Estlands Geheimdienst erwartet Anschläge auf zivile Ziele im Westen

Estlands Geheimdienst erwartet Anschläge auf zivile Ziele im Westen

News - Vermischtes - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Estlands Geheimdienst erwartet Anschläge auf zivile Ziele im Westen

Tallinn () – Der Auslandsgeheimdienst Estlands rechnet damit, dass Russland künftig verstärkt zivile Ziele in Europa ins Visier nehmen wird.

„Der Westen muss sich künftig auf die Situation eines immer gefährlicheren russischen Staatsterrorismus einstellen“, sagte der Chef des Nachrichtendienstes, Kaupo Rosin, der „Welt“ (Montagsausgabe). „Ich bin überzeugt, Moskau wird künftig noch stärker auf Sabotageakte im Westen setzen, es drohen im schlimmsten Fall sogar fürchterliche Anschläge auf öffentliche Plätze, U-Bahnen oder Flugzeuge.“

Die Durchführung „von solchen Schockmomenten ist billig, das Risiko für die russischen Geheimdienste ist gering und die Täter sind meistens Kriminelle, die nur für Geld arbeiten und meistens nicht einmal wissen, wer ihr Auftraggeber ist“, so Rosin weiter. Darum sei es wichtig, dass die Nachrichtendienste über ausreichend Möglichkeiten verfügen, frühzeitig dagegen vorzugehen. „Das ist leider nicht überall der Fall“, sagte der Chefbeamte.

Rosin wies zudem auf eine neue zunehmende Bedrohung der Nato-Länder in Osteuropa und im Baltikum hin: „Moskau setzt auf eine Militärreform, die künftig zu einer verstärkten russischen Truppenpräsenz an den Grenzen zu Nato-Staaten führt. Wir sehen, dass die Militärreform bereits im Gange ist, neue Einheiten werden bereits seit einiger Zeit in Grenznähe stationiert. Wir sehen aber auch, dass diese Einheiten nach ein bis zwei Wochen Training schnell in die Ukraine verlegt werden, um dort zu kämpfen. Aber sie werden irgendwann zurückkommen.“

Mit einem Angriff auf ein Nato-Land rechnet Rosin auf absehbare Zeit aber nicht. „Russland respektiert derzeit die Nato. Die Analyse westlicher Militärs ist, dass die russischen Streitkräfte einen Konflikt mit der Nato auf konventioneller Ebene derzeit wahrscheinlich verlieren würden.“ Die Aufgabe der westlichen Staatengemeinschaft sei, dass das so bliebe. „Aktuell hat Russland mit der Ukraine genug zu tun“, so der Chef des Auslandsgeheimdienstes von Estland.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizisten in Paris (Archiv)

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind: Kaupo Rosin.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Estland, Kaupo Rosin, Welt, Nato, Russland, Ukraine

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Tallinn, Paris.

Worum geht es in einem Satz?

Der estnische Auslandsgeheimdienst warnt, dass Russland zukünftig vermehrt zivile Ziele in Europa durch Sabotageakte ins Visier nehmen wird, während die militärische Bedrohung an den NATO-Grenzen steigt, jedoch ein direkter Angriff auf ein NATO-Land derzeit ungewiss bleibt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Warnung des estnischen Geheimdienstchefs Kaupo Rosin ist die zunehmende Unsicherheit und Bedrohung durch Russland, insbesondere im Hinblick auf mögliche Angriffe auf zivile Ziele in Europa. Diese Einschätzung basiert auf einer Wahrnehmung von steigenden militärischen Aktivitäten Russlands und einer möglichen Strategie, die darauf abzielt, Angst und Chaos im Westen zu verbreiten.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der estnische Auslandsgeheimdienst warnt, dass Russland künftig verstärkt zivile Ziele in Europa angreifen könnte, was als eine Form von Staatsterrorismus betrachtet wird. Der Chef des Geheimdienstes, Kaupo Rosin, betont, dass es wichtig sei, die Nachrichtendienste ausreichend auszustatten, um frühzeitig gegen solche Bedrohungen vorgehen zu können.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

verstärkte Angriffe auf zivile Ziele in Europa, zunehmender russischer Staatsterrorismus, verstärkte Sabotageakte im Westen, mögliche Terroranschläge auf öffentliche Plätze, U-Bahnen oder Flugzeuge, Durchführung von Schockmomenten durch Kriminelle, unzureichende Möglichkeiten der Nachrichtendienste zur Frühwarnung, erhöhte russische Truppenpräsenz an den Grenzen zu Nato-Staaten, Mobilisierung von Truppen in die Ukraine, langfristige Rückkehr dieser Einheiten, keine unmittelbare Gefahr eines Angriffs auf ein Nato-Land, und die Notwendigkeit, dass Russland die Nato respektiert.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Chefs des estnischen Auslandsgeheimdienstes, Kaupo Rosin, zitiert. Er äußert, dass der Westen sich auf einen gefährlicheren russischen Staatsterrorismus einstellen muss, wobei er einen Anstieg von Sabotageakten und möglichen Terroranschlägen auf öffentliche Plätze prognostiziert. Rosin betont, dass solche Anschläge für die Täter oft billig und risikoarm sind, was frühzeitige Gegenmaßnahmen der Nachrichtendienste erforderlich macht.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert