Barfen: Darum ist es sinnvoll

Das richtige Hundefutter sorgt dafür, dass der Vierbeiner gesund und fit bleibt. Eine falsche Ernährung für Hunde führt nicht selten zu Krankheiten, Abgeschlagenheit, schlechtem Fell und Allergien. Fertigfutter enthält viel Getreide, das Hunde in der Menge nicht brauchen. Da der Hund vom Wolf abstammt und ein Fleischfresser ist, benötigt er an erster Stelle Fleisch. Daraus lässt sich folgern, dass viel Getreide keine artgerechte Fütterung für Hunde ist. Barfen hingegen ist eine ursprüngliche Art der Hundeernährung, die viele gesundheitliche Vorteile bietet. Im Folgenden erfährt man mehr über die Ernährung mit rohem Fleisch und warum Barfen sinnvoll ist.

Barfen – die Vorteile

Die artgerechte Fütterung lässt sich individuell zusammenstellen und man weiß, was der Vierbeiner zu fressen bekommt. Der Vorteil des Barfens ist, dass der Hund kein Fleisch- oder Knochenmehl, keine unnatürlichen Inhaltsstoffe, keine Abfallprodukte und keine Geschmacksverstärker zu sich nimmt. Und auch der Hundebesitzer weiß, wie viel Fleisch enthalten ist. Je nach Stoffwechsel des Hundes lässt sich die Menge an Kohlenhydraten variieren. Es gibt BARF Hundefutter im Handel und in Onlineshops. Dabei stehen die Hundebesitzer vor einer großen Auswahl an Hundefutter. Es gibt Rindfleisch, Hühnerfleisch, Entenfleisch, Lachs und Lamm Produkte. Unter anderem ist das hochwertige Hundefutter (BARF) auch in 500g Paketen erhältlich.

Barfen – gesund und preislich angemessen

Barfen ist meist günstiger als teures und hochwertiges Trockenfutter. Wie viel die artgerechte Fütterung kostet, hängt von mehreren Faktoren ab. Barfen ist nicht so kostspielig wie viele Menschen annehmen. Man kann beim Barfen auf die Gemüse-, Fleisch- und Obstpreise achten. Je nach finanzieller Situation gibt es Lebensmittel in verschiedenen Preisspannen. Außerdem sind Obst und Gemüse im Supermarkt, Bio-Laden oder auf dem Wochenmarkt erhältlich. Das fertige Trockenfutter in guter Qualität enthält häufig billiges Fleisch und kostet viel. Ferner gibt es auch Trockenfutter in Bio-Qualität. Das Futter aus Bio-Fleisch kostet aber mehr als Barfen. Somit ist die artgerechte Fütterung preislich angemessen.

Ausdünstungen minimieren – verbesserter Fellgeruch

Gebarfte Hunde haben weniger Ausdünstungen, weil sie gut verträgliches Futter erhalten. Der Körper kann das rohe Fleisch besser verdauen als fertiges Trockenfutter. So werden mögliche Blähungen minimiert. Wer die Hundeernährung umstellt, bemerkt eine deutliche Verbesserung des Fellgeruchs. Der verbesserte Geruch des Fells lässt sich dadurch erklären, dass sich im Gewebe des Hundes keine Konservierungsstoffe sowie Geschmacksverstärker mehr ablagern. Darüber hinaus reduziert Barfen den Kotabsatz. Des Weiteren riecht der Kot nicht stark.

Zahnstein verhindern – Zahnreinigung durch langes Kauen

Außerdem hilft Barfen gegen Mundgeruch und Zahnstein. Denn Zahnstein verursacht Mundgeruch. Da der Hund bei der artgerechten Fütterung auch rohe Knochen bekommt, wirkt es wie eine Zahnreinigung. Beim langen Kauen wird das Fleisch gelöst. Ferner bricht der Hund den Knochen auf, um den Knochenmark zu erreichen. Dadurch werden auch schwer zugängliche Stellen im Mund gereinigt. So wird Zahnstein gelöst und Mundgeruch verhindert.

Abwechslungsreiche Hundeernährung – eine große Auswahl

Durch das Barfen erhält der Hund eine abwechslungsreiche Nahrung. Denn auch Hunde mögen Abwechslung. Dank der großen Auswahl können verschiedene Mahlzeiten zubereitet werden. Damit der Hund nicht zu schnell frisst, sollten die Fleischteile ungeschnitten oder nicht zu klein serviert werden. Das Hundefutter sollte im Idealfall folgende Bestandteile enthalten: Fleisch (Muskelfleisch und Innereien), Fisch, Knochen und Knorpel, Obst und Gemüse und BARF Öle (Lachsöl, Leinöl). Darüber hinaus gehören zur artgerechten Fütterung Kohlenhydrate (Quinoa, Kartoffeln und Reis), Vitamine und Mineralien. Je nach Alter, Rasse, Gesundheitszustand und Belastung kann die benötigte Futtermenge variieren. Frisches Fleisch sorgt für eine sichere und gesunde Hundeernährung.

Bild: @ depositphotos.com / PhilStev

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