Politik in Niedersachsen: Reform des Rettungsdienstes
Hannover () – Niedersachsen plant eine Reform des Rettungsdienstes. Wie die Grünen-Abgeordnete Nadja Weippert am Mittwoch im Landtag mitteilte, sieht der Gesetzentwurf der rot-grünen Koalition unter anderem eine digitale Fallübergabe zwischen Rettungsleitstellen und dem kassenärztlichen Versorgungssystem vor.
Die Rettungsleitstellen sollen Einsatzanlass und Patientendaten künftig über eine einzige Schnittstelle weitergeben können.
Dadurch sollen unnötige Einsätze vermieden und Wartezeiten verkürzt werden. Außerdem ist geplant, planbare Transporte mit Intensivtransportwagen künftig landesweit zu koordinieren.
Für Ehrenamtliche im Katastrophenschutz, die in Gleitzeit arbeiten, soll ein Freistellungsanspruch klargestellt werden.
Zudem sollen Anrufer des Notrufs künftig telefonisch zur lebensrettenden Reanimation angeleitet werden. Dafür will die Koalition einheitliche Vorgaben schaffen, wie Weippert erläuterte.
Die Abgeordnete sprach von einer Stärkung der Leistungsfähigkeit und Qualität im Rettungsdienst. Der Entwurf sehe außerdem Anpassungen bei der Helferfreistellung in Amtshilfeeinsätzen und präzisere Zuständigkeiten im Zivilschutz vor.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Nadja Weippert
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Niedersachsen, Grüne, Nadja Weippert, Landtag, rot-grüne Koalition, Rettungsleitstellen, kassenärztliches Versorgungssystem, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Notruf, Zivilschutz, Amtshilfe
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am Mittwoch statt (genaueres Datum nicht erwähnt).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hannover, Niedersachsen
Worum geht es in einem Satz?
Niedersachsen plant mit einer Reform des Rettungsdienstes eine digitale Fallübergabe zwischen Rettungsleitstellen und Kassenärztlichem System, die landesweite Koordination planbarer Intensivtransporte, klare Freistellungsregelungen für Ehrenamtliche sowie einheitliche Vorgaben, um Notrufanrufer künftig telefonisch zur Reanimation anzuleiten, um Leistungsfähigkeit und Qualität zu steigern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Reform des Rettungsdienstes in Niedersachsen durch einen Gesetzentwurf der rot-grünen Koalition
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Im Artikel wird keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die Reform beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Unnötige Einsätze sollen vermieden werden.
- Wartezeiten sollen verkürzt werden.
- Planbare Transporte mit Intensivtransportwagen sollen künftig landesweit koordiniert werden.
- Ein Freistellungsanspruch für Ehrenamtliche im Katastrophenschutz in Gleitzeit soll klarer geregelt sein.
- Anrufer des Notrufs sollen künftig telefonisch zur lebensrettenden Reanimation angeleitet werden.
- Einheitliche Vorgaben für die telefonische Anleitung sollen geschaffen werden.
- Die Leistungsfähigkeit und Qualität im Rettungsdienst sollen gestärkt werden.
- Anpassungen bei der Helferfreistellung in Amtshilfeeinsätzen sollen erfolgen.
- Präzisere Zuständigkeiten im Zivilschutz sollen festgelegt werden.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein.
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