatsächlich vorhanden ist oder nicht“, so der CDU-Politiker.

Er forderte zudem mehr Befugnisse für die Ermittlungsbehörden. Der CDU-Politiker machte auch deutlich, welchen Stellenwert die Einbürgerung habe. „Die Staatsbürgerschaft ist der höchste Status, den man erreichen kann. In der Regel wird er auf ewig verliehen und dann auch in der entsprechend fortgeführt. Und deswegen ist es wichtig, genau hinzusehen, wer bei uns hier deutscher Staatsbürger wird“, so Throm.

RTL und „Stern“ hatten zuvor berichtet, dass über Tiktok gefälschte Sprachzertifikate angeboten werden und diese später als Grundlage für Einbürgerungen dienen sollen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Grüne, Bundesinnenministerium, Landesinnenministerien, Unionsfraktion, Bundestag, CDU, RTL, ntv, Stern

Wann ist das Ereignis passiert?

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Die Orte, an denen das Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Nach Berichten über den Handel mit gefälschten Sprachzertifikaten fordern Politiker der Grünen und CDU eine Überprüfung und Verbesserung der Einbürgerungsverfahren sowie eine Sicherstellung fälschungssicherer Zertifikate durch die Behörden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Diskussion war der Bericht, dass über Tiktok gefälschte Sprachzertifikate angeboten werden, die als Grundlage für Einbürgerungen genutzt werden. Dies hat die Forderung nach einer Überprüfung des Systems und fälschungssicheren Zertifikaten hervorgebracht.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird berichtet, dass Politik und Medien auf den Handel mit gefälschten Sprachzertifikaten reagieren, indem Politiker Forderungen nach einer Überprüfung des Systems zur Vergabe von Staatsbürger- und Aufenthaltstiteln erheben. Filiz Polat von den Grünen plädiert für fälschungssichere Zertifikate und digitale Prozesse, während Alexander Throm von der CDU die Entziehung von Staatsbürgerschaften und die Einführung persönlicher Gespräche bei der Einbürgerung fordert.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Überprüfung des Systems in den zuständigen Behörden, Forderung nach fälschungssicheren Zertifikaten, Digitalisierung der Einbürgerungsbehörden, Entzug von Staatsbürgerschaften im Nachhinein, Überprüfung bereits Eingebürgerter, persönliche Gespräche bei der Vergabe von Aufenthaltstiteln, mehr Befugnisse für Ermittlungsbehörden, genaues Hinsehen bei der Einbürgerung.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel werden Stellungnahmen von Personen zitiert. Filiz Polat, die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen, fordert eine Überprüfung des Systems zur Herstellung fälschungssicherer Sprachzertifikate durch das Bundesinnenministerium und die Landesministerien. Alexander Throm, der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, fordert, dass Staatsbürgerschaften, die aufgrund gefälschter Zertifikate erlangt wurden, zurückgezogen werden sollten, und plädiert für mehr persönliche Gespräche bei der Vergabe von Aufenthaltstiteln.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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