Kommunen verlangen Gesamtkonzept gegen Wohnungsknappheit

Kommunen verlangen Gesamtkonzept gegen Wohnungsknappheit

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DStGB und Politik in Berlin

() – Der Städte- und Gemeindebund (DStGB) hat Bund und Länder dazu aufgerufen, ländliche Regionen attraktiver zu machen, um Wohnungsnot und steigenden Mieten in den Ballungsräumen zu begegnen. „ muss das Thema neu denken und nachhaltiger angehen“, sagte DStGB-Hauptgeschäftsführer André Berghegger dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstagsausgabe).

Dabei sollte man den Fokus „auf die Regionen abseits der Ballungsräume“ richten. In den ländlichen Regionen stünden 1,9 Millionen Wohnungen , mehr als 700.000 Wohnungen wären innerhalb der nächsten drei Monate bezugsfertig. Bund und Länder dürften daher „nicht nur durch Mietpreisbremsen oder Wohnungsbauoffensiven an den Symptomen in den Ballungsräumen herumdoktern“, sondern müssten noch in diesem Jahr ein umfassendes Gesamtkonzept auf den Weg bringen, forderte der DStGB-Hauptgeschäftsführer.

Es müsse gelingen, „die ländlichen Räume durch neue Verkehrswege wie etwa neue oder reaktivierte Bahntrassen besser an die Ballungsräume anzubinden und als Wohn- und Lebensräume insgesamt attraktiver zu machen.“ Gute Gesundheitsversorgung, ein besseres Kultur- und Freizeitangebot sowie der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs könnten dazu beitragen, strukturschwache Regionen aufzuwerten.

Für einen nachhaltigen Umbau des Landes müssten auch Mittel aus dem Sondervermögen für Infrastruktur zur Verfügung gestellt werden, hob Berghegger hervor. Eine solches Gesamtkonzept wäre ein „echter Beitrag zu gleichwertigen Lebensverhältnissen in ganz Deutschland“.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

André Berghegger

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB), Bund, Länder, Kölner Stadt-Anzeiger

Wann ist das Ereignis passiert?

Datum/Zeitraum: Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert Bund und Länder auf, ländliche Regionen stärker als Wohn- und Lebensraum attraktiver zu machen (u. a. durch Anbindung, Infrastruktur und Nahverkehr), um damit Leerstand abzubauen und der Wohnungsnot sowie steigenden Mieten in den Ballungsräumen entgegenzuwirken.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) sieht Wohnungsnot und steigende Mieten in den Ballungsräumen als Anlass
  • Fokus auf Regionen abseits der Ballungsräume
  • Leere Wohnungen in ländlichen Regionen (1,9 Millionen)
  • Viele in den nächsten drei Monaten bezugsfertig werdende Wohnungen (mehr als 700.000)
  • Forderung nach umfassendem Gesamtkonzept statt alleiniger Maßnahmen in den Ballungsräumen
  • Notwendigkeit besserer Anbindung ländlicher Räume an Ballungsräume (neue oder reaktivierte Bahntrassen)

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • DStGB fordert von Bund und Ländern ein umfassendes Gesamtkonzept zur Attraktivitätssteigerung ländlicher Regionen
  • Fokus soll auf Regionen abseits der Ballungsräume liegen
  • Kritik an reinen Maßnahmen wie Mietpreisbremsen oder Wohnungsbauoffensiven in den Ballungsräumen
  • Forderung, im laufenden Jahr entsprechende Maßnahmen umzusetzen
  • Antwort auf Wohnungsnot und steigende Mieten wird als politischer Handlungsauftrag dargestellt
  • Öffentliche Unterstützung bzw. Reaktionen konkreter Akteure aus Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel nicht beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Wohnungsnot und steigende Mieten in Ballungsräumen werden eingedämmt
  • Leerstehende Wohnungen in ländlichen Regionen können stärker genutzt werden
  • Mehr bezugsfertige Wohnungen verbessern das Wohnraumangebot innerhalb kurzer Zeit
  • Ländliche Regionen werden als Wohn- und Lebensräume insgesamt attraktiver gemacht
  • Bessere Anbindung an Ballungsräume durch neue oder reaktivierte Bahntrassen
  • Verbesserungen in der Gesundheitsversorgung stärken die Lebensqualität
  • Ausbau von Kultur und Freizeitangeboten wertet strukturschwache Regionen auf
  • Erweiterter öffentlicher Personennahverkehr steigert Mobilität und Attraktivität
  • Bereitstellung von Mitteln für Infrastruktur unterstützt einen nachhaltigen Umbau des Landes
  • Beitrag zu gleichwertigen Lebensverhältnissen in ganz Deutschland

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: DStGB-Hauptgeschäftsführer André Berghegger wird mit mehreren Zitaten zur Wohnsituation und den Forderungen an Bund und Länder zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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