Politik Berlin: Diskussion über Feiertagsabschaffung
Berlin () – Die mögliche Abschaffung eines Feiertags als Beitrag zur Bewältigung der aktuellen Krise ist laut stellvertretendem Regierungssprecher Steffen Meyer „Spekulation“. Er wolle einzelne mögliche Maßnahmen nicht bewerten, sagte Meyer am Freitag der .
Ein klares Dementi, dass die Bundesregierung eine solche Maßnahme erwägt, vermied er aber ebenso: In der aktuellen angespannten wirtschaftlichen Lage seien „immer wieder Vorschläge auch in der Diskussion“, so Meyer. „Insofern konzentrieren wir uns darauf, die Dinge intern vorzubereiten und dann zu verkünden, wenn wir uns auf etwas geeinigt haben“, so der stellvertretende Regierungssprecher.
Der Kanzler hatte letztes Jahr gesagt, das Thema Feiertagsabschaffung komme immer wieder hoch „wie das Ungeheuer von Loch Ness“, er wolle eine solche Diskussion aber gar nicht führen. Ein paar Wochen später sagte er in einem TV-Interview, von ihm aus könnte der Pfingstmontag entfallen, „aber wir werden ihn behalten“. Laut „Spiegel“ hatte die Union dann beim Koalitionsausschuss am letzten Wochenende in der Villa Borsig vorgeschlagen, den 1. Mai als gesetzlichen Feiertag abzuschaffen – die SPD soll empört gewesen sein.
Der stellvertretende Regierungssprecher wollte das am Freitag nicht kommentieren. Es sei „enorm wichtig, dass wir diese Gespräche in aller Ernsthaftigkeit aber auch in aller Vertraulichkeit führen“, sagte Meyer der .
Nach Berechnungen von Ökonomen würde jeder zusätzliche Arbeitstag das BIP um etwa 0,2 Prozent steigen lassen. In Deutschland gibt es neun bundeseinheitliche Feiertage, von denen vier per Definition nie auf ein Wochenende fallen. Fünf weitere rotieren über alle sieben Wochentage und sorgen damit durchschnittlich für den Ausfall von drei bis vier Arbeitstagen pro Jahr. Darüber hinaus gibt es in den Ländern weitere arbeitsfreie Feiertage.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Steffen Meyer, Angela Merkel, Union, SPD
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesregierung, dts Nachrichtenagentur, Union, SPD, Koalitionsausschuss, Villa Borsig, Ökonomen
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:
Berlin, Villa Borsig
Worum geht es in einem Satz?
Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer bezeichnet die mögliche Abschaffung eines Feiertags zur Bewältigung der aktuellen Krise als Spekulation, vermeidet jedoch ein klares Dementi und betont die Wichtigkeit vertraulicher Gespräche über solche Vorschläge in der angespannten wirtschaftlichen Lage.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Aktuelle wirtschaftliche Krise
- Diskussion über mögliche Maßnahmen zur Krisenbewältigung
- Vorschlag der Union zur Abschaffung des 1. Mai als Feiertag
- Wiederkehrende Diskussionen über Feiertagsabschaffung
- Der Kanzler äußert sich indifferent zu Feiertagen
- Interne Vorbereitung der Bundesregierung auf mögliche Entscheidungen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Aussagen von Regierungssprecher Steffen Meyer als Spekulation eingestuft
- Keine Bewertung einzelner Maßnahmen durch Meyer
- Klare Dementi seitens der Bundesregierung zur Abschaffung eines Feiertags vermieden
- Diskussionen über mögliche Maßnahmen in der aktuellen wirtschaftlichen Lage
- Kanzler spricht von Feiertagsabschaffung, sieht sie jedoch als ungelöstes Thema
- Vorschlag der Union zur Abschaffung des 1. Mai als gesetzlichen Feiertag
- SPD reagiert empört auf diesen Vorschlag
- Meyer betont Ernsthaftigkeit und Vertraulichkeit der Gespräche
- Ökonomische Berechnungen zu Auswirkungen zusätzlicher Arbeitstage auf das BIP
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Abschaffung eines Feiertags könnte Teil von Krisenbewältigungsmaßnahmen sein
- Diskussion über mögliche Maßnahmen in der aktuellen wirtschaftlichen Lage
- Internes Vorbereiten und spätere Verkündung von Entscheidungen
- Vorschläge zur Feiertagsabschaffung könnten zu politischen Spannungen führen
- Möglicher Anstieg des BIP bei zusätzlichen Arbeitstagen
- Relevanz von Feiertagen für die durchschnittliche Anzahl der Arbeitstage pro Jahr
- Sensibilität und Vertraulichkeit bei Gesprächen über Feiertagsregelungen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des stellvertretenden Regierungssprechers Steffen Meyer zitiert, der die mögliche Abschaffung eines Feiertags als "Spekulation" bezeichnet.
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