Panorama: Kriminalität in Frankfurt am Main
Frankfurt am Main () – Am Dienstagmorgen sind rund 1.000 Beamte des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main, der Steuerfahndungsstelle des Finanzamtes Frankfurt sowie des Hauptzollamtes Rosenheim im Auftrag der Staatsanwaltschaft gegen die organisierte Kriminalität vorgegangen. Wie die Behörden mitteilten, wurden insgesamt 82 Wohn- und Geschäftsräume in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz durchsucht.
Im Zuge dieser Maßnahmen vollstreckten die Behörden Vermögensarreste in Höhe von etwa 6,3 Millionen Euro und fünf Haftbefehle.
Die Ermittlungen, die mehr als ein Jahr andauerten, richteten sich gegen eine kriminelle Vereinigung, die im Bereich des sogenannten „Crime-as-a-Service“ tätig war. Zehn der insgesamt 53 Beschuldigten wird vorgeworfen, ein Schattenbankwesen betrieben zu haben, um mehrere hundert Millionen Euro ins außereuropäische Ausland, vor allem nach China, zu transferieren und dabei inkriminierte Gelder zu waschen.
Zudem sollen sie durch das Erstellen von „Abdeckrechnungen“ Beihilfe zur Schwarzarbeit geleistet und über Scheinfirmen 41 Kraftfahrzeuge im Wert von etwa 1,85 Millionen Euro unterschlagen haben.
Den Hauptbeschuldigten wird außerdem vorgeworfen, durch die Finanzierung von Logistikdienstleistungen Beihilfe zum Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge geleistet zu haben. Die festgenommenen fünf Hauptbeschuldigten sind zwischen 25 und 51 Jahre alt und besitzen in drei Fällen die türkische, in einem Fall die türkische und deutsche sowie in einem Fall die afghanische und deutsche Staatsangehörigkeit.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel werden keine vollständigen Personennamen genannt.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Polizei, Polizeipräsidium Frankfurt am Main, Steuerfahndungsstelle des Finanzamtes Frankfurt, Finanzamt Frankfurt, Hauptzollamt Rosenheim, Staatsanwaltschaft
Wann ist das Ereignis passiert?
Am Dienstagmorgen.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz
Worum geht es in einem Satz?
Bei einer Großrazzia gegen eine mutmaßliche kriminelle Vereinigung, der unter anderem Geldwäsche über ein Schattenbankensystem, Beihilfe zu Schwarzarbeit und Drogenhandel sowie Fahrzeugunterschlagung vorgeworfen werden, durchsuchten rund 1.000 Beamte 82 Objekte in drei Bundesländern, nahmen fünf Hauptbeschuldigte fest und vollstreckten Vermögensarreste über etwa 6,3 Millionen Euro.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Mehr als einjährige Ermittlungen gegen eine mutmaßliche kriminelle Vereinigung im Bereich „Crime-as-a-Service“
- Verdacht auf den Betrieb eines Schattenbankensystems zur Überweisung mehrerer hundert Millionen Euro ins außereuropäische Ausland, insbesondere nach China, und zur Geldwäsche
- Mutmaßliche Beihilfe zur Schwarzarbeit durch das Erstellen von Abdeckrechnungen
- Verdacht auf Unterschlagung von 41 Kraftfahrzeugen im Wert von etwa 1,85 Millionen Euro über Scheinfirmen
- Mutmaßliche Beihilfe zum Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge durch die Finanzierung von Logistikdienstleistungen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel werden keine Reaktionen aus Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Vollstreckung von Vermögensarresten in Höhe von etwa 6,3 Millionen Euro
- Vollstreckung von fünf Haftbefehlen und Festnahme der fünf Hauptbeschuldigten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, die Behörden teilten mit, dass insgesamt 82 Wohn- und Geschäftsräume in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz durchsucht wurden.
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