Bauernpräsident warnt vor höherem Mindestlohn

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Bauernpräsident warnt vor höherem Mindestlohn

Berlin () – Bauernpräsident Joachim Rukwied warnt angesichts der anstehenden Beratungen der Mindestlohnkommission vor einer Erhöhung des Mindestlohns. „Sollte dies ohne Ausnahmen für Saisonarbeitskräfte kommen, wäre das ein Strukturwandelbeschleunigungs- und Ausstiegsprogramm für viele Gemüse-, Obst- und Weinbaubetriebe“, sagte Rukwied der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe).

Die deutschen Landwirte stünden „im europäischen Wettbewerb und unsere Konkurrenten haben jetzt schon deutlich geringere Kosten“. Saisonarbeitskräfte hätten ihren Lebensmittelpunkt schließlich nicht in Deutschland. „Wir schlagen vor, dass sie 80 Prozent des gesetzlichen Mindestlohns erhalten“, so der Bauernpräsident.

Rukwied forderte überdies die Politik auf, die Tarifautonomie zu respektieren. Die Tarifpartner müssten sich unabhängig und ohne politische Vorgaben einigen. „Das hat über Jahrzehnte gut funktioniert. Von diesem Prinzip sollten wir nicht abrücken.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bauer mit Traktor (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Joachim Rukwied

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bauernpräsident Joachim Rukwied, Mindestlohnkommission, Rheinische Post, Politik, Tarifpartner

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Bauernpräsident Joachim Rukwied warnt vor einer Erhöhung des Mindestlohns ohne Ausnahmen für Saisonarbeitskräfte, da dies viele landwirtschaftliche Betriebe gefährden könnte, und fordert eine Beibehaltung der Tarifautonomie.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund für die Warnung von Bauernpräsident Joachim Rukwied ist die bevorstehende Beratung über eine mögliche Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland. Er befürchtet, dass eine Erhöhung ohne Ausnahmen für Saisonarbeitskräfte viele Betriebe im Gemüse-, Obst- und Weinbau gefährden könnte, da diese im internationalen Wettbewerb stehen und bereits höhere Kosten tragen müssen.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel äußert Bauernpräsident Joachim Rukwied Warnungen vor einer Erhöhung des Mindestlohns ohne Ausnahmen für Saisonarbeitskräfte, da dies viele Betriebe in der Landwirtschaft gefährden könnte. Er fordert die Politik auf, die Tarifautonomie zu respektieren und schlägt vor, dass Saisonarbeitskräfte nur 80 Prozent des Mindestlohns erhalten sollten.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Strukturwandelbeschleunigung, Ausstiegsprogramm für viele Gemüse-, Obst- und Weinbaubetriebe, Wettbewerbsnachteil für deutsche Landwirte, höhere Kosten im Vergleich zu europäischen Konkurrenten.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird eine Stellungnahme von Bauernpräsident Joachim Rukwied zitiert, der vor einer Erhöhung des Mindestlohns ohne Ausnahmen für Saisonarbeitskräfte warnt. Er betont, dass dies einen Strukturwandel für viele Betriebe im Gemüse-, Obst- und Weinbau beschleunigen würde, und schlägt vor, dass saisonale Arbeitskräfte 80 Prozent des gesetzlichen Mindestlohns erhalten sollten.

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