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Verbraucherschützer offen für Digitalsteuer
Berlin () – Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat sich offen für die Einführung einer Digitalsteuer für US-Internetkonzerne wie Google und Meta gezeigt. Der Staat habe „ein legitimes Interesse“ daran, an den Gewinnen der großen Digital-Plattformen beteiligt zu werden, sagte Michaela Schröder, Geschäftsbereichsleiterin Verbraucherpolitik beim VZBV, dem „Handelsblatt“ (Samstagausgabe).
Die Möglichkeiten für eine Besteuerungsgrundlage seien dabei vielfältig, so Schröder. Aus Verbrauchersicht müsse Priorität haben, das Geschäftsmodell der personalisierten Werbung so zu regulieren, dass es den Schaden von Nutzern, Gesellschaft und Demokratie reduziert.
Schröder begründete den Handlungsbedarf mit dem Geschäftsmodell der Konzerne, das darin bestehe, Daten von Nutzerprofilen zu aggregieren, um maßgeschneiderte Werbung ausspielen zu können. „Dieses Geschäftsmodell stellt erwiesenermaßen eine Gefahr für die informationelle Selbstbestimmung, das respektvolle Miteinander im Netz und die Demokratie dar“, sagte die VZBV-Expertin. „Gleichzeitig bilden die großen Internetkonzerne oligopolartige Strukturen im digitalen Werbemarkt, was sie große Gewinne erzielen lässt und den Wettbewerb hemmt.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Michaela Schröder
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), Google, Meta, Handelsblatt
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert eine Digitalsteuer für US-Internetkonzerne wie Google und Meta, um die Gewinne an den Staat zu binden und die Risiken des datenbasierten Werbegeschäfts für Nutzer und Demokratie zu regulieren.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für die Diskussion über die Digitalsteuer für US-Internetkonzerne wie Google und Meta ist das Geschäftsmodell dieser Unternehmen, das auf der Aggregation von Nutzerdaten zur Erstellung personalisierter Werbung basiert. Dies wird als Bedrohung für die informationelle Selbstbestimmung, das gesellschaftliche Miteinander und die Demokratie angesehen. Zudem wird das oligopolartige Verhalten dieser Konzerne im digitalen Werbemarkt kritisiert, das den Wettbewerb einschränkt und hohe Gewinne generiert.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat sich für eine Digitalsteuer von US-Internetkonzernen wie Google und Meta ausgesprochen, um an deren Gewinnen teilzuhaben und die Regulierung des Geschäftsmodells personalisierter Werbung voranzutreiben. Michaela Schröder betont die Gefahren dieses Modells für die informationelle Selbstbestimmung und die Demokratie, während gleichzeitig oligopolartige Strukturen im digitalen Werbemarkt entstehen.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:
Schaden von Nutzern, Schaden für die Gesellschaft, Schaden für die Demokratie, Gefahr für die informationelle Selbstbestimmung, Gefährdung des respektvollen Miteinanders im Netz, Hemmung des Wettbewerbs, Bildung oligopolartiger Strukturen im digitalen Werbemarkt, große Gewinne für Internetkonzerne.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, der Artikel zitiert eine Stellungnahme von Michaela Schröder, Geschäftsbereichsleiterin Verbraucherpolitik beim Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV). Sie äußert, dass der Staat ein "legitimes Interesse" daran habe, an den Gewinnen großer Digital-Plattformen wie Google und Meta beteiligt zu werden und betont die Notwendigkeit, das Geschäftsmodell personalisierter Werbung so zu regulieren, dass es weniger Schaden für Nutzer, Gesellschaft und Demokratie anrichtet.
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