Politik: Streit um abschlagsfreie Rente in Schwerin
Schwerin () – Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), hat die Pläne von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zur Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren scharf kritisiert.
„Der Kanzler wird über die Rentenreform nicht allein entscheiden. Und das ist auch gut so“, sagte Schwesig der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). „Ich empfehle, mit den Ministerpräsidenten darüber ins Gespräch zu gehen.“
Für sie sei die Leistungsgerechtigkeit entscheidend. Dazu gehöre die Anzahl der Beitragsjahre. Wer mit 16 oder 18 in den Beruf eingestiegen sei und sein Leben lang gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt habe, solle auch weiter zwei Jahre früher und ohne Abschläge in Rente gehen können, so Schwesig. Derzeit sei das mit 64,5 Jahren möglich, künftig mit 65.
Die SPD-Politikerin sagte weiter, diese Reform treffe ausgerechnet die Leistungsträger in der Gesellschaft, nämlich diejenigen, die ein Leben lang gearbeitet hätten. Nach dem letzten ZDF-Politbarometer lehnten 75 Prozent der Deutschen die Abschaffung der Rente für besonders langjährig Versicherte ab. „Der Kanzler wäre klug beraten, diesen Vorschlag endlich beiseitezulegen“, so Schwesig.
Bundeskanzler Merz hatte nach der Kabinettsklausur in Neuhardenberg betont, er wolle an den Koalitionsplänen für eine Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren festhalten.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Manuela Schwesig, Friedrich Merz
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Manuela Schwesig, SPD, Friedrich Merz, CDU, Bundeskanzler, Ministerpräsidenten, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinische Post, ZDF, Politbarometer
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: Donnerstagausgabe (ohne konkretes Datum).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Schwerin, Neuhardenberg
Worum geht es in einem Satz?
Schwerins Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) kritisiert Merz’ Pläne zur Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren scharf und fordert stattdessen ein Gespräch mit den Ministerpräsidenten sowie ein Festhalten an der Leistungsgerechtigkeit für langjährig Versicherte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Pläne von Bundeskanzler Friedrich Merz zur Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Schwesig kritisiert Merz’ Pläne scharf und fordert, mit den Ministerpräsidenten darüber ins Gespräch zu gehen
- Die SPD spricht sich dafür aus, dass besonders langjährig Versicherte zwei Jahre früher ohne Abschläge in Rente gehen können
- Sie verweist auf die öffentliche Ablehnung, laut ZDF-Politbarometer lehnen 75 Prozent der Deutschen die Abschaffung ab
- Merz werde laut Schwesig klug beraten sein, den Vorschlag beiseitezulegen
Welche Konsequenzen werden genannt?
Ablehnung der geplanten Rentenänderung durch eine große Mehrheit der Bevölkerung
Kritik an einer Reform, die als ungerecht gegenüber besonders langjährig Versicherten dargestellt wird
Forderung, die Abschaffung der abschlagsfreien Rente beizubehalten und die Regelungen nach Beitragsjahren auszurichten
Empfehlung, den Vorschlag zur Rentenreform politisch zurückzustellen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja—Manuela Schwesig (SPD) wird mit mehreren Zitaten direkt in der Stellungnahme zitiert („Der Kanzler wird über die Rentenreform nicht allein entscheiden …“, „Der Kanzler wäre klug beraten, diesen Vorschlag endlich beiseitezulegen“).
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