UNHCR warnt vor forcierter Rückkehr von Syrern in ihre Heimat

UNHCR warnt vor forcierter Rückkehr von Syrern in ihre Heimat

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UNHCR warnt vor forcierter Rückkehr von Syrern in ihre Heimat

Genf () – UNHCR-Chef Filippo Grandi warnt vor einer forcierten Rückkehr von Syrern in ihre Heimat.

„Die Syrer sind das Assad-Regime losgeworden, aber die neue Regierung ist unerfahren, die Lage fragil“, sagte Grandi der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Hunderttausende sind zurückgekehrt, vor allem Binnenvertriebene. Aus Europa aber noch kaum jemand, weil ihre Situation hier besser ist. Man sollte sie noch nicht zu einer Rückkehr drängen, das schafft neue Probleme. Erst sollte man in Syrien investieren.“

Kürzlich habe er in der syrischen Stadt Daraa eine Frau getroffen, deren Familie durch den Krieg zerrissen wurde. „Ich fragte: Was ist Ihr dringendster Wunsch? Sie sagte: Ich bin zwar dankbar, dass Sie mir etwas Geld geben. Aber wissen Sie, ich bin eine Geschäftsfrau. Sie zeigte mir all die Speisen, die sie auf der Straße verkauft. Sie sagte: `Ich bin die beste Köchin der Stadt. Geben Sie mir einen Kühlschrank. Damit starte ich mein neues Leben.`“ Daraus könne man lernen: „Wir sollten Hilfe neu denken: als Investment, nicht als Wohltätigkeit. Die Frau braucht einen Kühlschrank, kein Geld. So muss sie das Essen für ihr Geschäft nicht jeden Tag aufs Neue zubereiten.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Syrer in Deutschland feiern den Sturz von Assad in Syrien (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Filippo Grandi

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

UNHCR, Filippo Grandi, Assad-Regime, Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Daraa

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

Genf, Syrien (insbesondere die Stadt Daraa), Deutschland.

Worum geht es in einem Satz?

UNHCR-Chef Filippo Grandi warnt vor einer forcierte Rückkehr von Syrern in ihre Heimat, da die neue Regierung unerfahren ist und empfiehlt stattdessen Investitionen in Syrien, um die Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist der Sturz von Bashar al-Assad in Syrien, der eine dramatische Veränderung der politischen Landschaft im Land bewirkte. UNHCR-Chef Filippo Grandi betont die fragilen Bedingungen unter der neuen Regierung und warnt davor, syrische Flüchtlinge zu einer Rückkehr zu drängen, solange die Lage unsicher bleibt. Er hebt die Notwendigkeit hervor, in Syrien zu investieren, um die Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel äußert UNHCR-Chef Filippo Grandi Bedenken hinsichtlich der Rückkehr syrischer Flüchtlinge und betont, dass sie nicht zu einer Rückkehr gedrängt werden sollten, da die Lage in Syrien noch fragil ist. Zudem plädiert er für Hilfe als Investment, um den Menschen vor Ort, wie einer Geschäftsfrau in Daraa, echte Perspektiven zu bieten.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: neue Probleme durch Rückkehrdruck, Investitionen in Syrien statt Rückkehrdrang, Notwendigkeit, Hilfe als Investment zu denken, Bedarf an Infrastruktur (z.B. Kühlschrank) statt nur Geld.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von UNHCR-Chef Filippo Grandi zitiert. Er warnt vor einer forcierten Rückkehr von Syrern in ihre Heimat, da die neue Regierung unerfahren sei und die Lage fragil bleibt. Grandi empfiehlt, in Syrien zu investieren, anstatt die Rückkehr zu drängen, da viele Menschen aus Europa aufgrund besserer Bedingungen hier bleiben.

Genf: Ein Zentrum für Diplomatie und Humanität

Genf ist bekannt als die internationale Hauptstadt der Diplomatie und beherbergt zahlreiche internationale Organisationen, darunter die Vereinten Nationen und das Rote Kreuz. Die Stadt zeichnet sich durch ihre multikulturelle Atmosphäre aus, die durch die Präsenz von Menschen aus aller Welt geprägt ist. Sie bietet nicht nur eine atemberaubende Altstadt, sondern auch viele Parks und Seen, die zum Verweilen einladen. Wichtige Entscheidungen, die das globale politische Klima beeinflussen, werden hier häufig getroffen. Zudem gilt Genf als Drehscheibe für humanitäre Hilfe, was in aktuellen Debatten um Rückführungen von geflüchteten Syrern besonders deutlich wird.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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