Inklusion in der Kinder- und Jugendhilfe (Berlin)
Berlin () – Die Diakonie Deutschland befürchtet im Zuge der Reform der Kinder- und Jugendhilfe Rückschritte bei der Inklusion.
„Bei allen Sparzwängen dürfen die Menschen nicht aus dem Blick geraten“, sagte Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch der „Rheinischen Post“. Denn Inklusion sei kein Luxus, sondern ein Menschenrecht. Deshalb müsse zum Beispiel bei der individuellen Schulbegleitung der Bedarf des Kindes der Maßstab sein und nicht die Kassenlage. Man befürchte, dass es mit dem neuen Gesetz zu Rückschritten komme, weil pauschal bei Menschen gespart werde, die es ohnehin schwerer hätten.
Schuch fügte hinzu, in einer demokratischen und freien Gesellschaft hätten alle Menschen ein Anrecht auf Teilhabe und Selbstbestimmung. Diese Selbstverständlichkeit müsse uns auch etwas wert sein.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Rüdiger Schuch
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Diakonie Deutschland, Rüdiger Schuch, Rheinischen Post
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Diakonie Deutschland warnt, dass die geplante Reform der Kinder- und Jugendhilfe bei Sparmaßnahmen zu Rückschritten bei der Inklusion führen könnte, weil dann die Bedarfe von Kindern mit Unterstützungsbedarf wie Schulbegleitung nicht mehr ausreichend im Vordergrund stünden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Reform der Kinder- und Jugendhilfe mit befürchteten Sparzwängen und pauschalen Einsparungen, die schwerer benachteiligte Menschen betreffen könnten
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Diakonie Deutschland warnt vor Rückschritten bei der Inklusion im Zuge der Reform der Kinder- und Jugendhilfe
- Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch äußert die Sorge, dass mit dem neuen Gesetz pauschal bei besonders Betroffenen gespart werde
- Es wird betont, dass Inklusion ein Menschenrecht sei und bei Schulbegleitung der Bedarf des Kindes maßgeblich sein müsse statt die Kassenlage
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Rückschritte bei der Inklusion
- Gefahr, dass die individuelle Schulbegleitung nicht mehr am Bedarf des Kindes ausgerichtet wird
- Sparbedingte pauschale Kürzungen für Menschen, die es ohnehin schwerer haben
- Einschränkungen der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, es wird eine Stellungnahme zitiert: Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch sagt der „Rheinischen Post“, dass bei Sparzwängen die Menschen nicht aus dem Blick geraten dürften und Inklusion ein Menschenrecht sei.
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