Gesellschaft: Bildungspolitik in Berlin
Berlin () – Nach dem schlechten Abschneiden Deutschlands bei der neuen Pisa-Studie stellt Grünen-Chefin Franziska Brantner das Bildungssystem infrage und fordert eine bessere Zusammenarbeit im föderalen System.
Brantner sagte der „Rheinischen Post“: „Wir müssen endlich raus aus dem föderalen Klein-Klein.“ Die Länder blieben für Bildung verantwortlich. Aber sie und der Bund müssten viel stärker zusammenarbeiten, voneinander lernen und erfolgreiche Konzepte verbindlich übernehmen. Gute Bildung dürfe nicht davon abhängen, in welchem Bundesland ein Kind geboren werde, an welche Schule es komme oder welche Lehrkraft es zufälligerweise unterrichte.
„Wir brauchen keinen weiteren Bildungsgipfel und keine nächste Kommission“, so die Grünen-Vorsitzende. „Wir brauchen eine grundlegende bundesweite Bildungsreform.“ Deutschland leiste sich seit Jahrzehnten ein bildungspolitisches Desaster, das man längst nicht mehr schönreden könne.
„Ein wichtiger Teil unseres Freiheitsversprechens ist, dass du Chancen bekommst und es sich lohnt, sich anzustrengen“, so Brantner weiter. Dieses Versprechen werde mit der Pisa-Studie wieder mal gebrochen. Deswegen müsse man es erneuern.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Franziska Brantner
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Grünen, Franziska Brantner
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner fordert nach dem schlechten Abschneiden Deutschlands in der neuen Pisa-Studie eine grundlegende bundesweite Bildungsreform und stärkeres, verbindliches Zusammenwirken von Bund und Ländern statt „föderalem Klein-Klein“.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Schlechte Abschneiden Deutschlands bei der neuen Pisa-Studie
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Franziska Brantner fordert eine grundlegende bundesweite Bildungsreform nach dem schlechten Abschneiden Deutschlands in der neuen Pisa-Studie
- Brantner sieht das Problem im „föderalen Klein-Klein“ und verlangt mehr Zusammenarbeit zwischen Ländern und Bund
- Sie kritisiert, dass Bildungserfolg zu stark vom Bundesland, der Schule und der Lehrkraft abhängt
- Sie fordert das verbindliche Übernehmen erfolgreicher Konzepte und ein voneinander Lernen
- Sie lehnt weitere Bildungsgipfel und neue Kommissionen ab und spricht sich stattdessen für Reformen aus
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Infragestellung des Bildungssystems
- Forderung nach einer besseren Zusammenarbeit im föderalen System
- Notwendigkeit verstärkter Abstimmung zwischen Ländern und Bund
- Verpflichtende Übernahme erfolgreicher Bildungskonzepte
- Kritik, dass Bildungschancen vom Bundesland, der Schule oder der Lehrkraft abhängen
- Forderung nach einer grundlegenden bundesweiten Bildungsreform
- Ablehnung weiterer Bildungsgipfel oder zusätzlicher Kommissionen
- Konsequenz des erneut gebrochenen Chancenversprechens für eine Bildungsreform
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Es wird eine Stellungnahme der Grünen-Chefin Franziska Brantner zitiert (u. a. im Wortlaut gegenüber der „Rheinischen Post“).
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