Grünen-Kommunalpolitiker schicken Brandbrief an Parteiführung

Grünen-Kommunalpolitiker schicken Brandbrief an Parteiführung

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Grünen-Kommunalpolitiker schicken Brandbrief an Parteiführung

Gotha () – Zwei Grünen-Kommunalpolitiker aus Thüringen haben sich hilfesuchend an die Parteiführung gewandt. In einem eindringlichen Schreiben, über das der „Spiegel“ berichtet, schildern die Kommunalpolitiker Matthias Kaiser und Felix Kalbe aus Gotha, dass der Einsatz für die Partei vor Ort inzwischen gefährlich geworden sei.

„Dieser Brief an euch ist ein verzweifelter Hilfeschrei, denn: Wir wissen nicht mehr weiter“, schreiben Kaiser und Kalbe dem Grünen-Bundesvorstand und den beiden Co-Parteichefs Franziska Brantner und Felix Banaszak.

„Immer mehr Mitglieder ziehen sich aus dem aktiven Parteileben zurück. Immer mehr Mitgliedern fällt auf, dass `Grün-Sein` in Thüringen bedeutet, Steine im beruflichen und alltäglichen Handeln in den Weg gelegt zu bekommen. Angst fängt an, sich breitzumachen“, heißt es in dem Brief.

Er ist auf den 16. Juli datiert.

Grünen-Mitglied im ländlichen Thüringen zu sein, „also fernab von Jena-Weimar-Erfurt, ist gefährlich geworden“, so die Verfasser.

Bereits seit Jahren nähmen sie wahr, wie „eine ablehnende Haltung umschlägt in abgrundtiefen Hass – und unser Rechtsstaat systemisch immer weiter versagt“. In den vergangenen Wahlkämpfen sei es „normal“ gewesen, auf offener Straße als Grüner beleidigt oder angespuckt zu werden.

In diesem Jahr sei die Lage „weiter eskaliert und lässt uns inzwischen ratlos dastehen“.

Man brauche jetzt „Austausch und Präsenz“, fordern die beiden Grünenpolitiker. „Andernfalls müssen wir uns ehrlich eingestehen“, so ihre Warnung, „dass wir als Partei die bewusste Entscheidung treffen, die östlichen Bundesländer aufzugeben“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Grünen-Logo (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Matthias Kaiser, Felix Kalbe, Franziska Brantner, Felix Banaszak

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Grüne, Matthias Kaiser, Felix Kalbe, Franziska Brantner, Felix Banaszak, Spiegel

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am 16. Juli statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Gotha, Thüringen.

Worum geht es in einem Satz?

Zwei Grünen-Kommunalpolitiker aus Thüringen haben verzweifelt an die Parteiführung geschrieben und darauf hingewiesen, dass sich der Einsatz für die Partei vor Ort mittlerweile als gefährlich erweist, da immer mehr Mitglieder zurücktreten und der Druck in ländlichen Regionen wächst, während sie befürchten, dass der Rechtsstaat versagt und die Partei die östlichen Bundesländer aufgeben könnte, wenn sich nichts ändert.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Die beiden Grünen-Kommunalpolitiker aus Thüringen, Matthias Kaiser und Felix Kalbe, wenden sich in einem verzweifelten Schreiben an die Parteiführung, weil sie sich in ihrer politischen Arbeit zunehmend bedroht fühlen. Der Hintergrund ist, dass immer mehr Mitglieder aus dem aktiven Parteileben aussteigen, da das "Grün-Sein" vor Ort zunehmend zu gesellschaftlicher Ablehnung und sogar zu Hass führt. Während ihrer Wahlkampfaktivitäten waren sie oft beleidigt oder angegriffen worden, und die Situation hat sich verschärft. Sie fordern nun mehr Austausch und Unterstützung von der Parteiführung, um die Verhältnisse in den östlichen Bundesländern nicht aufzugeben.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel schildern die beiden Grünen-Politiker aus Thüringen, Matthias Kaiser und Felix Kalbe, ihre verzweifelte Situation, da sich das politische Klima für ihre Partei vor Ort drastisch verschlechtert hat. Die steigende Unterstützungslosigkeit und der zunehmende Hass auf Grünen-Mitglieder führen dazu, dass sie die Parteiführung um Hilfe bitten, um die Situation zu verbessern, sonst drohe der Rückzug aus den östlichen Bundesländern.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Hier sind die Folgen und Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden:

Mitglieder ziehen sich aus dem aktiven Parteileben zurück, Angst breitet sich aus, ablehnende Haltungen verwandeln sich in Hass, der Rechtsstaat versagt systemisch, beleidigende und aggressive Angriffe auf Mitglieder nehmen zu, die Lage eskaliert, der Austausch und die Präsenz der Parteiführung werden gefordert, als letzte Konsequenz droht die Entscheidung, die östlichen Bundesländer aufzugeben.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von den Grünen-Kommunalpolitikern Matthias Kaiser und Felix Kalbe zitiert. Sie schildern in einem eindringlichen Schreiben an die Parteiführung, dass es für Parteimitglieder in Thüringen gefährlich geworden sei und betonen, dass ihr Hilferuf stemme aus wachsender Angst und dem Rückzug vieler Mitglieder aus dem aktiven Parteileben. Sie fordern Austausch und Präsenz, andernfalls könnte die Partei die östlichen Bundesländer aufgeben.

Gotha: Eine Stadt im Umbruch

Gotha, eine charmante Stadt in Thüringen, erlebt momentan eine hitzige Phase, die die lokale Politik auf die Probe stellt. Mit der zunehmenden Gefährdung für die Grünen vor Ort, scheint das, was einst ein sicherer Hafen für politische Teilhabe war, wie ein Minenfeld voller Stolpersteine zu sein. Ziemlich besorgniserregend, oder? Die Mitglieder fühlen sich isoliert und sehen sich einer Welle von Feindseligkeit gegenüber – da braucht’s dringend Unterstützung und Austausch!

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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