Wagenknecht gegen Schließung des Russischen Hauses

Wagenknecht gegen Schließung des Russischen Hauses

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Berlin: Streit um mögliches Russisches Haus

() – BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hat sich gegen eine Schließung des Russischen Hauses in Berlin als Reaktion auf den Drohnen-Vorfall in Leipzig ausgesprochen.

„Was haben denn die ganzen Sanktionen gebracht, die bisher verhängt wurden? Sollen jetzt auch noch die letzten Brücken des Austauschs und der Verständigung abgerissen werden?“, sagte Wagenknecht den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Gerade in Zeiten von und Spannung brauche man mehr und nicht weniger Dialog. sei und bleibe der größte europäische Nachbar, der einst die Wiedervereinigung ermöglicht habe und mit dem man in Frieden leben müsse, so Wagenknecht weiter.

Wagenknecht zog zudem in Zweifel, ob Russland überhaupt verantwortlich zu machen ist für einen gescheiterten Sprengstoffanschlag mit einer Drohne am Leipziger Flughafen. „Wenn Russland Drohnen schickt, dann sehen die nicht nur sehr viel bedrohlicher aus als die Spielzeugdrohne von Leipzig, sie richten auch sehr viel größeren Schaden an“, sagte Wagenknecht den Funke-Zeitungen. Kürzlich seien übrigens mit britischen Drohnen Ziele tief in Russland in die Luft gesprengt worden. Mit deutscher Technologie und deutschem Geld werde Moskau angegriffen. Aus russischer Sicht führe die Nato längst Krieg gegen das Land. Die Drohungen, darauf mit russischen Militärschlägen gegen Nato-Ziele zu reagieren, würden immer lauter. Wenn man diese gefährliche Eskalation nicht stoppe, befinde man sich bald in einem großen europäischen Krieg, der vor allem auf deutschem Territorium ausgetragen würde.

Auf die Frage, warum sie ihren Appell nicht an Wladimir Putin richte, sagte Wagenknecht, sie richte ihren Appell an alle Seiten. Aber die Russen würden den Krieg nicht beenden, solange sie ihr wichtigstes Kriegsziel nicht erreicht hätten: zu verhindern, dass Nato-Militär und Nato-Raketen an ihrer Grenze stationiert werden. Dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wieder zur größten Militärmacht Europas machen wolle und zugleich fahrlässig in Kauf nehme, dass man in einen Krieg mit einer Atommacht verwickelt werde, sei ein klarer Bruch des Friedensgebots des Grundgesetzes. Man könne auch sagen, es sei „verfassungsfeindlich und extremistisch“.

Die geht davon aus, dass Russland hinter dem Angriff in Leipzig steckt – und erwägt offenbar eine Schließung des Russischen Hauses in Berlin. Dass das Haus bislang noch ungehindert operieren darf, steht seit Längerem in der Kritik.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Russisches Haus (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Sahra Wagenknecht, Wladimir Putin, Friedrich Merz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

BSW, Sahra Wagenknecht, Zeitungen der Funke-Mediengruppe, Russland, Nato, Wladimir Putin, Bundeskanzler Friedrich Merz, CDU, Bundesregierung, Grundgesetz, Russische Haus (Russisches Haus)

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum: Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin (Russisches Haus)

Worum geht es in einem Satz?

BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht spricht sich gegen eine mögliche Schließung des Russischen Hauses in Berlin aus und warnt zugleich davor, wegen des Drohnen-Vorfalls in Leipzig die letzten Austauschbrücken abzubrechen, da sie Russland nicht als eindeutig verantwortlich sieht und eine gefährliche Eskalation befürchtet.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Drohnen-Vorfall am Leipziger Flughafen
  • Verdacht, dass Russland hinter dem Drohnen-Angriff steckt
  • Kritik an der bisherigen Tätigkeit des Russischen Hauses in Berlin

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Wagenknecht kritisiert eine mögliche Schließung des Russischen Hauses in Berlin als Reaktion auf den Drohnen-Vorfall in Leipzig
  • Sie fordert mehr Dialog statt weiterer Abriegelung und erklärt, Sanktionen hätten bislang nichts gebracht
  • Sie stellt infrage, ob Russland überhaupt für den Vorfall in Leipzig verantwortlich ist
  • Sie warnt vor einer Eskalation bis hin zu einem großen europäischen Krieg auf deutschem Territorium
  • Sie wirft der Bundesregierung bzw. Bundeskanzler Merz einen Bruch des Friedensgebots des Grundgesetzes vor

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Weitere Einschränkungen für den Austausch zwischen Deutschland und Russland
  • Eskalationsrisiko durch wachsende Spannungen und fehlenden Dialog
  • Gefahr einer weiteren Verschärfung des Konflikts in Europa
  • Zunahme der Kritik an der bisherigen Sanktionspolitik
  • Politische Verschärfung im Verhältnis zu Russland
  • Potenziell wachsendes Risiko einer militärischen Eskalation mit Nato-Bezug
  • Erwartete Folgen für die Sicherheitslage auf deutschem Territorium im Konfliktfall
  • Öffentlicher Druck zur Schließung oder Einschränkung russischer Einrichtungen in Deutschland

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, es wird eine Stellungnahme von BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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