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Verdi einigt sich mit Tageszeitungen auf höhere Redakteurslöhne
Berlin () – Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) und der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) in Hamburg haben sich auf einen neuen Tarifvertrag für Redakteure an Tageszeitungen geeinigt. „Die Tarifeinigung sieht Gehaltssteigerungen in drei Stufen bis 2027 vor – mit einer durchschnittlichen Erhöhung um zehneinhalb Prozent. Nach Jahren der Reallohnverluste war es höchste Zeit für eine spürbare Korrektur“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Matthias von Fintel am Samstag.
Für Berufseinsteiger sowie für Volontäre gebe es „prozentual besonders starke Zuwächse zwischen 11,5 und 16 Prozent“, so von Fintel. Der Tarifeinigung waren bundesweit in 36 Verlagen und Redaktionen Streiks vorausgegangen, die zuletzt bis zu sechs Tage angedauert haben.
Die Tarifeinigung umfasst einen Zeitraum von 36 Monaten und gilt rückwirkend ab Januar 2025. Für das laufende Jahr steigen die Gehälter einheitlich um 190 Euro monatlich (in den Monaten März und April um 100 Euro). Daraus ergeben sich bis jetzt Nachzahlungen von 770 Euro. Im März 2026 folgt eine weitere Erhöhung um drei Prozent, im Februar 2027 eine Erhöhung um einen weiteren Festbetrag von 110 Euro. Die Erhöhungen würden prozentual auf die Tarifhonorare für arbeitnehmerähnliche Freie in Tageszeitungen übertragen, hieß es.
Für Volontäre wirken sich die drei Erhöhungen zu einem Plus von rund 15 bis 16 Prozent aus. Berufseinsteiger profitieren mit einem Gehaltszuwachs von insgesamt 11,5 Prozent ab Februar 2027. Für ab 2026 neu eingestellte Redakteure wird bei der Urlaubsgeldberechnung das Tarifgehalt als Berechnungsgrundlage berücksichtigt, weitere vom BDZV geforderte strukturelle Änderungen wurden abgewehrt.
Die Tarifparteien hätten eine Erklärungsfrist bis zum 1. August verabredet, teilte Verdi mit.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Zeitungen und Zeitschriften an einem Kiosk (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Matthias von Fintel
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi), Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV)
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse finden in Berlin und Hamburg statt.
Worum geht es in einem Satz?
Verdi und der BDZV haben sich auf einen neuen Tarifvertrag für Tageszeitungsredakteure geeinigt, der Gehaltssteigerungen von insgesamt 10,5 Prozent bis 2027 sowie signifikante Erhöhungen für Berufseinsteiger und Volontäre vorsieht, nachdem es zuvor bundesweite Streiks gegeben hatte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für die Tarifverhandlungen war der seit Jahren anhaltende Reallohnverlust für Redakteure an Tageszeitungen. Die Einigung zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem BDZV kam nach bundesweiten Streiks in 36 Verlagen, die bis zu sechs Tage andauerten, und zielt darauf ab, die Gehälter spürbar zu erhöhen.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) und der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) einen neuen Tarifvertrag für Redakteure an Tageszeitungen vereinbart haben, der Gehaltssteigerungen von insgesamt 10,5% bis 2027 vorsieht. Diese Einigung erfolgte nach mehreren Streiks an 36 Verlagen, und Verdi betont die Notwendigkeit der Korrektur nach Jahren von Reallohnverlusten.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen aus dem Artikel sind: Gehaltssteigerungen in drei Stufen bis 2027, durchschnittliche Erhöhung um zehneinhalb Prozent, starke Zuwächse für Berufseinsteiger und Volontäre zwischen 11,5 und 16 Prozent, Nachzahlungen von 770 Euro, Erhöhung um drei Prozent im März 2026, Erhöhung um 110 Euro im Februar 2027, prozentuale Übertragung der Erhöhungen auf Tarifhonorare für arbeitnehmerähnliche Freie, Tarifgehalt als Berechnungsgrundlage für Urlaubsgeld ab 2026 bei neu eingestellten Redakteuren, Abwehr weiterer struktureller Änderungen vom BDZV, Erklärungsfrist bis zum 1. August.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Matthias von Fintel, dem Verhandlungsführer von Verdi, zitiert. Er erklärt, dass die Tarifeinigung Gehaltssteigerungen in drei Stufen bis 2027 vorsieht, mit einer durchschnittlichen Erhöhung von 10,5 Prozent, und betont, dass nach Jahren der Reallohnverluste eine spürbare Korrektur dringend notwendig war.
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