Politik in Berlin: Merz weist Sprachkritik zurück
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Bezeichnung „Flachzange“ von AfD-Chefin Alice Weidel zurückgewiesen. „Das muss Frau Weidel selber wissen, ob sie sich diesen Sprachgebrauch aneignet“, sagte Merz der Sendung „Am Tisch mit Merz“ von RTL am Donnerstag.
Gerade angesichts des Hasses und der Wut, die in sozialen Medien zum Ausdruck kämen, sollten Politiker respektvoll miteinander umgehen. Er selbst schenke seinen politischen Gegnern zwar „auch nichts“, bemühe sich aber darum, sie „nicht persönlich herabzusetzen“. In der Sache könne man „hart miteinander streiten“ und sich auch „was um die Ohren hauen“, so Merz.
Auf den Hinweis, dass er im Wahlkampf selbst zu Olaf Scholz gesagt hatte, dieser könne es nicht, räumte Merz ein: „Das muss ich mir auch vorhalten lassen. Und das ist auch legitim.“
Zugleich verwies er auf sein persönliches Verhältnis zu früheren Regierungschefs. „Ich bin zweimal Oppositionsführer gewesen. Ich habe mit Gerhard Schröder und mit Olaf Scholz jedes Mal ein persönlich gutes Verhältnis gehabt“, behauptete Merz. „Wir haben vernünftig miteinander geredet, wir haben das nie geheim gehalten. Das ist mein Stil, und den möchte ich auch gern beibehalten.“
Mit Blick auf seine deutlich schlechteren Beliebtheitswerte im Vergleich zu Scholz (SPD) und Angela Merkel (CDU) verteidigte Merz seine bisherige Regierungsarbeit. „Olaf Scholz hatte eine Regierung, die ihm nicht mehr gefolgt ist. Und diese Regierung ist gescheitert“, sagte er. Er wolle dagegen versuchen, „mit der Regierung, die ich führe, das Gegenteil zu beweisen, dass wir erfolgreich miteinander arbeiten können“. Seine Regierung zusammenzuhalten, sei das Ziel, „damit wir das Beste für dieses Land miteinander erreichen“.
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Friedrich Merz am 27.08.2026
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Friedrich Merz, Alice Weidel, Olaf Scholz, Gerhard Schröder, Angela Merkel
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
AfD, CDU, RTL, Olaf Scholz (SPD), Angela Merkel (CDU), Gerhard Schröder
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Donnerstag, 27.08.2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Bundeskanzler Friedrich Merz wies im RTL-Interview die von Alice Weidel verwendete Bezeichnung „Flachzange“ zurück und betonte zugleich, Politiker sollten trotz harter inhaltlicher Auseinandersetzungen respektvoll bleiben und er wolle seine Regierungsarbeit als erfolgreiches Gegenmodell zu einer gescheiterten Amtsführung darstellen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Hass und Wut in sozialen Medien
- Sprachgebrauch bzw. die Bezeichnung „Flachzange“ von Alice Weidel
- Erfordernis, respektvoll miteinander umzugehen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Merz weist die Bezeichnung „Flachzange“ von Alice Weidel zurück
- Merz fordert respektvollen Umgang zwischen Politikern angesichts von Hass und Wut in sozialen Medien
- Merz betont, er setze nicht auf persönliche Herabsetzung, wolle aber in der Sache hart streiten
- Politische Gegner sollen durch „vernünftiges Reden“ statt Beleidigungen behandelt werden
- Merz rechtfertigt seine Regierungsarbeit mit Hinweis auf gescheiterte Scholz-Regierung und will mit seiner Regierung das Gegenteil beweisen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Politiker sollen respektvoll miteinander umgehen
- Gegner sollen nicht persönlich herabgesetzt werden
- Hartes Streiten in der Sache ist möglich
- Regierung erfolgreich zusammenhalten und gute Zusammenarbeit erreichen
- Ziel ist das Beste für das Land gemeinsam umsetzen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja — Bundeskanzler Friedrich Merz wird mit mehreren Zitaten und einer Stellungnahme in der Berichterstattung wiedergegeben.
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