Kommunen drängen auf schnelle Einschränkung von Verbandsklagen

Kommunen drängen auf schnelle Einschränkung von Verbandsklagen

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Kommunen drängen auf schnelle Einschränkung von Verbandsklagen

Berlin () – Der Spitzenverband der Kommunen drängt auf eine zügige Begrenzung von Verbandsklagen, damit das Geld aus den Sondervermögen schneller verbaut werden kann.

„Das Verbandsklagerecht muss auf den Prüfstand und reformiert werden, denn häufig wird es von Verbänden pauschal genutzt, um Infrastrukturprojekte zu blockieren“, sagte André Berghegger, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Gegebenenfalls sollten Verbände nur gegen Projekte klagen können, wenn sie direkt vom Investitionsvorhaben betroffen oder nicht ordnungsgemäß im Genehmigungsverfahren beteiligt worden sind.“

Union und SPD haben im Koalitionsvertrag vereinbart, das Verbandsklagerecht vor Verwaltungsgerichten zu straffen, auf die tatsächliche Betroffenheit auszurichten und auf eine „internationale Reduzierung“ hinzuwirken. Über konkrete Vorbereitungen im Haus von Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) wurde bislang nichts bekannt.

„Wir würden uns wünschen, dass sich die Koalition dieser Baustelle rasch annimmt“, sagte Berghegger dazu der „NOZ“. „Denn das könnte den ersehnten Aufschwung zusätzlich beschleunigen.“ Hintergrund sind die 100 Milliarden Euro, die Ländern und Kommunen aus dem Sondervermögen Infrastruktur zustehen. „Wenn jetzt konkrete und langfristige Finanzierungszusagen folgen und klar ist, dass die Aufträge kommen, dann können endlich Kapazitäten für Planung und Umsetzung aufgebaut werden, und zwar bei den Kommunen und in der lokalen Wirtschaft“, sagte der DStGB-Chef dazu.

„Aber aus Sicht der Städte und Gemeinden müssen wir einen besseren Weg finden, den Rechtsstaat zu wahren, ohne dass Verfahren über Jahre bis Jahrzehnte in die Länge gezogen werden können.“ Dafür gäbe es neben der Reform des Verbandsklagerechts einen zweiten Ansatz: „Derzeit kann ein Kläger nach einer Genehmigung zur nächsten Instanz gehen, wenn er meint, neue Argumente gegen ein Projekt gefunden zu haben“, so Berghegger in der „NOZ“. „Aus unserer Sicht muss es eine Möglichkeit geben, dass eine Instanz final entscheiden kann und danach Rechtssicherheit garantiert ist, damit die Bagger losrollen können.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Verwaltungsgericht (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

André Berghegger, Stefanie Hubig

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB), Union, SPD, Justizministerium, Stefanie Hubig, Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ)

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert eine Reform des Verbandsklagerechts, um Infrastrukturprojekte schneller umzusetzen und die Verwendung von 100 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen zu beschleunigen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist die Dringlichkeit, die Umsetzung von Infrastrukturprojekten in Deutschland zu beschleunigen, insbesondere im Zusammenhang mit den 100 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen für Infrastruktur. Der Spitzenverband der Kommunen fordert eine Reform des Verbandsklagerechts, da dieses häufig von Verbänden genutzt wird, um solche Projekte zu blockieren.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel drängt der Spitzenverband der Kommunen auf eine zügige Reform des Verbandsklagerechts, um Infrastrukturprojekte schneller voranzutreiben. Union und SPD haben im Koalitionsvertrag vereinbart, das Klagerecht zu straffen, doch konkrete Maßnahmen stehen noch aus.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Verzögerung von Infrastrukturprojekten, ungenutzte Gelder aus Sondervermögen, mögliche Reform des Verbandsklagerechts, Einschränkung der Klagebefugnis von Verbänden, Beschleunigung des wirtschaftlichen Aufschwungs, Aufbau von Kapazitäten in Planung und Umsetzung, Verbesserung der Rechtssicherheit für abgeschlossene Verfahren.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von André Berghegger, dem Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB), zitiert. Er fordert eine Reform des Verbandsklagerechts, um Infrastrukturprojekte nicht länger durch pauschale Klagen von Verbänden zu blockieren. Berghegger betont, dass Verbände nur klagen sollten, wenn sie direkt betroffen sind oder nicht ordnungsgemäß am Genehmigungsverfahren beteiligt wurden.

Berlin – Zentrum der Entscheidungen

Berlin ist nicht nur die Hauptstadt Deutschlands, sondern auch ein wichtiger politischer und kultureller Knotenpunkt. Die Stadt spielt eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung von Gesetzen und Regelungen, die das tägliche Leben der Bürger beeinflussen. Mit einem vielfältigen Angebot an Bildungs- und Freizeitmöglichkeiten zieht sie Menschen aus aller Welt an. Politische Diskussionen, wie die Reform des Verbandsklagerechts, sind hier besonders präsent und betreffen die Entwicklung der Infrastruktur. Berlin bleibt somit ein dynamischer Ort, an dem viele Veränderungen diskutiert und entschieden werden.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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