Bayern: Recht auf Vergessenwerden im Fokus
München () – Bayern hat beschlossen, sich für das „Recht auf Vergessenwerden“ für ehemals an Krebs erkrankte Menschen einzusetzen. Der Ministerrat unterstützt eine Bundesratsinitiative anderer Länder, die darauf abzielt, eine Regelung vorzulegen, die sicherstellt, dass eine überstandene Krebserkrankung nicht zu langfristigen Benachteiligungen führt.
Dies betrifft insbesondere Bereiche wie Versicherungen und Kredite.
Künftig soll nach dem Ablauf medizinisch begründeter Fristen keine Verpflichtung zur Offenlegung einer überwundenen Krebserkrankung bestehen. Die Staatsregierung plant, wissenschaftlich fundierte Kriterien für die Feststellung der gesundheitlichen Eignung zu verwenden, um dem medizinischen Fortschritt Rechnung zu tragen.
Bereits ab dem 20. November gilt für bestimmte Restschuldversicherungen ein gesetzliches „Recht auf Vergessenwerden“, das eine überstandene Krebserkrankung 15 Jahre nach Abschluss der Behandlung nicht mehr berücksichtigt.
Jährlich erkranken in Bayern etwa 80.000 Menschen neu an Krebs.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
In dem bereitgestellten Text kommen keine vollständigen Personennamen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bayern, Ministerrat, Bundesrat, Staatsregierung, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
20. November (Beginn; „Bereits ab dem 20. November“ für bestimmte Restschuldversicherungen).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
München, Bayern
Worum geht es in einem Satz?
Bayern will sich für ein „Recht auf Vergessenwerden“ für ehemals an Krebs erkrankte Menschen einsetzen, sodass nach Ablauf medizinisch begründeter Fristen eine überstandene Krebserkrankung künftig nicht mehr zu dauerhaften Nachteilen in Bereichen wie Versicherungen und Krediten führt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Krebsüberwindung soll nicht zu langfristigen Benachteiligungen führen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Beschreibung, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die Entscheidung reagiert haben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Vermeidung langfristiger Benachteiligungen für ehemals an Krebs erkrankte Menschen
- Verbesserung der Situation im Bereich Versicherungen
- Verbesserung der Situation im Bereich Kredite
- Entfall einer Offenlegungspflicht für eine überstandene Krebserkrankung nach Ablauf medizinisch begründeter Fristen
- Verwendung wissenschaftlich fundierter Kriterien zur Feststellung der gesundheitlichen Eignung
- Begrenzte Berücksichtigung überstandener Krebserkrankungen bei bestimmten Restschuldversicherungen innerhalb einer gesetzlich festgelegten Frist (15 Jahre nach Abschluss der Behandlung)
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein.
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