Politik in Deutschland: AfD-Verbot abwägen
Berlin () – Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) warnt vor einem unbedachten AfD-Verbotsverfahren.
Man müsse das Ende bedenken, sagte Klöckner dem „Stern“. Es gebe klare rechtliche Vorgaben und hohe Hürden für ein Verbot. Ein solches Verfahren sollte man nicht „aus dem Bauch heraus“ starten. Es sei eine Frage der Faktenlage. „Man kann es auch total vergeigen, indem man eine Partei mit einem Verbotsverfahren, wenn es nicht trägt, zum Märtyrer macht. Klug abwägen, das ist die Aufgabe.“ Sie weise darauf lediglich hin, ohne eine Empfehlung zu geben. Diese Verlässlichkeit in der Amtsführung sei entscheidend.
Klöckner hält es grundsätzlich für möglich, dass Politiker der AfD auch Bundestagsausschüsse leiten. Es stehe ihr natürlich zu, einen Kandidaten für die Wahl zu benennen. Wie eine solch geheime Wahl dann ausgeht, entscheiden die, die geheim ihre Stimme abgeben. Genauso sei es bei der Wahl des Präsidiums im Deutschen Bundestag.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
Plakat wirbt für AfD-Verbot (Archiv)
|
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Julia Klöckner
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Julia Klöckner, CDU, AfD, Bundestag, Stern, Deutscher Bundestag
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) warnt davor, ein mögliches Verbotsverfahren gegen die AfD unbedacht „aus dem Bauch heraus“ zu starten, da dafür hohe rechtliche Hürden und eine sorgfältige Abwägung der Faktenlage nötig sind.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Klöckner warnt vor einem unbedachten AfD-Verbotsverfahren und fordert, das Ende sowie die rechtlichen Vorgaben und hohen Hürden zu bedenken, da ein Verbotsverfahren ohne tragfähige Faktenlage aus dem Bauch heraus gestartet werden könnte.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Klöckner warnt vor einem unbedachten AfD-Verbotsverfahren und fordert kluges Abwägen
- Sie betont, dass Medien und Öffentlichkeit das Verfahren nicht „aus dem Bauch heraus“ starten sollten
- Sie verweist auf hohe rechtliche Hürden und eine entscheidende Faktenlage
- Sie warnt davor, dass ein nicht tragendes Verbot die AfD zum „Märtyrer“ machen könnte
- Eine solche Verlässlichkeit sei für die Amtsführung entscheidend
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verhinderung unüberlegter politischer Schritte durch strikte Beachtung rechtlicher Vorgaben und hoher Hürden
- Risiko einer sich verstärkenden Märtyrerwirkung bei einem Verbotsverfahren, das nicht erfolgreich verläuft
- Notwendigkeit sorgfältiger, faktenbasierter Abwägungen zur Vermeidung von Fehlentscheidungen
- Sicherstellung verlässlicher Amtsführung und sorgfältiger Entscheidungsprozesse
- Klarstellung, dass AfD-Politiker grundsätzlich auch Bundestagsausschüsse leiten können, sofern sie rechtmäßig gewählt werden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) wird mit einer Stellungnahme zitiert („Man müsse das Ende bedenken …“).
- Umfrage: Junge Erwachsene fühlen sich bei Finanzen unsicher - 29. Oktober 2026
- Mehrheit junger Menschen für Einschränkung von Influencer-Werbung - 29. Oktober 2026
- Banaszak warnt vor Kriminalisierung von Jugendprotesten - 29. Oktober 2026

