Politik: Bundestag plant KI-Chatbot für Abgeordnete
Berlin () – Der Bundestag will noch in diesem Jahr einen eigenen KI-Chatbot für Abgeordnete und die Verwaltung einführen. Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz (CSU) sagte der „Rheinischen Post“ (Mittwoch): „Für die Abgeordnetenbüros und die Verwaltung ist die Einführung eines KI-Chatbots noch bis Ende des Jahres geplant – vorausgesetzt, dass alles so läuft wie vorgesehen.“
Lindholz erklärte: „Es geht um ein unterstützendes Werkzeug, das an vielen Stellen schnelleres und präziseres Arbeiten möglich machen kann – aber nicht um einen Ersatz menschlicher Arbeit. Bei der Transkription von gesprochenem Wort, bei schriftlichen Ausarbeitungen oder der Vorbereitung von Vorträgen kann das entlasten.“
Zudem solle der Umgang mit KI im Bundestag durch das eigene Angebot sicherer werden. Schon heute könnten Abgeordnete externe KI-Dienste nutzen, sagte Lindholz. „Wir schaffen mit unserem Chatbot insofern keine neue Gefahr, sondern versuchen eher, den Umgang bewusster, kritischer und sicherer zu gestalten. So können wir die bestehende Schatten-KI eindämmen, die vermutlich weit verbreitet ist“, betonte sie. Der Einsatz der Anwendung sei zunächst für zwölf Monate geplant.
Das Projekt sei dabei so angelegt, dass jeder Abgeordnete und auch alle Mitarbeitenden jeweils einen eigenen Zugang bekommen könnten. „Auf welche Resonanz das Angebot stoßen wird, wird man sehen. Zwingen will ich niemanden. Wir schaffen nur die Möglichkeit“, sagte Lindholz. Zu möglichen Sicherheitsbedenken sagte sie, man habe das „Schutzniveau bewusst so hoch wie möglich angesetzt“.
Lindholz leitet als Bundestagsvizepräsidentin die Kommission des Ältestenrates für Informationstechnologie und Digitalisierung, die sich auch mit der Einführung eines KI-Chatbots für den Bundestag beschäftigt.
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Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Deutscher Bundestag am 21.09.2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andrea Lindholz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutscher Bundestag, Andrea Lindholz (CSU), Rheinischen Post, Kommission des Ältestenrates für Informationstechnologie und Digitalisierung, Ältestenrat
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: Mittwoch (ohne konkretes Datum angegeben), mit Ziel „bis Ende des Jahres“; außerdem Einsatz zunächst für 12 Monate geplant.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin (Deutscher Bundestag)
Worum geht es in einem Satz?
Der Bundestag will noch 2026 einen eigenen KI-Chatbot für Abgeordnete und die Verwaltung einführen, der unterstützend bei Aufgaben wie Transkriptionen und Textvorbereitung helfen soll, dabei aber den Umgang mit KI sicherer und bewusster machen soll.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Projekt zur Einführung eines eigenen KI-Chatbots für Abgeordnete und die Verwaltung im Bundestag, um den Umgang mit KI sicherer und bewusster zu gestalten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Schnellere und präzisere Arbeitsabläufe in Abgeordnetenbüros und der Verwaltung
- Entlastung bei der Transkription von gesprochenem Wort
- Entlastung bei schriftlichen Ausarbeitungen
- Entlastung bei der Vorbereitung von Vorträgen
- Sichererer Umgang mit KI im Bundestag durch das eigene Angebot
- Eindämmung von Schatten-KI
- Bewussterer, kritischerer und sichererer Umgang mit KI bei Abgeordneten und Mitarbeitenden
- Einrichtung eigener Zugänge für jeden Abgeordneten und alle Mitarbeitenden
- Planung mit hohem Schutzniveau zur Minimierung von Sicherheitsbedenken
- Einsatz zunächst für zwölf Monate geplant
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz (CSU) wird im Artikel mit mehreren Zitaten („Für die Abgeordnetenbüros…“, „Es geht um ein unterstützendes Werkzeug…“, u. a.) zitiert.
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