Pilsinger nennt Widerspruchslösung bei Organspende "ethisch falsch"

Pilsinger nennt Widerspruchslösung bei Organspende "ethisch falsch"

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Gesundheitspolitik in Berlin

() – Der CSU-Politiker und stellvertretende Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, Stephan Pilsinger, hat sich klar eine mögliche Einführung der Widerspruchslösung bei Organspenden ausgesprochen.

„ – vor allem solche, die sich mit dieser schwierigen Frage vielleicht gar nicht auseinandersetzen können – per Gesetz zu Organspendern zu bestimmen, halte ich für ethisch falsch“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). „Ethisch falsch“ wäre dieser Schritt auch, weil Studien zeigten, dass es bei Einführung einer Widerspruchsregelung gar keine Evidenz für signifikant mehr Organspenden gebe.

Weiter sagte Pilsinger, was verbessert werden müsse, seien die Strukturen im System und die Aufklärung der . Aus dürften keine Zwangsabgaben werden. Die Organspende solle und müsse auch weiterhin eine freiwillige und bewusste Spende bleiben, so der CSU-Politiker.

Im befasst sich am Mittwoch der Gesundheitsausschuss mit einer möglichen Reform der Organspenden.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Stephan Pilsinger (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Worum geht es in einem Satz?

CSU-Gesundheitspolitiker Stephan Pilsinger lehnt die Widerspruchslösung bei Organspenden aus ethischen Gründen und wegen fehlender Belege für mehr Spenden ab und fordert stattdessen bessere Strukturen und mehr Aufklärung bei weiterhin freiwilliger Organspende.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Beratungen des Gesundheitsausschusses über eine mögliche Reform der Organspende und die Einführung einer Widerspruchslösung
  • Pilsingers ethische Bedenken gegen eine gesetzlich vorausgesetzte Spendenbereitschaft ohne bewusste Zustimmung
  • Nach Pilsingers Angaben fehlende wissenschaftliche Belege für signifikant mehr Organspenden durch eine Widerspruchsregelung
  • Sein Eintreten für freiwillige Organspenden, bessere Strukturen und mehr Aufklärung der Bevölkerung

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Menschen würden per Gesetz zu Organspendern bestimmt, auch wenn sie sich mit dieser Frage nicht auseinandersetzen können.
  • Ein signifikanter Anstieg der Organspenden durch die Widerspruchsregelung ist laut den angeführten Studien nicht belegt.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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