Politik: Videoüberwachung für Sicherheit
Berlin () – Der CDU-Spitzenkandidat für die Berliner Abgeordnetenhauswahl, Stefan Evers, setzt beim Schutz Homosexueller auf Videoüberwachung.
In Sao Paulo etwa sei die Zahl der Übergriffe nach der flächendeckenden Einführung um bis zu 80 Prozent gesunken, sagte Evers der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Dort fühlten sich Schwule sicherer als in Berlin, behauptete Evers.
Das sei Ansporn für ihn. Dahinter dürfe seiner Ansicht nach eine deutsche Hauptstadt nicht zurückstehen.
Bei einem Besuch im Nollendorfkiez, einem historischen Schwulenviertel Berlins, sei der Wunsch nach mehr Videoüberwachung deutlich geworden, sagte Evers.
Auch zur Bekämpfung der allgemeinen Kriminalität forderte er mehr Überwachung.
Zwar sei die Zahl der Straftaten in Berlin so niedrig wie seit zehn Jahren nicht mehr. Zugleich gebe es wachsende Herausforderungen bei Gewaltkriminalität und sexuellen Übergriffen.
Er wünsche sich eine Ausweitung der KI-gestützten Videoüberwachung in der Stadt, so Evers.
Berlin erprobt diese Form der Videoüberwachung mit vollautomatischer Verhaltensanalyse bereits. In vielen Städten weltweit sehe man, welchen Unterschied sie machen könne, behauptete Evers.
Der queeren Beratungsstelle Maneo wurden 2025 insgesamt 723 Fälle und Hinweise mit explizit LSBTQ+-feindlichem Bezug gemeldet.
Das ist ein geringer Rückgang gegenüber dem Vorjahr, als die Beratungsstelle einen neuen Höchststand bei queerfeindlichen Attacken feststellte. Besonders viele Fälle ereigneten sich auf öffentlichen Straßen oder in Bereichen des öffentlichen Nahverkehrs.
2024 war der Anstieg bei Übergriffen auf LSBTIQ+-Einrichtungen und -Gedenkorte deutlich. Maneo fordert von der Politik eine Förderung und Absicherung der Opferhilfe, mehr Unterstützung zum Schutz und Sicherheit für Personen und Einrichtungen und eine verbesserte Dunkelfelderhellung durch proaktive Vorort-Arbeit.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Überwachungskamera (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Stefan Evers, Manfred Höfner
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, Berliner Abgeordnetenhauswahl, Stefan Evers, dts Nachrichtenagentur, Rheinische Post, Sao Paulo, Berlin, Nollendorfkiez, KI, Maneo, LSBTQ+, LSBTIQ+
Wann ist das Ereignis passiert?
Samstagausgabe (also am Samstag vor der Veröffentlichung des Artikels).
Nicht genannt: das konkrete Kalenderdatum.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, São Paulo (Brasilien)
Worum geht es in einem Satz?
Der CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers fordert für Berlin mehr (KI-gestützte) Videoüberwachung zum Schutz von Homosexuellen und zur allgemeinen Kriminalitätsbekämpfung, da es seiner Darstellung nach in anderen Städten wie São Paulo nach Einführung zu spürbaren Rückgängen bei Übergriffen gekommen sei.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Besuch im Nollendorfkiez, einem historischen Schwulenviertel Berlins, bei dem der Wunsch nach mehr Videoüberwachung deutlich geworden sei
- Angst vor Gewaltkriminalität und sexuellen Übergriffen sowie der Hinweis auf wachsende Herausforderungen dabei
- Behauptete Entwicklung in São Paulo nach der flächendeckenden Einführung von Videoüberwachung, bei der die Zahl der Übergriffe um bis zu 80 Prozent gesunken sein soll
- 2025 bei der queeren Beratungsstelle Maneo gemeldete Fälle und Hinweise mit explizit LSBTQ+-feindlichem Bezug (723 Fälle und Hinweise)
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Stefan Evers begründet die Forderung nach mehr Videoüberwachung mit angeblich gesunkenen Übergriffen in São Paulo
- Während eines Besuchs im Nollendorfkiez sei der Wunsch nach mehr Videoüberwachung deutlich geworden
- Maneo berichtet über gemeldete LSBTQ+-feindliche Fälle und fordert von der Politik Förderung und Absicherung der Opferhilfe
- Es wird erwähnt, dass der Rückgang gegenüber 2024 nur gering war und dass besonders öffentliche Straßen sowie öffentlicher Nahverkehr betroffen seien
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rückgang der Zahl der Übergriffe durch flächendeckende Einführung von Videoüberwachung
- Erhöhtes Sicherheitsgefühl für schwule Menschen im Vergleich zu Berlin
- Zunahme des Wunschs nach mehr Videoüberwachung im Nollendorfkiez
- Verbesserung der allgemeinen Kriminalitätsbekämpfung durch mehr Überwachung
- Entlastung trotz bereits niedriger Straftaten in Berlin, bei gleichzeitigen Herausforderungen durch Gewaltkriminalität und sexuelle Übergriffe
- Ausweitung der KI-gestützten Videoüberwachung in der Stadt
- Ziel von mehr Sicherheit durch vollautomatische Verhaltensanalyse und KI-gestützte Überwachung
- Teilweise geringerer Rückgang bei LSBTQ+-feindlichen Meldungen gegenüber dem Vorjahr
- Hohe Betroffenheit durch Fälle auf öffentlichen Straßen sowie im öffentlichen Nahverkehr
- Erforderliche politische Förderung und Absicherung der Opferhilfe
- Mehr Unterstützung zum Schutz und zur Sicherheit von Personen und Einrichtungen
- Verbesserte Aufhellung des Dunkelfelds durch proaktive Vorort-Arbeit
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Stefan Evers wird mit mehreren Zitaten direkt zitiert, darunter: „In Sao Paulo etwa … gesunken … sagte Evers der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).“
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