BGH bestätigt Urteil gegen Karatetrainer wegen Kindesmissbrauch

BGH bestätigt Urteil gegen Karatetrainer wegen Kindesmissbrauch

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Justiz: BGH bestätigt Urteil in Sachsen-Anhalt

() – Der Bundesgerichtshof hat die Revision eines Karatetrainers gegen ein Urteil des Landgerichts verworfen, das ihn wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in 103 Fällen und weiteren Delikten zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 13 Jahren verurteilt hatte. Das teilte der BGH am Montag mit.

Der Angeklagte hatte als Trainer eines Karatevereins und betreut und dabei seine Stellung ausgenutzt, um in den Jahren 1998 bis 2010 sexuelle Handlungen an Kindern vorzunehmen.

Das Landgericht Dessau-Roßlau hatte festgestellt, dass der Angeklagte die ihm anvertrauten Schutzbefohlenen in 141 Fällen missbraucht hatte. Der in Leipzig ansässige 6. Strafsenat des Bundesgerichtshofs sah keine Rechtsfehler in der Entscheidung der Vorinstanz und bestätigte die Anordnung der Sicherungsverwahrung.

Der Angeklagte hatte gestanden, die Taten begangen zu haben. Die Verurteilung umfasst auch die Einbeziehung von Einzelstrafen aus einem früheren Urteil. ist nun rechtskräftig (Beschluss vom 24. Juni 2026 – 6 StR 230/26).

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Bundesgerichtshof (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Es kommen keine vollständigen Personennamen im Artikel vor (nur: „Bundesgerichtshof“, „Landgericht Dessau-Roßlau“ und „6. Strafsenat“ sowie der „Angeklagte“ ohne Namen).

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesgerichtshof, Landgericht Dessau-Roßlau, 6. Strafsenat des Bundesgerichtshofs

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Ereignis (Taten): 1998 bis 2010.

Datum der gerichtlichen Entscheidung (rechtskräftig): Beschluss vom 24. Juni 2026 (6 StR 230/26).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Leipzig, Dessau-Roßlau, Bundesgerichtshof

Worum geht es in einem Satz?

Der Bundesgerichtshof hat die Revision eines Karatetrainers gegen ein Urteil des Landgerichts Dessau-Roßlau verworfen, das ihn wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in 103 Fällen (u. a.) zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 13 Jahren verurteilt und die Sicherungsverwahrung angeordnet hatte (rechtskräftig seit dem Beschluss vom 24. Juni 2026).

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Trainer eines Karatevereins, der Kinder und Jugendliche betreute und dabei seine Stellung ausnutzte, um in den Jahren 1998 bis 2010 sexuelle Handlungen an Kindern vorzunehmen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Gesamtfreiheitsstrafe von 13 Jahren
  • Sicherungsverwahrung
  • Rechtskräftige Entscheidung
  • Bestätigung der Entscheidung der Vorinstanz

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Verneinen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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