Gesellschaft: Verbot von KI-Entkleidungs-Apps in Deutschland
Berlin () – Eine große Mehrheit der Deutschen spricht sich für ein Verbot von KI-Entkleidungs-Apps aus.
In einer Erhebung des IT-Branchenverbandes Bitkom gaben 84 Prozent der Befragten an, dass Anwendungen, mit denen unbeteiligte Personen auf Fotos und Videos ganz oder teilweise entkleidet oder sexualisiert dargestellt werden können, weltweit verboten werden sollten. Dabei ist das Phänomen einer breiten Mehrheit bekannt: Ebenfalls 84 Prozent haben von solchen Anwendungen bereits gehört oder gelesen. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) ist so etwas innerhalb eines Jahres auch außerhalb der medialen Berichterstattung begegnet. Weitere sechs Prozent sind sich nicht sicher.
Die Sorge ist mit Blick auf Kinder und nahestehende Personen besonders groß: Zwei Drittel (66 Prozent) haben Angst, dass Bilder ihrer Kinder oder anderer ihnen nahestehender Personen mit einer solchen KI manipuliert werden könnten. Auch die Sorge, selbst Opfer zu werden, ist weit verbreitet: 43 Prozent befürchten, dass Bilder von ihnen mit einer solchen KI manipuliert werden könnten. Dabei findet eine Verharmlosung solcher Anwendungen ebenfalls Zustimmung: 24 Prozent meinen, die Aufregung um solche KI-Anwendungen sei übertrieben.
Für die Erhebung befragte Bitkom Research telefonisch und online 1.006 Personen in Deutschland ab 16 Jahren. Die Befragung fand im Zeitraum von der 12. bis zur 17. Kalenderwoche 2026 statt.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Bitkom Research
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bitkom, Bitkom Research
Wann ist das Ereignis passiert?
Die Befragung fand im Zeitraum von der 12. bis zur 17. Kalenderwoche 2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Laut einer Bitkom-Umfrage spricht sich in Deutschland eine große Mehrheit (84%) für ein weltweites Verbot von KI-Entkleidungs-Apps aus, wobei vor allem die Sorge um mögliche Manipulation sexualisierter Bilder von Kindern und nahestehenden Personen im Vordergrund steht.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Eine Erhebung des IT-Branchenverbandes Bitkom zeigt eine breite Mehrheit der Deutschen, die ein Verbot von KI-Entkleidungs-Apps fordern, weil solche Anwendungen unbeteiligte Personen auf Fotos und Videos ganz oder teilweise entkleidet oder sexualisiert darstellen können.
- Die verbreitete Kenntnis und die vermutete Möglichkeit von Manipulationen von Bildern, insbesondere von Kindern und nahestehenden Personen, bilden den Hintergrund: Zwei Drittel haben Angst vor Manipulationen durch solche KI.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Eine Mehrheit fordert ein Verbot solcher KI-Entkleidungs-Apps weltweit
- 84 Prozent befürworten das Verbot und 84 Prozent geben an, davon gehört oder gelesen zu haben
- 53 Prozent sind innerhalb eines Jahres auch außerhalb der medialen Berichterstattung damit begegnet
- 66 Prozent haben Angst, dass Bilder von Kindern oder nahestehenden Personen mit solcher KI manipuliert werden könnten
- 43 Prozent befürchten, selbst Opfer einer solchen Bildmanipulation zu werden
- 24 Prozent finden die Aufregung darüber übertrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- 84 Prozent fordern ein weltweites Verbot derartiger Anwendungen
- 84 Prozent haben bereits davon gehört oder gelesen
- 53 Prozent sind innerhalb eines Jahres außerhalb der Berichterstattung damit konfrontiert worden
- 66 Prozent haben Angst vor Manipulation von Bildern von Kindern oder nahestehenden Personen
- 43 Prozent befürchten, selbst Opfer einer Bildmanipulation zu werden
- 24 Prozent halten die öffentliche Aufregung für übertrieben
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Bitkom bzw. Bitkom Research wird in Form der Erhebung mit den Befragungsergebnissen zitiert.
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