JU-Chef sieht Merz nach AfD-Äußerung nicht im Abseits

() – Der Vorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel, hält CDU-Chef Friedrich Merz nach dessen umstrittener Äußerung zum Umgang mit der AfD nicht für beschädigt. “Er hat sich nicht ins Abseits manövriert”, sagte Winkel am Dienstag im Deutschlandfunk.

Die CDU brauche einen “klaren Kurs” sowie auch eine “klare ” und insgesamt “Geschlossenheit” in der . “Ich glaube, an allen drei Punkten müssen wir alle zusammenarbeiten”, so Winkel. “Das gilt auch nicht nur für den Vorsitzenden”, fügte der JU-Chef hinzu. “Da muss sich jeder vielleicht auch an die eigene Nase fassen und dann schaffen wir es am Ende, als CDU auch wieder stärker in den Umfragen da zu sein.”

Winkel beklagte zugleich, dass Merz seiner Meinung nach oft falsch verstanden werde: “Manchmal, ehrlich gesagt, verstehe ich auch diese Lust nicht, Friedrich Merz bewusst misszuverstehen.” Das sei eine Aufgabe, die vielleicht der politische Gegner habe, aber die CDU sollte sich “auf ihre eigenen Aufgaben konzentrieren” und nicht auch noch den “Job des politischen Gegners” mitmachen. “Wenn Vertreter von Gremien, Präsidium oder Bundesvorstand in solche Gremien gewählt werden und Kritik am Vorsitzenden haben, was ja völlig in Ordnung ist, dann sollten sie das auch in diesen Gremien tun”, so Winkel. “Und wenn die Gremiensitzungen vielleicht so weit entfernt sind, dann kann man ja vielleicht auch mal zum Telefon greifen und den Vorsitzenden anrufen, bevor man auf die große Kritik äußert.”

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Johannes Winkel und Friedrich Merz am 16.06.2023

JU-Chef sieht Merz nach AfD-Äußerung nicht im Abseits

Zusammenfassung

  • Johannes Winkel, Vorsitzender der Jungen Union, hält CDU-Chef Friedrich Merz nicht für beschädigt
  • Winkel fordert klaren Kurs, klare Kommunikation und Geschlossenheit innerhalb der CDU
  • Er beklagt, dass Merz oft falsch verstanden wird und fordert CDU-Mitglieder auf, Kritik in internen Gremien zu äußern
  • Winkel rät dazu, den Vorsitzenden zu kontaktieren bevor man Kritik auf Twitter äußert

Fazit

Der Vorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel, sieht CDU-Chef Friedrich Merz trotz umstrittener Äußerungen zum Umgang mit der AfD nicht beschädigt und fordert in der Partei Geschlossenheit sowie eine klare Kommunikation. Er appellierte, Merz nicht bewusst misszuverstehen und die eigenen Aufgaben in den Vordergrund zu stellen, statt den “Job des politischen Gegners” zu erledigen. Kritik solle direkt geäußert werden, so Winkel.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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