Innenpolitik in Hessen: Krisenvorsorge stärken
Wiesbaden () – Zum Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung ruft Landesinnenminister Roman Poseck die Bürger in Hessen zu gezielter Vorbereitung auf Krisen und Katastrophen auf.
Poseck betont: „Starkregen, Hitze und Waldbrände, Stromausfälle, Cyberangriffe und Sabotage an unserer Infrastruktur. Die Liste möglicher Krisen ist in den vergangenen Jahren länger geworden und die Sicherheitslage hat sich spürbar verändert. Hessen hat darauf reagiert. Wir haben den Brand- und Katastrophenschutz deutlich gestärkt, das Sirenennetz ausgebaut und unterstützen unsere Kommunen gezielt dabei, krisenfester zu werden. Die aktuelle Sicherheitslage erfordert von uns allen konsequente Vorbereitung auf Krisenereignisse.“
In der Resilienzwoche habe die gesamte Landesregierung die Bevölkerung für den Ernstfall sensibilisiert; im Rahmen einer Kooperation mit dem Handelsverband Hessen habe Poseck einen Notfallbeutel in einem Supermarkt gepackt.
Resilienz beginne bei jedem Einzelnen, hieß es weiter.
Wer zu Hause einen Vorrat an Wasser und Lebensmitteln für zehn Tage, eine gut sortierte Hausapotheke, ein batteriebetriebenes Radio und einen gepackten Notfallbeutel habe, bleibe im Ernstfall handlungsfähig. Er könne sich und seine Familie versorgen und entlaste zugleich die Einsatzkräfte, die sich um Menschen kümmern könnten, die sich nicht selbst helfen können.
Der Minister appelliert an die Bürger in Hessen, in den kommenden Tagen die Vorräte zu prüfen und in der Familie darüber zu sprechen, was im Notfall zu tun ist. Der beste Zeitpunkt für Vorsorge sei immer vor der Krise.
Nach Angaben des Ministeriums ist Hessen gut auf Krisenfälle vorbereitet.
Ein ressortübergreifender Sicherheits- und Resilienzrat beschäftige sich mit der Vorbereitung auf Krisen und der Steigerung der Widerstandsfähigkeit kritischer Infrastrukturen. Die Resilienzstrategie identifiziere Schwachstellen, sichere die staatliche Handlungsfähigkeit in Krisenlagen und steuere das Handeln.
Konkrete Maßnahmen seien bereits angestoßen oder umgesetzt, etwa in der zivilen Alarmplanung, der technischen Behördenkommunikation oder der Orientierung an Referenzszenarien. Seit 2019 bringe das Land Betreiber kritischer Infrastrukturen an einem Runden Tisch KRITIS zusammen.
Zudem gibt es einen Gemeinsamen Sicherheitsdialog mit Vertretern hessischer Ministerien, Sicherheitsbehörden, der Bundeswehr und US-Streitkräfte sowie der Wirtschaft.
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Roman Poseck (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Roman Poseck
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Landesinnenministerium Hessen, Landesregierung Hessen, Handelsverband Hessen, r es sortübergreifender Sicherheits- und Resilienzrat, Land Hessen, Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS), hessische Ministerien, Sicherheitsbehörden, Bundeswehr, US-Streitkräfte, Wirtschaft
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung statt. Ein konkretes Datum oder ein Zeitraum wird im Text jedoch nicht genannt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Wiesbaden, Hessen
Worum geht es in einem Satz?
Zum Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung ruft Hessens Innenminister Roman Poseck die Bürger zu gezielter Vorbereitung auf Krisen wie Starkregen, Hitze, Waldbrände, Stromausfälle und Cyberangriffe auf und verweist zugleich darauf, dass das Land den Brand- und Katastrophenschutz, das Sirenennetz und kommunale Resilienzmaßnahmen stärkt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Starkregen, Hitze und Waldbrände
- Stromausfälle
- Cyberangriffe und Sabotage an der Infrastruktur
- Veränderter Sicherheitslage in den vergangenen Jahren
- Notwendigkeit, Krisenereignisse gezielter vorzubereiten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- gesamte Landesregierung habe die Bevölkerung in der Resilienzwochen für den Ernstfall sensibilisiert
- Poseck habe im Rahmen einer Kooperation mit dem Handelsverband Hessen einen Notfallbeutel in einem Supermarkt gepackt
- Minister habe an die Bürger appelliert, in den kommenden Tagen Vorräte zu prüfen und in der Familie über Notfallmaßnahmen zu sprechen
- Hinweis, dass Hessen nach Angaben des Ministeriums gut auf Krisenfälle vorbereitet sei
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Sensibilisierung der Bevölkerung für den Ernstfall
- Förderung einer gezielten Vorbereitung auf Krisen und Katastrophen
- Stärkung der eigenen Handlungsfähigkeit in Krisensituationen
- Verbesserung der Versorgung von Familie und Haushalt im Ernstfall
- Entlastung der Einsatzkräfte, da mehr Menschen sich selbst helfen können
- Anstoß zur Prüfung und rechtzeitigen Auffüllung von Vorräten in den kommenden Tagen
- Unterstützung krisenfesterer Strukturen in Kommunen
- Ausbau des Brand- und Katastrophenschutzes
- Ausbau des Sirenennetzes
- Steigerung der Widerstandsfähigkeit kritischer Infrastrukturen
- Identifikation von Schwachstellen und Sicherung staatlicher Handlungsfähigkeit in Krisenlagen
- Steuerung des Handelns durch eine Resilienzstrategie
- Umsetzung von Maßnahmen in der zivilen Alarmplanung und Behördenkommunikation
- Einbindung von Betreibern kritischer Infrastrukturen in Abstimmungsformate seit 2019
- Koordination über Sicherheits- und Resilienzgremien zwischen verschiedenen staatlichen und wirtschaftlichen Akteuren
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja — Roman Poseck wird im Artikel mit einer wörtlichen Stellungnahme zitiert.
- Hessen appelliert an Eigenvorsorge für Krisen und Katastrophen - 13. Oktober 2026
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