SPD fordert Lockerungen für Solarenergie auf Gewässern in Baden-Württemberg

SPD fordert Lockerungen für Solarenergie auf Gewässern in Baden-Württemberg

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SPD fordert Lockerungen für Solarenergie auf Gewässern in Baden-Württemberg

() – Die SPD im Landtag drängt auf weniger Auflagen für den Ausbau sogenannter Floating-Photovoltaik. Solaranlagen auf Gewässern könnten Flächenkonkurrenz zur Landwirtschaft vermeiden und zugleich von der Kühlwirkung des Wassers profitieren, heißt es aus der Fraktion am Freitag.

Zudem wirkten sie durch Beschattung positiv gegen hohe Verdunstung und steigende Wassertemperaturen.

Nach einer SPD-Anfrage sind im Südwesten bisher fünf Anlagen mit bis zu 18 Megawatt Leistung in Betrieb. Acht weitere mit 87 Megawatt seien genehmigt oder im Bau, 16 weitere in Planung.

Nach Schätzungen des Zentrums für Sonnenenergie- und - könnten allein auf 69 aktiven Baggerseen rund 420 Megawatt Leistung installiert werden – so viel wie ein Kohlekraftwerk.

„Solarenergie auf Gewässern kommt endlich gut voran“, sagte Jan-Peter Röderer, energiepolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. „Die Potenziale werden aber unnötig begrenzt.“ Als Beispiel nannte er den Mindestabstand von 40 Metern zum Ufer, der kleinere Seen kaum nutzbar mache. Auch die Begrenzung auf 15 Prozent der Wasserfläche sei fraglich.

Röderer kritisierte zudem das Verbot auf natürlichen Seen wie dem Bodensee.

Photovoltaikanlagen seien leise, schadstofffrei und könnten auch bei sehr geringen Flächenanteilen nennenswerte Beiträge zur Energieerzeugung leisten.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD, Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung, SPD-Landtagsfraktion

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Stuttgart, Baden-Württemberg, Bodensee

Worum geht es in einem Satz?

Die SPD im baden-württembergischen Landtag fordert weniger Auflagen für Floating-Photovoltaik, um Flächenkonkurrenz zur Landwirtschaft zu vermeiden und die Potenziale dieser umweltfreundlichen Energieerzeugung besser zu nutzen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis sind die Bemühungen der SPD im Landtag Baden-Württemberg, den Ausbau von Floating-Photovoltaik-Anlagen voranzutreiben. Diese Technologien könnten Flächenkonkurrenz zur Landwirtschaft vermeiden und gleichzeitig durch die Kühlung des Wassers die Effizienz der Solaranlagen erhöhen. Zudem adressiert die SPD regulatorische Einschränkungen, die den Ausbau hemmen, wie Mindestabstände zu Ufern und Flächenbegrenzungen.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird berichtet, dass die SPD im baden-württembergischen Landtag auf eine Reduzierung der Auflagen für Floating-Photovoltaik drängt, um das Potenzial für die Solarenergieerzeugung auf Gewässern besser zu nutzen. Jan-Peter Röderer kritisiert bestehende Regelungen, die das Wachstum dieser Technologie behindern, und hebt die Vorteile der Solaranlagen hervor, insbesondere in Bezug auf die Vermeidung von Flächenkonkurrenz zur Landwirtschaft.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:

Flächenkonkurrenz zur Landwirtschaft vermeiden, positive Wirkung gegen hohe Verdunstung, positive Wirkung gegen steigende Wassertemperaturen, potenzielle Installation von 420 Megawatt Leistung auf Baggerseen, Begrenzung der Nutzung kleinerer Seen, Unnötige Begrenzung der Potenziale, kritisierte Verbote auf natürlichen Seen.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jan-Peter Röderer, dem energiepolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, zitiert. Er betont, dass die Potenziale der Solarenergie auf Gewässern „unnötig begrenzt“ werden, insbesondere durch einen Mindestabstand von 40 Metern zum Ufer und die Beschränkung auf 15 Prozent der Wasserfläche.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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