JU-Chef geht bei Umgang mit Grünen auf vorsichtige Distanz zu Merz

() – Der Vorsitzende der Jungen Union (JU), Johannes Winkel, geht in der Frage des Umgangs mit den auf vorsichtige Distanz zum CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz. “Die Analyse von Friedrich Merz und mir unterscheidet sich eigentlich nie, in dem Punkt vielleicht ein bisschen”, sagte er dem Sender ntv.

Er bezog sich damit auf eine Aussage von Merz, der die Grünen als Hauptgegner der Union sieht. Der Vorsitzende der Nachwuchsorganisation der Union macht aber wie Merz die der Ampel- für die jüngsten Wahlerfolge der AfD verantwortlich: Aufgabe der Union sei, diejenigen für sich zu gewinnen, die aus Protest AfD wählten. Neben der Migrationspolitik löst aus Winkels Sicht die Energiepolitik der Ampel Unmut aus. “Wie geht es eigentlich wirtschaftlich in der Industrie weiter in Deutschland?” Da mache er sich schon große Sorgen.

“Weil das war ja der Katalysator vor 100 Jahren für die damaligen Rechten, dass durch eine Wirtschaftskrise die NSDAP damals richtig Zulauf bekommen hat. Wenn wir in Deutschland jetzt durch eine grüne Wirtschaftspolitik in eine Rezession kommen, dann haben wir ein massives Problem.”

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Johannes Winkel und Friedrich Merz im Juni 2023

JU-Chef geht bei Umgang mit Grünen auf vorsichtige Distanz zu Merz

Zusammenfassung

  • Johannes Winkel, Vorsitzender der Jungen Union (JU), differiert leicht in seiner Ansicht zum Umgang mit den Grünen von CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz.
  • Merz sieht die Grünen als Hauptgegner der Union, eine Meinung, mit der Winkel sich nicht vollständig identifiziert.
  • Beide Politiker machen die Politik der Ampel-Koalition für die jüngsten Wahlerfolge der AfD verantwortlich.
  • Winkel sieht es als Aufgabe der Union, die Wähler zu gewinnen, die aus Protest AfD wählten.
  • Er äußert sich besorgt über die Auswirkungen der - und Wirtschaftspolitik der Ampelkoalition auf die Industrie in Deutschland.
  • Winkel warnt vor einer Rezession durch grüne Wirtschaftspolitik, die er mit dem Aufstieg der NSDAP während der Wirtschaftskrise vor 100 Jahren vergleicht.

Fazit

Der Vorsitzende der Jungen Union (JU), Johannes Winkel, distanziert sich leicht vom CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz in der Frage, wie mit den Grünen umgegangen werden sollte. Er bezeichnete nicht die Grünen als Hauptgegner, wie Merz es tut. Dennoch machen beide die Politik der Ampel-Koalition für den Erfolg der AfD verantwortlich. Neben der Migrationspolitik verursache aus Winkels Sicht die Energiepolitik der Koalition Unmut. Zudem äußerte er Besorgnis über die wirtschaftliche Zukunft des Industriesektors in Deutschland und warnte davor, dass eine Wirtschaftskrise durch grüne Politik ein massives Problem darstellen könnte.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)