Rückgang um 30 Prozent bei Asylbewerberleistungen in Rheinland-Pfalz

Rückgang um 30 Prozent bei Asylbewerberleistungen in Rheinland-Pfalz

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Asylpolitik in Rheinland-Pfalz

Bad Ems () – Am Jahresende 2025 haben in rund 15.600 Personen Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) erhalten. Das teilte das Statistische Landesamt in Bad Ems am Donnerstag mit.

Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl der Leistungsempfänger um annähernd 6.600 verringert.

Das entspricht einem Rückgang von 30 Prozent. Die Empfängerzahlen liegen damit auf dem Niveau der Jahre 2019 bis 2021. Auf 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner kamen Ende Dezember 2025 im Landesdurchschnitt 3,8 Leistungsbeziehende.

Neun von zehn Empfängerinnen und Empfängern (rund 13.900) bezogen Grundleistungen nach dem AsylbLG, die – in Form von Sachleistungen, Wertgutscheinen und Geldleistungen bzw. Bezahlkarten – dazu bestimmt sind, den täglichen Lebensunterhalt (z.

B. , Kleidung, Unterkunft) zu decken. Im Vorjahresvergleich ist diese Gruppe um rund 6.200 bzw. 31 Prozent zurückgegangen.

Außerdem erhielten rund 1.700 Zuwendungen in besonderen Fällen, die die Regelsätze der Grundleistungen übersteigen. Für die Deckung von Bedarfslagen des täglichen Lebens sind das Leistungen der Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem 3. Kapitel Zwölftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII).

Voraussetzung für die Gewährung dieser höheren Zuwendungen ist, dass sich die Betreffenden seit mindestens 36 Monaten ohne wesentliche Unterbrechung in Deutschland aufhalten und die Dauer des Aufenthalts nicht rechtsmissbräuchlich selbst beeinflusst haben (z. B. durch Angabe einer falschen Identität).

Gegenüber dem Jahr 2024 ist bei dieser Art der Leistung ein Rückgang um 300 Personen bzw. 17 Prozent festzustellen.

Mit einem Anteil von rund 64 Prozent waren unter den Regelleistungsbeziehenden wesentlich häufiger vertreten als . Im Vergleich zum Vorjahr ist der Rückgang der Fallzahlen bei den Männern mit 5.000 (minus 34 Prozent) absolut und relativ stärker als bei den Frauen (minus 1.500 Empfängerinnen bzw. 21 Prozent).

Das Durchschnittsalter der erfassten Leistungsempfängerinnen und -empfänger fällt mit knapp 26 Jahren erheblich jünger aus als das der rheinland-pfälzischen Gesamtbevölkerung (45 Jahre). Drei von zehn Betroffenen waren zum Stichtag noch minderjährig.

Gut die Hälfte der Leistungsbeziehenden (51 Prozent, rund 7.900 Personen) stammte aus Ländern Asiens, weitere 22 Prozent (3.400 Personen) aus Afrika.

Eine europäische Staatsangehörigkeit wiesen 3.200 Personen (21 Prozent) auf. Wie in den Vorjahren war die häufigste Staatsangehörigkeit die syrische mit rund 3.700 Personen bzw. 23 Prozent. Es folgen die türkische mit knapp 1.800 Personen bzw. einem Anteil von zwölf Prozent sowie die afghanische Staatsangehörigkeit (rund 1.400 bzw. neun Prozent)

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im bereitgestellten Text kommen keine Personen (mit vollständigem Namen) vor. Daher: keine.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Statistisches Landesamt, Rheinland-Pfalz, dts Nachrichtenagentur, Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), Grundleistungen, Sachleistungen, Wertgutscheine, Geldleistungen, Bezahlkarten, Hilfe zum Lebensunterhalt, 3. Kapitel Zwölftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII), Deutschland, SGB XII, Europäische Staatsangehörigkeit, Syrien, Türkei, Afghanistan

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum:Am Jahresende 2025“ bzw. „Ende Dezember 2025“ (Stichtag).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Bad Ems, Rheinland-Pfalz

Worum geht es in einem Satz?

Ende 2025 erhielten in Rheinland-Pfalz rund 15.600 Personen Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, 30% weniger als im Vorjahr, wobei der Großteil Grundleistungen bezog und die Leistungsempfänger im Durchschnitt etwa 26 Jahre alt waren.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Rückgang der Zahl der Leistungsempfänger nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) gegenüber dem Vorjahr
  • Leistungsempfang überwiegend als Grundleistungen nach dem AsylbLG (Sachleistungen Wertgutscheine Geldleistungen Bezahlkarten)
  • Anteil an Zuwendungen in besonderen Fällen über Grundleistungen nach 3. Kapitel SGB XII für Bedarfslagen des täglichen Lebens
  • Voraussetzung für höhere Zuwendungen: mindestens 36 Monate ohne wesentliche Unterbrechung in Deutschland ohne rechtsmissbräuchliche Beeinflussung der Aufenthaltsdauer
  • Stichtag Ende Dezember 2025 für die erfassten Regelleistungsbeziehenden
  • Verteilung nach Geschlecht: Männer häufiger als Frauen
  • Verteilung nach Alter: Durchschnittsalter knapp 26 Jahre, drei von zehn minderjährig
  • Herkunft der Leistungsbeziehenden: überwiegend aus Ländern Asiens und Afrikas
  • Häufigste Staatsangehörigkeiten: syrisch türkisch afghanisch

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Rückgang der Zahl der Leistungsempfänger um annähernd 6.600 Personen auf ein Niveau der Jahre 2019 bis 2021
  • Rückgang um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr
  • 3,8 Leistungsbeziehende auf 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner Ende Dezember 2025
  • Rückgang der Grundleistungen bei neun von zehn Empfängerinnen und Empfängern um rund 6.200 bzw. 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr
  • Deckung von Bedarfslagen des täglichen Lebens überwiegend durch Grundleistungen
  • Rückgang der Zuwendungen in besonderen Fällen um 300 Personen bzw. 17 Prozent gegenüber 2024
  • Männer sind mit rund 64 Prozent deutlich häufiger vertreten als Frauen
  • Rückgang bei Männern um 5.000 bzw. 34 Prozent stärker als bei Frauen mit minus 1.500 bzw. 21 Prozent
  • Durchschnittsalter liegt bei knapp 26 Jahren, deutlich unter dem der Gesamtbevölkerung
  • Drei von zehn Betroffenen sind zum Stichtag minderjährig
  • 51 Prozent der Leistungsbeziehenden stammen aus Ländern Asiens, 22 Prozent aus Afrika
  • Häufigste Staatsangehörigkeit ist syrisch mit rund 3.700 Personen bzw. 23 Prozent

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Nein, es wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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