Sicherheitsbehörden erwarten mehr russische Sabotageakte

Sicherheitsbehörden erwarten mehr russische Sabotageakte

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Sabotage- und Terrorrisiken in Europa

Berlin () – Europäische Sicherheitsbehörden rechnen in den kommenden Monaten mit einer Zunahme russischer Sabotageakte. Das berichten die „Welt am Sonntag“ und der britische „Telegraph“ unter Berufung auf vertrauliche Gespräche mit Sicherheitsbehörden. Ein hochrangiger -Vertreter sagte, das Bündnis erwarte eine aggressivere Kommunikation aus Moskau und eine Ausweitung hybrider Angriffe in . Russland stehe derzeit unter bemerkenswert hohen Druck, „wahrscheinlich so hoch wie nie zuvor während des Krieges und zu keinem Zeitpunkt während Wladimir Putins Amtszeit in Russland“.

Auch Analysten der rechnen den Angaben zufolge mit einer Verschärfung der Angriffe. Der fehlgeschlagene Drohnenangriff auf ukrainische Antonow-Maschinen am Flughafen Leipzig/Halle im August sei Ausdruck einer grundsätzlichen Entwicklung. Nach Einschätzung deutscher Behörden ist der Militärgeheimdienst GRU Haupttreiber der vom Kreml angeordneten Attacken. Ziel sei es, die europäische Unterstützung für die zu schwächen und Einfluss auf die öffentliche Debatte zu nehmen. Deutschland stehe als Hauptunterstützer der Ukraine dabei besonders im Fokus.

Der frühere Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Gerhard Schindler, sagte der „Welt am Sonntag“, Russlands Präsident Wladimir Putin verfolge zwei zentrale Ziele: einen militärischen Erfolg in der Ukraine und die Schwächung der Unterstützung für Kiew. „Deshalb wird er beides steigern, nämlich den militärischen Druck auf die Ukraine und den hybriden Druck auf den Westen“, so Schindler.

Eine spürbare Zunahme russischer Sabotage- und Terrorangriffe erwartet daher der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter. Russland werde dabei auch zivile Opfer in Kauf nehmen. „Die Angriffe haben klar eine militärische Komponente. Russland sieht sich im Krieg mit der Nato, der EU und uns“, so Kiesewetter. Der -Politiker Robin Wagener, stellvertretendes Mitglied des Verteidigungsausschusses, sagte: „Der russische Staatsterror gegen EU-Mitglieder soll die Ukraine und unseren Verteidigungswillen schwächen.“ Auch er rechnet mit einer weiteren Eskalation des „Schattenkriegs“ und warnt vor einem breiten Spektrum möglicher Angriffe, von Cyberattacken und Sabotage bis zu Mordanschlägen.

Die russische Botschaft wies die Vorwürfe auf Anfrage der „Welt am Sonntag“ zurück und sprach von „haltlosen Anschuldigungen“ einer angeblichen russischen Verwicklung in „Sabotage Aktivitäten“.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Mauer des Kreml in Moskau (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Gerhard Schindler, Wladimir Putin, Roderich Kiesewetter, Robin Wagener

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Europäische Sicherheitsbehörden, Nato, GRU, Bundesregierung, Vereinigte Staaten? (nicht genannt), Wladimir Putin, Russland, Deutschland, Ukraine, Bundesnachrichtendienst, CDU, Roderich Kiesewetter, Grünen, Robin Wagener, Verteidigungsausschuss, Europäische Union, „Welt am Sonntag“, der britische „Telegraph“, russische Botschaft, der Kreml, dts Nachrichtenagentur.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis (Bericht über erwartete Zunahme russischer Sabotageakte sowie Verweise auf den fehlgeschlagenen Drohnenangriff im August und die Einschätzung/Erwartungen für die kommenden Monate) fand bzw. bezieht sich auf:

  • Nicht erwähnt (für den exakten Zeitpunkt/Datum des Artikels bzw. der Gespräche)
  • August (genauer: der fehlgeschlagene Drohnenangriff auf ukrainische Antonow-Maschinen am Flughafen Leipzig/Halle)
  • Kommende Monate (Zeitraum, in dem die Zunahme erwartet wird)

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Moskau, Leipzig/Halle (Flughafen Leipzig/Halle), Deutschland, Europa, Ukraine

Worum geht es in einem Satz?

Europäische Sicherheitsbehörden erwarten laut Berichten eine Zunahme russischer Sabotage- und hybrider Angriffe in Europa, um die Unterstützung für die Ukraine zu schwächen, während Russland die Vorwürfe zurückweist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Fehlgeschlagener Drohnenangriff auf ukrainische Antonow-Maschinen am Flughafen Leipzig/Halle im August
  • Erwartete aggressive Kommunikation aus Moskau und Ausweitung hybrider Angriffe in Europa unter hohem Druck Russlands

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Analysten der Bundesregierung rechnen mit einer Verschärfung der Angriffe
  • Nato-Vertreter erwarten eine aggressivere Kommunikation aus Moskau und eine Ausweitung hybrider Angriffe in Europa
  • CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter erwartet eine Zunahme von Sabotage- und Terrorangriffen und sagt, dass Russland zivile Opfer in Kauf nehmen werde
  • Grünen-Politiker Robin Wagener erwartet weitere Eskalation des „Schattenkriegs“ und warnt vor einem breiten Spektrum möglicher Angriffe bis hin zu Mordanschlägen
  • Russische Botschaft weist die Vorwürfe zurück und bezeichnet sie als haltlose Anschuldigungen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Zunahme russischer Sabotageakte und hybrider Angriffe in Europa
  • Aggressivere Kommunikation aus Moskau
  • Verschärfung der Angriffe durch Sicherheitsbehörden und Analysten
  • Schwächung der europäischen Unterstützung für die Ukraine durch Einflussnahme auf die öffentliche Debatte
  • Zunahme potenziell auch terroristischer Angriffe
  • Inkaufnahme ziviler Opfer
  • Eskalation eines Schattenkriegs mit einem breiten Spektrum möglicher Vorgehensweisen
  • Weitere Angriffe im Bereich Cyberangriffe und Sabotage
  • Erhöhtes Risiko von Anschlägen bis hin zu Mordanschlägen
  • Schwächung des Verteidigungswillens der EU-Mitglieder

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Es werden mehrere Reaktionen zitiert: u. a. Gerhard Schindler („Deshalb wird er beides steigern …“), Roderich Kiesewetter und Robin Wagener sowie die russische Botschaft („haltlose Anschuldigungen“).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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