Gewerkschaft mit Streik bei dpa zufrieden

Gewerkschaft mit Streik bei dpa zufrieden

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Medienstreik in Berlin: Forderungen und Beteiligung

Berlin () – Die Gewerkschaft Verdi ist mit dem eintägigen Streik bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zufrieden. „Die Streikbeteiligung wurde von allen als die Erwartungen übertreffend hoch eingeschätzt“, sagte der für Medien zuständige Verdi-Bereichsleiter Matthias von Fintel am Freitag der .

Insgesamt waren rund 800 dpa-Beschäftigte aufgerufen, die Arbeit am Freitag niederzulegen. Der Blick in die Nachrichtenprodukte zeige „deutliche Lücken und ausgefallene Produktionen etwa durch nicht durchgeführte Reportage-Einsätze“, so von Fintel.

Auf einer digitalen Streikversammlung hätten über 300 Streikende aus allen dpa-Landesbüros, dem Newsroom, der Hamburger Zentrale und Produkt-Bereichen wie Video und Rundfunk teilgenommen. Am Streik beteiligt und nicht im Dienst waren nach Verdi-Angaben auch einige Volontäre, außerdem hätten sich manche freie Fotografen solidarisiert, die formell nicht zum Streik aufgerufen werden konnten.

„Die dpa selbst spricht von Verzögerungen, beteuert aber öffentlich keine Einschränkungen zu haben. Diese Einschätzung wird uns von dpa-Beschäftigten nicht bestätigt und deckt sich auch nicht mit den Erfahrungen aus Redaktionen, die dpa-Produkte beziehen“, sagte von Fintel.

Abgesehen von Produktionseinschränkungen sei aber noch wichtiger, dass die Streikbeteiligung so hoch war, dass die Forderung der Gewerkschaften und die Erwartungen an die dpa-Geschäftsführung, ein verbessertes und einigungsfähiges Angebot am 27. März vorzulegen, „eindrucksvoll untermauert wurde“, so der Gewerkschafter.

Verdi fordert bei der dpa, der mit Abstand größten Nachrichtenagentur Deutschlands, eine Erhöhung der Gehälter um einen monatlichen Festbetrag von 250 Euro für 2026 und für 2027 eine Erhöhung um 2,5 Prozent mit einer Laufzeit von 18 Monaten. Das letzte Angebot der dpa-Geschäftsführung aus der zweiten Verhandlungsrunde sah nach Gewerkschaftsangaben für das Jahr 2026 eine prozentuale Erhöhung um 2,3 Prozent oder alternativ eine Erhöhung der Gehälter einheitlich um 110 Euro (Festbetrag) und für das Jahr 2027 eine Erhöhung um 2,5 Prozent vor.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Streik bei der dpa am 20.03.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der im Artikel vorkommenden Personen sind: Matthias von Fintel.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Verdi, Deutsche Presse-Agentur (dpa)

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am 20. März 2026 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Ereignisse fanden in Berlin statt. Es wurden auch dpa-Landesbüros, der Newsroom, die Hamburger Zentrale und verschiedene Produkt-Bereiche erwähnt.

Worum geht es in einem Satz?

Die Gewerkschaft Verdi ist mit dem eintägigen Streik bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa), an dem rund 800 Mitarbeiter teilnahmen, zufrieden, da die Teilnahme über den Erwartungen lag und damit die Forderungen nach höheren Gehältern für 2026 und 2027 unterstützt wurden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Unzufriedenheit mit den Gehältern
  • Forderung nach einer Gehaltserhöhung um 250 Euro im Jahr 2026
  • Letztes Angebot der dpa-Geschäftsführung als unzureichend angesehen
  • Hohe Streikbeteiligung als Reaktion auf die Verhandlungen
  • Erwartung an dpa-Geschäftsführung, ein besseres Angebot vorzulegen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagieren nicht.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Hohe Streikbeteiligung
  • Deutliche Lücken in Nachrichtenprodukten
  • Ausgefallene Produktionen
  • Verzögerungen in der Produktion
  • Erwartung eines besseren Angebots am 27. März untermauert
  • Unterstützung von Volontären und freien Fotografen
  • Eindeutige Einschätzung von dpa-Beschäftigten nicht mit dpa-Äußerungen deckend

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Gewerkschaft Verdi zitiert. Matthias von Fintel, der für Medien zuständige Verdi-Bereichsleiter, äußerte sich positiv zur Streikbeteiligung und wies auf die Notwendigkeit eines verbesserten Angebots der dpa-Geschäftsführung hin.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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