Politik: Berlin trifft Bahn-Sanierung
Berlin () – Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) hat eine Überprüfung und Neubewertung der Korridorsanierungen der Deutschen Bahn angekündigt. „Stand jetzt muss ich feststellen, dass die Korridorsanierungen nicht das Ergebnis gebracht haben, das man sich erhofft hat“, sagte Bilger den Sendern RTL und ntv am Donnerstag.
Das Konzept könne sinnvoll sein und habe in einigen Bereichen Fortschritte gebracht, müsse aber neu geprüft werden, erklärte er. „Die Anzahl dieser Korridorsperrungen und auch die Auswirkung auf das gesamte Netz müssen wir uns sehr genau anschauen und dann auch eine neue Bewertung vornehmen.“
Wenn Zeitpläne nicht eingehalten würden, müsse man handeln. „Dann muss man vielleicht schon auch Konsequenzen daraus ziehen.“ Bilger kündigte an, am Donnerstag mit Bahnchefin Palla darüber zu sprechen.
Die Bahn-Tochter DB-Infrago hatte zuletzt in Absprache mit der Bundesregierung das Tempo der Korridorsanierungen verlangsamt. Sämtliche Projekte sollen nun bis Mitte der 2030er-Jahre fertig werden und nicht bereits zu Beginn des nächsten Jahrzehnts. Trotz der bisherigen Bemühungen ist der Sanierungsstau im Schienennetz zuletzt auf 130 Milliarden Euro angewachsen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bauarbeiten an einer Gleisanlage (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Steffen Bilger, Palla
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsche Bahn, Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU), CDU, Steffen Bilger, RTL, ntv, Bahnchefin Palla, DB-Infrago, Bundesregierung, Palla
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum:Donnerstag (am 30.07.2026)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) kündigte an, die von der Deutschen Bahn durchgeführten Korridorsanierungen erneut zu überprüfen und neu zu bewerten, da die bisherigen Ergebnisse offenbar nicht wie erhofft ausfielen, und will bei Verfehlung von Zeitplänen Konsequenzen ziehen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Korridorsanierungen brachten nicht das erhoffte Ergebnis
- Korridorsperrungen und deren Auswirkungen auf das gesamte Netz müssen neu bewertet werden
- Zeitpläne werden möglicherweise nicht eingehalten
- DB-Infrago hatte das Tempo der Korridorsanierungen zuletzt in Absprache mit der Bundesregierung verlangsamt
- Sanierungsstau im Schienennetz wuchs zuletzt auf 130 Milliarden Euro an
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien im Artikel beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Neubewertung und Überprüfung der Korridorsanierungen der Deutschen Bahn
- Nicht-Erreichen der erhofften Ergebnisse
- Sehr genaue Betrachtung der Anzahl der Korridorsperrungen
- Bewertung der Auswirkungen der Korridorsperrungen auf das gesamte Netz
- Möglichkeit von Maßnahmen bei Nichteinhaltung von Zeitplänen
- Ggf. Ziehen von Konsequenzen aus Verzug oder Zielverfehlungen
- Abstimmung mit der Bahnchefin über das weitere Vorgehen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja — es wird eine Stellungnahme von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger zitiert („Stand jetzt muss ich feststellen, dass die Korridorsanierungen nicht das Ergebnis gebracht haben…“, sagte er RTL und ntv).
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