Missbrauchsbeauftragte für Prinzip "Ja heißt Ja" bei Jugendlichen

Missbrauchsbeauftragte für Prinzip "Ja heißt Ja" bei Jugendlichen

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Missbrauchsbeauftragte für Prinzip "Ja heißt Ja" bei Jugendlichen

Berlin () – Die Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, Kerstin Claus, spricht sich für neue Straftatbestände zum Schutz Jugendlicher vor sexuellen Übergriffen aus.

Für Kinder bis 13 Jahren sei die Gesetzeslage zwar strafrechtlich klar: „Sexueller Kindesmissbrauch ist ein gesellschaftliches No-Go“, sagte Claus der „Welt“ (Freitagsausgabe). Ab 14 Jahren könnten Jugendliche aber selbst über ihre Sexualkontakte entscheiden. „Sexuelle Kontakte von deutlich älteren Personen zu einem oder einer Jugendlichen sind nicht verboten, solange kein unmittelbares Schutzbefohlenen-Verhältnis besteht“, so Claus.

„Es wäre aber wichtig, die Taten, die auf sexuelle Ausbeutung von jungen Menschen abzielen, strafrechtlich besser zu erfassen.“ Als Beispiel nannte sie die Kontaktaufnahme im klassischen Setting des „Sugar Daddys“ oder gezieltes „Grooming“, der Anbahnung von Übergriffen über das Netz.

Um abzusichern, dass sexuelle Kontakte wirklich einvernehmlich sind, reiche die bisherige Regelung „Nein heißt Nein“ zudem nicht aus. „Aus meiner Sicht müsste man zumindest für Jugendliche das Prinzip `Ja heißt Ja` etablieren. Das heißt, dass es bei sexuellen Kontakten einen eindeutigen Konsens geben muss“, so Claus. „Das würde junge Menschen davon befreien, sich im Fall von nicht einvernehmlichem Sex dafür rechtfertigen zu müssen, nicht eindeutig Nein gesagt zu haben. Häufig liegt hier ja auch eine gewisse Drucksituation vor.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kerstin Claus (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Kerstin Claus

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, Kerstin Claus, Welt.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Kerstin Claus, die Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch, fordert neue Straftatbestände zum besseren Schutz von Jugendlichen, einschließlich der Einführung des Prinzips „Ja heißt Ja“ für einvernehmliche sexuelle Kontakte, um sexuelle Ausbeutung effektiver zu ahnden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die wachsende Besorgnis über sexuelle Übergriffe auf Jugendliche und die unzureichende rechtliche Situation, die es älteren Personen ermöglicht, sexuelle Kontakte mit Jugendlichen unter bestimmten Umständen ohne strafrechtliche Konsequenzen einzugehen. Kerstin Claus fordert deswegen neue Straftatbestände, um Jugendlichen besseren Schutz und klare Rechte in Bezug auf einvernehmliche sexuelle Kontakte zu geben.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel äußert Kerstin Claus, die Unabhängige Bundesbeauftragte gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, den Bedarf an neuen Straftatbeständen, um Jugendliche besser vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Sie kritisiert die aktuelle Gesetzeslage, die ab 14 Jahren sexuelle Kontakte nicht ausreichend regelt, und plädiert für ein "Ja heißt Ja"-Prinzip, um den Konsens bei sexuellen Kontakten klarer zu definieren.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:

neue Straftatbestände zum Schutz Jugendlicher vor sexuellen Übergriffen, bessere strafrechtliche Erfassung von Taten, die auf sexuelle Ausbeutung abzielen, Etablierung des Prinzips "Ja heißt Ja" für Jugendliche, Entlastung junger Menschen bei nicht einvernehmlichem Sex von der Notwendigkeit, sich zu rechtfertigen.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Kerstin Claus, der Unabhängigen Bundesbeauftragten gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, zitiert. Sie spricht sich für neue Straftatbestände zum Schutz Jugendlicher vor sexuellen Übergriffen aus und betont, dass das Prinzip „Ja heißt Ja“ etabliert werden sollte, um sicherzustellen, dass es bei sexuellen Kontakten einen eindeutigen Konsens gibt.

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