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Warum Computernutzer niemandem mehr trauen sollten

Warum Computernutzer niemandem mehr trauen sollten

Alle Daten verlieren oder doch lieber das Lösegeld zahlen? Sogenannte Erpressungs-Trojaner werden mehr und mehr zu einer Bedrohung für Computernutzer. Einen sehr guten Schutz bietet zum einen eine Ransomware als Vorsorgemaßnahme und zum anderen ein gesundes Misstrauen. Trotzdem sind viele Computernutzer verunsichert, denn die Zahl der Attacken nimmt stetig zu, dabei lässt sich die Gefahr einer Infektion des Computers mit relativ einfachen Mitteln senken. Aber was genau hilft gegen die digitale Erpressung?

Immer die automatischen Updates aktivieren

Wer sich regelmäßig um aktuelle Updates für den Browser und die Betriebssysteme kümmert, der kann sich nicht nur über neue Funktionen freuen, sondern schützt sich auch gleichzeitig vor einer gefährlichen Infektion durch eine schädliche Software. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik rät daher allen Computernutzern zur Aktivierung aller automatischen Updates. Generell wird vom Einsatz der Betriebssysteme abgeraten, die bereits veraltet sind, wie zum Beispiel Windows XP. Auch der Nachfolger Windows Vista gehört zu diesen alten Systemen, denn Windows Vista wird ab dem Sommer nicht mehr mit neuen Updates versorgt.

Keinem mehr trauen

Auch wenn es traurig klingt, aber Computernutzer sollten niemandem mehr trauen. In Alltag heißt das, keine Anhänge in unbekannten Mails öffnen, keine Links mehr anklicken und vor allem keine unbekannte Software herunterladen. Man sollte immer daran denken, dass die Mails von Freunden und Bekannten, die einen Link zum Download oder einen Anhang haben, schon vorher gehackt oder einen Rechner mit einer Schadsoftware infiziert haben. Aber es gibt noch andere wirkungsvolle Maßnahmen, die vor Trojanern schützen.

Nur die neuste Schutzsoftware benutzen

Grundsätzlich sollten alle schützenden Funktionen des Betriebssystems aktiviert werden. Eine Antivirensoftware bietet zudem einen zusätzlichen Schutz und sie sollte immer auf dem neusten Stand sein. Wichtig ist es auch, die Daten zusichern, denn wer immer aktuelle Kopien von seinen Daten hat, der kann sie nach Bedarf neu installieren. Um zu verhindern, dass diese Sicherungen verschlüsselt werden, wenn es zu einem Befall mit einer Schadsoftware kommt, sollte man sie auf einem externen Medium wie zum Beispiel einer externen Festplatte speichern, auch SSD-Speicher, ein Online-Speicher oder eine DVD kommen infrage.

Sollte aus Versehen eine verdächtige Software installiert werden oder auch wenn komische Meldungen auftauchen, dann muss der Rechner sofort vom Netz getrennt werden, denn nur so kann sich der Schädling nicht noch weiter ausbreiten.

Bild: © Depositphotos.com / photography33

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Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig. eMail: u.dietz@tixio.de