IW Köln gegen Übergangsphase für Abschaffung der Rente mit 63

IW Köln gegen Übergangsphase für Abschaffung der Rente mit 63

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Wirtschaft: Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

() – Die von der SPD vorgeschlagene Übergangsfrist von fünf Jahren bis zur Abschaffung der abschlagsfreien nach 45 Beitragsjahren würde laut Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts der deutschen (IW) dazu führen, dass weitere rund zwei Millionen Arbeits- und Fachkräfte frühzeitig in den Ruhestand gehen. Das berichtet das „Handelsblatt“.



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„In den kommenden fünf Jahren – von 2027 bis 2031 – erreichen fünf besonders geburtenstarke Jahrgänge die Altersgrenze für besonders langjährig Versicherte“, erläuterte Stefanie Seele, Arbeitsmarktexpertin am Institut der Deutschen Wirtschaft (IW). Schätzungsweise 1,8 Millionen Personen von ihnen wären von einer Übergangsregelung über fünf Jahre begünstigt, sagte sie. Damit gingen viele gut qualifizierte Arbeitskräfte in Rente, was auch das Wirtschaftswachstum hemme. Grundlage für Seeles Schätzung ist das Jahr 2025, als 27 Prozent des Jahrgangs 1958 abschlagsfrei früher in Rente gingen.

Der Direktor des Instituts für - und Berufsforschung (IAB), Bernd Fitzenberger, äußerte sich ähnlich. „Eine fünfjährige Übergangsfrist ist politisch verständlich, wäre aber angesichts der starken Altersjahrgänge, die in den nächsten Jahren den Arbeitsmarkt verlassen, sehr problematisch.“

Der IAB-Chef befürchtet, dass durch eine fünfjährige Übergangsfrist schätzungsweise 1,5 bis 2,5 Millionen Beschäftigte dem Arbeitsmarkt vorzeitig verloren gingen. Diese gingen zwischen zwei und drei Jahren früher in Rente und arbeiteten vermutlich auch deutlich seltener nach Renteneintritt.

Fitzenberger plädierte daher für eine Rentenreform ohne jede Übergangsfrist bei der „Rente mit 63“. Allerdings würde er die abschlagsfreie Frührente für diejenigen beibehalten, die mindestens 42 Jahre sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben. Das würde die Zahl der Berechtigten drastisch verkleinern.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Stefanie Seele, Bernd Fitzenberger

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD, Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Handelsblatt, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum: von 2027 bis 2031 (Übergangsfrist)

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Laut Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) würde die von der SPD vorgeschlagene fünfjährige Übergangsfrist bis zur Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren von 2027 bis 2031 schätzungsweise rund 1,8–2,0 Millionen bzw. insgesamt etwa 1,5 bis 2,5 Millionen Arbeits- und Fachkräfte frühzeitig aus dem Arbeitsmarkt in den Ruhestand ziehen und damit Wachstum und Arbeitskräftebedarf spürbar bremsen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • SPD-Vorschlag zur Übergangsfrist von fünf Jahren bis zur Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren
  • Geplante Übergangsregelung betrifft besonders geburtenstarke Jahrgänge, die 2027 bis 2031 die Altersgrenze für besonders langjährig Versicherte erreichen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Einordnungen der Forschungseinrichtungen IAB und IW zur möglichen wirtschaftlichen und arbeitsmarktbezogenen Wirkung der SPD-Vorschläge genannt
  • Keine konkrete Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben außer der Bezugnahme auf das berichtende Medium „Handelsblatt“

Welche Konsequenzen werden genannt?

Weitere rund zwei Millionen Arbeits- und Fachkräfte gehen frühzeitig in den Ruhestand
Mehr qualifizierte Arbeitskräfte verlassen den Arbeitsmarkt vorzeitig
Das Wirtschaftswachstum wird gehemmt
Schätzungsweise 1,5 bis 2,5 Millionen Beschäftigte gehen dem Arbeitsmarkt zwei bis drei Jahre früher verloren
Betroffene arbeiten vermutlich deutlich seltener nach Renteneintritt

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Es werden Stellungnahmen von Stefanie Seele (IW) und Bernd Fitzenberger (IAB) zitiert, jeweils mit wörtlichen Aussagen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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