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Linke kritisiert Merz-Äußerung zur Wehrpflicht für Frauen
Berlin () – Die Linke hat neue Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz über eine mögliche Wehrpflicht für Frauen zurückgewiesen. „Frauen sind auch in unserer Gesellschaft weiterhin strukturell benachteiligt“, sagte die Fraktionssprecherin für Friedens- und Abrüstungspolitik im Bundestag, Desiree Becker, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Sonntagausgaben).
„Ihnen mit einem Zwangsdienst ein weiteres Jahr ihrer selbstständigen Lebensgestaltung rauben zu wollen, hat nichts mit einer echten Bemühung um Gleichstellung zu tun und ist an Zynismus kaum zu übertreffen.“ Die Linken-Politikerin warnte vor „noch mehr Zwang und Militarisierung“ durch die Regierungspläne: „Nun auch noch Frauen an die Waffe zu zwingen“, sei „kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt“, so Becker.
„Da dafür eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag nötig wäre, stellt sich die Frage, wie Merz diese erreichen will.“ Die Linke werde „gegen eine Wehrpflicht für Frauen kämpfen“, sagte sie dem RND.
Friedrich Merz hatte im französischen TV-Sender TF1 gesagt, bei einem Mangel an Freiwilligen für die Bundeswehr werde es „einen Mechanismus geben müssen, auch zur Wehrpflicht zurückzukehren“, die dann „eigentlich“ auch für Frauen gelten müsse, so der Kanzler. „Da liegen noch einige Hürden vor uns, aber wir fangen an.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Desiree Becker (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Desiree Becker, Friedrich Merz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die Linke, Friedrich Merz, Bundeswehr, Redaktionsnetzwerk Deutschland, TF1, Bundestag
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Linke hat die Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zur möglichen Wehrpflicht für Frauen scharf zurückgewiesen und als Rückschritt in der Gleichstellung kritisiert, während sie betont, gegen solche Pläne kämpfen zu wollen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für die Äußerungen ist die Diskussion über eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht für Frauen in Deutschland, die von Bundeskanzler Friedrich Merz angesprochen wurde. Die Linke kritisiert dies als Zwang und Rückschritt für die Gleichstellung der Geschlechter.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Die Linke hat die Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zur Wehrpflicht für Frauen scharf kritisiert und als Zynismus bezeichnet, da sie als weiteren Zwang in einer bereits benachteiligten Gesellschaft wahrgenommen werden. Desiree Becker warnte davor, dass solche Pläne mehr Militarisierung und weniger Gleichstellung zur Folge hätten und kündigte an, gegen diese Maßnahme zu kämpfen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: strukturelle Benachteiligung von Frauen, Zwangsdienst raubt Frauen ein Jahr selbstständiger Lebensgestaltung, Zynismus in Bezug auf Gleichstellung, mehr Zwang und Militarisierung, Frauen an die Waffe zu zwingen, Rückschritt anstelle von Fortschritt, Notwendigkeit einer Zweidrittelmehrheit im Bundestag, Widerstand der Linken gegen Wehrpflicht für Frauen.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Desiree Becker, der Fraktionssprecherin für Friedens- und Abrüstungspolitik der Linken, zitiert. Sie kritisiert die Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz zur möglichen Wehrpflicht für Frauen scharf und bezeichnet sie als zynisch, da sie den Frauen ein Jahr ihrer selbstständigen Lebensgestaltung rauben würde. Becker warnt, dass dies "kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt" sei und kündigt an, dass die Linke gegen eine Wehrpflicht für Frauen kämpfen werde.
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