Infratest: AfD weiter deutlich vor Union

Infratest: AfD weiter deutlich vor Union

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Politik in Deutschland: Umfragewerte und Zufriedenheit

Berlin () – Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, läge die AfD laut neuer Infratest-Umfrage mit unverändert 27 Prozent vorn. Die läge bei 20 Prozent (-1 im Vgl. zu Anfang September), so die Erhebung für den „ARD-Deutschlandtrend“, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Die SPD bliebe unverändert bei 13 Prozent, die Grünen kämen auf 16 Prozent (+1) und die Linke auf 11 Prozent (-1). Die FDP käme unverändert auf 4 Prozent und läge damit unterhalb der Mandatsschwelle. Alle anderen Parteien kämen derzeit zusammen auf 9 Prozent (+1).

Mit der der Bundesregierung sind laut der Umfrage aktuell 10 Prozent sehr zufrieden bzw. zufrieden (+/-0 im Vgl. zu einer bundesweiten Blitzbefragung am 7. September); etwa neun von zehn Deutschen (89 Prozent) sind mit der Arbeit von Union und SPD weniger bzw. gar nicht zufrieden (+1 Prozentpunkt).

Mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich (CDU) sind derzeit 10 Prozent der Wahlberechtigten sehr zufrieden bzw. zufrieden – drei Prozentpunkte weniger als Anfang September und der bisher niedrigste Zufriedenheitswert eines Kanzlers in der Geschichte des „ARD-Deutschlandtrends“. 88 Prozent sind mit der Arbeit von Friedrich Merz weniger bzw. gar nicht zufrieden (+5).

Jeder Zweite (50 Prozent) ist derzeit mit Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sehr zufrieden bzw. zufrieden (-1). Mit Außenminister Johann Wadephul (CDU) sind unverändert 34 Prozent zufrieden. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) kommt auf 27 Prozent Zufriedenheit (-3); 55 Prozent sind mit ihm unzufrieden (+3).

Mit Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) sind 20 Prozent zufrieden (-2) und 67 Prozent unzufrieden (+2). Mit der Arbeit des neuen Gesundheitsministers Carsten (CDU) sind 18 Prozent zufrieden und 52 Prozent unzufrieden. Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) kommt derzeit auf 17 Prozent Zufriedenheit (-1); 58 Prozent sind mit ihr unzufrieden (-1).

Mit Blick auf die Opposition sind 22 Prozent mit dem AfD-Fraktionsvorsitzenden Tino Chrupalla zufrieden (+/-0 im Vgl. zu August); 56 Prozent sind mit ihm unzufrieden (+5). Mit der Arbeit der Linken-Co-Vorsitzenden Heidi Reichinnek sind 16 Prozent zufrieden (-3 im Vgl. zu August). 46 Prozent (+4) sind mit ihr unzufrieden; 38 Prozent kennen sie nicht bzw. trauen sich kein Urteil zu.

Mit der Arbeit der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Britta Haßelmann sind aktuell 9 Prozent sehr zufrieden bzw. zufrieden (-2 im Vgl. zu August). 26 Prozent sind mit ihr weniger bzw. gar nicht zufrieden (-2); eine Mehrheit (65 Prozent) kennt sie nicht bzw. traut sich kein Urteil zu.

Infratest hatte 1.303 wahlberechtigte Persohnen vom 28. September bis 30. September befragt.

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Alice und Friedrich Merz (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Alice Weidel, Friedrich Merz, Boris Pistorius, Johann Wadephul, Alexander Dobrindt, Lars Klingbeil, Carsten Linnemann, Bärbel Bas, Tino Chrupalla, Heidi Reichinnek, Britta Haßelmann

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

AfD, CDU, CSU, SPD, Union, FDP, Grünen, Linke, ARD, Infratest, Bundestag, Bundesregierung

Wann ist das Ereignis passiert?

Der beschriebene Zeitraum/Ereignis ist:

  • Veröffentlichung der Umfrage: am Donnerstag (im Text nicht datiert)
  • Befragungszeitraum Infratest: vom 28. September bis 30. September

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Laut dem ARD-Deutschlandtrend der Infratest-Umfrage würde die AfD bei unverändert 27 Prozent vor der Union (20), der SPD (13) und den Grünen (16) liegen, während Friedrich Merz’ Regierungstätigkeit nur von 10 Prozent positiv bewertet wird.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

AfD liegt laut neuer Infratest-Umfrage mit unverändert 27 Prozent vorn bei einer hypothetischen Sonntags-Bundestagswahl
Veröffentlichung des „ARD-Deutschlandtrend“ am Donnerstag
Befragungszeitraum 28. September bis 30. September
Befragung von 1.303 wahlberechtigten Personen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • AfD liegt laut Umfrage mit 27 Prozent vorn, Union bei 20 Prozent, SPD 13, Grüne 16, Linke 11, FDP 4
  • 10 Prozent sind mit der Arbeit der Bundesregierung sehr zufrieden bzw. zufrieden
  • Etwa 89 Prozent sind mit der Arbeit von Union und SPD weniger bzw. gar nicht zufrieden
  • 10 Prozent sind mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz zufrieden, 88 Prozent unzufrieden
  • Zufriedenheit mit Verteidigungsminister Boris Pistorius liegt bei 50 Prozent, Einordnung nur als Zustimmungswerte ohne zusätzliche Reaktion im Text
  • Weitere Zustimmungswerte zu Ministern und Oppositionsspitzen (z B Chrupalla, Reichinnek, Haßelmann) werden genannt, sonst keine beschriebenen Reaktionen von Politik Öffentlichkeit oder Medien

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • AfD liegt in der Sonntagswahl-Vorstellung vorn
  • Union verliert 1 Prozentpunkt im Vergleich zu Anfang September
  • SPD bleibt bei 13 Prozent
  • Grüne gewinnen 1 Prozentpunkt im Vergleich zu Anfang September
  • Linke verliert 1 Prozentpunkt im Vergleich zu Anfang September
  • FDP bleibt bei 4 Prozent und liegt unter der Mandatsschwelle
  • Alle anderen Parteien zusammen erreichen 9 Prozent
  • 10 Prozent sind sehr zufrieden oder zufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung
  • 89 Prozent sind weniger oder gar nicht zufrieden mit der Arbeit von Union und SPD
  • 10 Prozent sind sehr zufrieden oder zufrieden mit der Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz
  • 88 Prozent sind weniger oder gar nicht zufrieden mit der Arbeit von Friedrich Merz
  • 50 Prozent sind sehr zufrieden oder zufrieden mit Verteidigungsminister Boris Pistorius
  • Außenminister Johann Wadephul erreicht 34 Prozent Zufriedenheit
  • Innenminister Alexander Dobrindt hat 27 Prozent Zufriedenheit und 55 Prozent Unzufriedenheit
  • Lars Klingbeil erreicht 20 Prozent Zufriedenheit und 67 Prozent Unzufriedenheit
  • Carsten Linnemann: 18 Prozent zufrieden und 52 Prozent unzufrieden
  • Bärbel Bas: 17 Prozent zufrieden und 58 Prozent unzufrieden
  • Tino Chrupalla: 22 Prozent zufrieden und 56 Prozent unzufrieden
  • Heidi Reichinnek: 16 Prozent zufrieden, 46 Prozent unzufrieden, 38 Prozent ohne Urteil
  • Britta Haßelmann: 9 Prozent zufrieden, 26 Prozent unzufrieden, 65 Prozent ohne Urteil

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein. In dem Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer konkreten Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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