Klüssendorf pocht auf Reform der Erbschaftsteuer

Klüssendorf pocht auf Reform der Erbschaftsteuer

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Gesellschaftliche Ungleichheit in Deutschland обсуждение

Düsseldorf () – Angesichts der wachsenden Zahl von Superreichen in Deutschland dringt SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf auf eine Reform der Erbschaftsteuer und eine gerechte Balance bei den geplanten Sozialreformen.

„Nur rund 5.000 Menschen besitzen ein Viertel allen Vermögens in Deutschland: unvorstellbare 3,4 Billionen Euro“, sagte Klüssendorf der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). In der Mehrheit der Fälle hätten sie dieses Vermögen nicht aus eigener Kraft aufgebaut, sondern bereits riesige Vermögen meist gänzlich steuerfrei vererbt bekommen und dann vermehrt.

„Es gilt: Wer schon extrem viel hat, kann einfach sein Geld für sich arbeiten lassen und wird immer und immer reicher“, kritisierte der SPD-Politiker. Für Menschen ohne Startkapital komme der Vermögensaufbau dagegen einem unbezwingbaren Marathon gegen steigende Mieten und hohe Lebensmittel- und Mobilitätskosten gleich. „Am Monatsende ist dann schlicht kein Spielraum mehr für ein Aktiendepot oder einen Immobilienkredit. Das ist zutiefst ungerecht und führt die Frage gleicher Chancen in unserer Gesellschaft ins Absurde“, so Klüssendorf.

Um diese sich weiter dramatisierenden Verhältnisse zu verändern, müsse man zum einen endlich die Erbschaftsteuer reformieren, damit auch die Erben größter Vermögen ihren Beitrag leisteten. Mit den Einnahmen daraus könne man mit Investitionen in Bildung und Betreuung für mehr Chancengleichheit sorgen. Und zweitens müsse man bei den anstehenden Reformen dafür sorgen, dass all die Menschen, die nicht über solche horrenden Vermögen verfügten, am Ende des Monats ihr Leben aus eigener Kraft finanzieren könnten und nicht zusätzlich belastet würden. „Wer diese radikale Ungleichheit mit einseitigen Kürzungen und Belastungen weiter verschärft, setzt endgültig den gesellschaftlichen Zusammenhalt aufs Spiel“, mahnte Klüssendorf.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tim Klüssendorf (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der im Artikel vorkommenden Personen sind: Tim Klüssendorf.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD, Rheinische Post, dts Nachrichtenagentur

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Düsseldorf

Worum geht es in einem Satz?

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf fordert eine Reform der Erbschaftsteuer, um die wachsende Vermögensungleichheit in Deutschland abzubauen und Chancengleichheit durch Investitionen in Bildung zu fördern.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Wachsende Anzahl von Superreichen in Deutschland
  • Unverhältnismäßiger Vermögensbesitz: 5.000 Menschen besitzen ein Viertel des Vermögens
  • Großes Vermögen häufig steuerfrei vererbt
  • Ungleichheit beim Vermögensaufbau zwischen Reichen und weniger Begünstigten
  • Hohe Lebenshaltungskosten und steigende Mieten als Hindernisse für den Vermögensaufbau
  • Forderung nach Reform der Erbschaftsteuer
  • Notwendigkeit von Investitionen in Bildung und Chancengleichheit

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Es wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Forderung nach Reform der Erbschaftsteuer
  • Gerechte Balance bei Sozialreformen verlangt
  • Notwendigkeit von Investitionen in Bildung und Betreuung
  • Verbesserung der Chancengleichheit angestrebt
  • Menschen ohne Vermögen sollen ihr Leben finanzieren können
  • Warnung vor gesellschaftlichem Zusammenhalt bei einseitigen Kürzungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf zitiert, in der er auf die Notwendigkeit einer Reform der Erbschaftsteuer und eine gerechte Balance bei sozialen Reformen dringt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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