Politik in Berlin und Fußball-WM-Governance
Berlin () – Die Bundesregierung will sich nicht in mögliche Pläne der Fifa einmischen, Anteile an künftigen Fußball-Weltmeisterschaften an Investoren zu verkaufen. Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer verwies in der Regierungspressekonferenz am Mittwoch auf die Autonomie des Sports und betonte, Entscheidungen über Organisation und Vermarktung internationaler Wettbewerbe lägen allein in der Verantwortung der Sportverbände.
Zugleich formulierte er für die Bundesregierung aber Erwartungen an die Fifa: Sport habe eine herausragende gesellschaftliche Bedeutung, sagte Meyer. Trotz wirtschaftlicher Interessen müsse sichergestellt bleiben, dass große Sportereignisse für die Fans zugänglich bleiben und eine gesellschaftliche sowie verbindende Wirkung erhalten. Entscheidend seien aus Sicht der Bundesregierung die Breitenwirkung, die Bezahlbarkeit und der Zugang zum Sport.
Zu möglichen Auswirkungen eines Investoreneinstiegs auf künftige deutsche WM-Bewerbungen oder steuerliche Fragen wollte sich die Bundesregierung nicht äußern.
Für die letzte WM in Deutschland hatte die Bundesregierung der Fifa erhebliche Steuerermäßigungen gewährt – doch wenn private Investoren unter den Veranstaltern sind, könnten sich hier nach Ansicht von Experten neue juristische Fragen auftun. Laut Medienberichten erwägt der DFB, für 2038 oder 2042 wieder eine deutsche WM-Bewerbung abzugeben.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Regierungspressekonferenz am 29.07.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Steffen Meyer
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesregierung, Steffen Meyer, Fifa, Sportverbände, Fans, DFB
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand im Zeitraum am Mittwoch, 29.07.2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Bundesregierung will sich nicht in mögliche Pläne der FIFA einmischen, falls künftig Investoren Anteile an Weltmeisterschaften erwerben, erwartet jedoch vor allem gesellschaftliche Wirkung, Bezahlbarkeit und breiten Zugang für Fans, äußert sich aber nicht zu möglichen Folgen für deutsche WM-Bewerbungen oder steuerliche Fragen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Verkauf von Anteilen an künftigen Fußball-Weltmeisterschaften an Investoren
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien im Artikel beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Wahrung der Autonomie des Sports und der Zuständigkeit der Sportverbände für Organisation und Vermarktung internationaler Wettbewerbe
- Sicherstellung, dass große Sportereignisse für Fans zugänglich bleiben
- Gewährleistung einer gesellschaftlichen sowie verbindenden Wirkung großer Sportereignisse
- Fokus auf Breitenwirkung
- Fokus auf Bezahlbarkeit
- Fokus auf Zugang zum Sport
- keine Stellungnahme zu möglichen Auswirkungen auf künftige deutsche WM-Bewerbungen
- keine Stellungnahme zu steuerlichen Fragen im Zusammenhang mit möglichen Investoreneinstiegen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja—der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer wird zitiert, außerdem wird für die Bundesregierung eine Erwartung an die Fifa formuliert.

