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Verbraucherzentralen beklagen schwierigen Zugang zum Basiskonto
Berlin () – Wer überschuldet ist oder auf der Straße lebt, hat das Recht auf ein Bankkonto mit grundlegenden Funktionen – doch Banken verwehren Menschen, die es brauchen könnten, oft den Zugang zum Basiskonto. Das zeigt eine Befragung von Schuldnerberatungsstellen durch den Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), über die der „Spiegel“ berichtet.
Der Verband wirft den Banken „Verhinderungsstrategien“ vor. Manche Institute ließen Kunden über den Anspruch auf das Basiskonto im Unklaren. In einigen Fällen sei es etwa wegen eines fehlenden Wohnsitzes verweigert worden. Mitunter gelinge es erst, das Konto zu eröffnen, nachdem Schuldnerberater in die Filiale kommen oder drohen, die Finanzaufsicht einzuschalten.
„Banken müssen ihrer Verantwortung nachkommen und sicherstellen, dass jeder Zugang zu einem Zahlungskonto hat“, sagte Dorothea Mohn, Teamleiterin Finanzmarkt beim VZBV. Der Verband fordert, Kreditinstitute zu verpflichten, das Basiskonto von sich aus anzubieten, wenn ein gewöhnliches Konto nicht infrage kommt.
Der Spitzenverband Deutsche Kreditwirtschaft sagte auf Anfrage, das Basiskonto sei bedeutend für die Teilnahme am Wirtschaftsleben. Bei den zuständigen Schlichtungsstellen seien Streitfälle aber sehr selten. Eine Pflicht zum aktiven Angebot von Basiskonten sei nicht erforderlich. Verbraucher erhielten etwa in Geschäftsräumen oder dem Internet umfangreiche Informationen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Dorothea Mohn
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), Spitzenverband Deutsche Kreditwirtschaft
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Eine Befragung zeigt, dass Banken überschuldeten oder obdachlosen Menschen oft den Zugang zu Basiskonten verwehren, obwohl ihnen dies zusteht, und der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert, dass Banken verpflichtet werden, solche Konten aktiv anzubieten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund des beschriebenen Ereignisses ist die staatlich garantierte Recht auf ein Basiskonto für überschuldete oder obdachlose Menschen, das jedoch von Banken oft durch Verhinderungstaktiken, wie unzureichende Informationen oder Anforderungen, die nicht erfüllt werden können (z. B. fehlender Wohnsitz), erschwert wird. Der Verbraucherzentrale Bundesverband kritisiert diese Praxis und fordert eine Verbesserung des Zugangs zu diesen Konten.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) den Banken vorwirft, Menschen mit finanziellen Schwierigkeiten den Zugang zu Basiskonten zu verwehren. Die Banken reagieren auf die Kritik, indem sie die Bedeutung des Basiskontos für die gesellschaftliche Teilhabe betonen, jedoch keine Verpflichtung zum aktiven Angebot sehen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Bankinstitute verweigern Menschen den Zugang zum Basiskonto, Kunden bleiben oft im Unklaren über ihren Anspruch, Konten werden wegen fehlendem Wohnsitz verweigert, Kontoeröffnung gelingt häufig nur nach Intervention von Schuldnerberatern, Banken müssen ihrer Verantwortung nachkommen, Verbraucherzentrale fordert aktives Angebot von Basiskonten, Streitfälle bei Schlichtungsstellen sind selten.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Dorothea Mohn, Teamleiterin Finanzmarkt beim VZBV, zitiert. Sie erklärt: „Banken müssen ihrer Verantwortung nachkommen und sicherstellen, dass jeder Zugang zu einem Zahlungskonto hat.“ Der Verband fordert zudem, dass Kreditinstitute das Basiskonto proaktiv anbieten sollen, wenn ein gewöhnliches Konto nicht möglich ist.
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