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Was macht das #Notebook für #Senioren so besonders?

Was macht das #Notebook für #Senioren so besonders?

Auch die ältere Generation geht mit der Zeit und immer mehr Senioren beschäftigen sich mit dem Thema Computer und Internet. Was aber ältere Menschen an Geräten wie Notebooks, Smartphones oder Tablets stört, ist die Unmenge an Technik, die sie nicht verstehen. Tatsächlich ist ein Betriebssystem wie Windows 10 einfacher zu bedienen als seine Vorgänger, aber es ist nach wie vor überfrachtet mit vielen Optionen, Funktionen und Apps, die weniger versierte Nutzer zur Verzweiflung treiben. Das dänische Unternehmen Duka hat die Probleme erkannt und daher ein Notebook für Senioren auf den Markt gebracht, dessen Bedienung so einfach ist, dass auch Laien sich schnell damit auskennen werden.

Die Hardware kommt von HP

Die erste Überraschung beim Notebook für Senioren ist, dass die Firma Duka das Gerät nicht selbst baut, denn die Hardware die verwendet wurde, kommt aus dem renommierten Hause HP. Das Notebook hat einen 15,6 Zoll (39,6 cm) großen Bildschirm, der sich ganz bequem dank Touchscreen mit nur einem einzigen Fingertipp bedienen lässt. Von außen wirkt das Notebook für Senioren sehr schlicht, aber das Innenleben hat es in sich. Dem Hersteller war die einfache Bedienbarkeit wichtiger als die Hardware und wer das Gerät zum ersten Mal ausprobieren möchte, der kann sich an einem übersichtlich gestalteten Handbuch orientieren.

Windows ist da, aber unsichtbar

Mit einem Knopfdruck wird das Notebook für Senioren gestartet, und zwar mit Windows 10, aber nicht für lange, denn nach dem Start wird sofort auf die Software, das sogenannte Duka Programm umgeschaltet. Diese Software wurde von Ældre Sagen zusammen mit dem Hersteller entwickelt und auch ausführlich getestet, und zwar von den 780.000 Mitgliedern einer Seniorenorganisation in Dänemark. Nach dem Start sieht der Benutzer eine gut aufgeräumte, sehr freundlich gestaltete und vor allem eine sehr einfach zu bedienende Kacheloberfläche. Unverständliche Begriffe sucht man hier vergebens, denn „Word“ wird hier zur Textverarbeitung, es gibt einen Musikspieler und keinen „Multi Media Player“, die „News“ werden vom Wort Nachrichten abgelöst.

Das Notebook für Senioren kommt mit dem Nötigsten aus

Das Notebook für Senioren von Duka beweist, dass es auch ohne großen technischen Schnick-Schnack geht. So richtet der Hersteller jedem Käufer des Seniorennotebooks im Vorfeld schon ein Benutzerkonto ein und die Kunden müssen sich nur mittels WLAN mit dem Internet verbinden. Wie das funktioniert? Ganz einfach, durch die wichtige Funktion „Hilfe“. Weniger gut ist die Funktion „Videotelefonie“, die bei den meisten Senioren sehr beliebt ist, da sie die Möglichkeit bietet, mit Kindern und Enkelkindern problemlos in Verbindung zu bleiben. Wer die „Videotelefonie“ nutzen möchte, der muss sich zuvor via Telefon bei Duka anmelden, was zwar reibungslos funktioniert, aber trotzdem ein Umweg ist.

Wie gut ist die Hotline?

Was tun, wenn es mit dem Notebook für Senioren doch mal Probleme geben sollte? Für diese Fälle hat der Hersteller aus Dänemark sogenannte Service-Abos vorgesehen, aber die sind leider nicht ganz so preiswert. Da gibt es zum Beispiel den „Mini-Tarif“, der unter anderem Hilfestellung per Fernwartung anbietet. Für diesen Service müssen die Nutzer allerdings 9,90 Euro im Monat bezahlen. Dann gibt es noch den „Basis-Tarif“ für den Support am Telefon, der 17,99 Euro kostet und der nach Aussage von Duka bei 89 % aller Kunden sehr beliebt ist. Die Preise sehen auf den ersten Blick hoch aus, aber die Investition kann sich durchaus lohnen. Wenn ein Techniker ins Haus kommt, dann kostet das schnell zwischen 50 und 100,- Euro und das auch dann, wenn es nur um Kleinigkeiten geht. Die Hotline von Duka bewältigt jeden Tag bis zu 400 Anrufe, trotzdem sind die Mitarbeiter sehr freundlich. Wenn es ein schwerwiegendes Problem gibt, dann rufen sie den Kunden zurück und wenn es notwendig ist, sogar mehrmals.

Bild: © Depositphotos.com / aletia

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Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.