Politik in Berlin: Prävention gegen Radikalisierung
Berlin () – Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge, Integration und Antirassismus, Natalie Pawlik (SPD), fordert bessere Präventionsarbeit gegen Radikalisierung von Kindern.
„Die wirksamste Antwort auf islamistischen Extremismus ist ein starker Rechtsstaat und konsequente Präventionsarbeit“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). „Entscheidend ist, Radikalisierung frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Kinder und Jugendliche müssen in der Lage sein, extremistische Propaganda zu erkennen, sie kritisch einzuordnen und ihr zu widerstehen, sowohl auf dem Schulhof als auch im digitalen Raum.“
„Das Internet ist heute einer der wichtigsten Orte der Radikalisierung, deshalb muss es auch ein zentraler Ort der Prävention sein. Wir müssen junge Menschen dort mit demokratischen Gegenangeboten erreichen, wo extremistische Akteure um ihre Aufmerksamkeit werben.“ Das allein reiche jedoch nicht aus. „Zugleich müssen digitale Plattformen ihren gesetzlichen Pflichten konsequent nachkommen, geltendes europäisches Recht durchsetzen und verhindern, dass extremistische Propaganda Reichweite gewinnt“, so Pawlik.
Die Integrationsbeauftragte sieht auch Verantwortung der Schulen. „Im Klassenzimmer und auf dem Schulhof müssen ein respektvoller Umgang und gegenseitige Achtung als Grundsatz gelten“, sagte Pawlik der Zeitung. „Lehrpläne, Schulbücher und die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften müssen die Werte unserer vielfältigen Gesellschaft vermitteln und widerspiegeln sowie kritisch gegen jede Form von Extremismus und Rassismus sein. Nur so können wir verhindern, dass extremistische Ideologien überhaupt Fuß fassen und junge Menschen in Deutschland erreichen.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Tatort nach Todesfahrt beim CSD am 27.07.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Natalie Pawlik
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge, Integration und Antirassismus, Natalie Pawlik, SPD, Rheinische Post, Bundesregierung, Schulen, EU, digitale Plattformen, Rechtsstaat
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: Dienstag, 27.07.2026.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Natalie Pawlik (SPD) fordert bessere Präventionsarbeit, um Radikalisierung bei Kindern und Jugendlichen früh zu erkennen und zu verhindern—insbesondere im digitalen Raum durch demokratische Gegenangebote sowie durch die konsequente Durchsetzung gesetzlicher Pflichten durch Plattformen und eine werteorientierte, extremismus- und rassismuskritische Bildung in Schulen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Die wirksamste Antwort auf islamistischen Extremismus sei ein starker Rechtsstaat und konsequente Präventionsarbeit
- Radikalisierung solle frühzeitig erkannt und verhindert werden
- Das Internet sei ein wichtiger Ort der Radikalisierung
- Digitale Plattformen müssten ihren gesetzlichen Pflichten nachkommen, damit extremistische Propaganda keine Reichweite gewinnt
- Verantwortung der Schulen: respektvoller Umgang, Vermittlung demokratischer Werte und Weiterbildung der Lehrkräfte sowie kritisch gegen Extremismus und Rassismus
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Natalie Pawlik fordert bessere Präventionsarbeit gegen Radikalisierung von Kindern und Jugendlichen
- Sie betont die Rolle eines starken Rechtsstaats und konsequenter Prävention gegen islamistischen Extremismus
- Das Internet wird als wichtiger Ort der Radikalisierung und damit auch der Prävention beschrieben
- Digitale Plattformen sollen ihren gesetzlichen Pflichten nachkommen und verhindern, dass extremistische Propaganda Reichweite gewinnt
- Schulen werden in die Verantwortung genommen, respektvollen Umgang und Achtung als Grundsatz zu vermitteln
- Lehrpläne, Schulbücher sowie die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften sollen Werte der vielfältigen Gesellschaft vermitteln und kritisch gegen Extremismus und Rassismus wirken
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Radikalisierung soll frühzeitig erkannt und verhindert werden
- Kinder und Jugendliche sollen extremistische Propaganda erkennen, kritisch einordnen und ihr widerstehen können
- Präventionsarbeit soll auch im digitalen Raum als zentraler Ansatzpunkt erfolgen
- Digitale Plattformen sollen ihre gesetzlichen Pflichten konsequent erfüllen und die Reichweite extremistischer Propaganda verhindern
- Schulen sollen durch respektvollen Umgang und gegenseitige Achtung gegen Extremismus und Rassismus wirken
- Lehrpläne, Schulbücher sowie die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften sollen demokratische Werte vermitteln und kritisch gegen Extremismus und Rassismus ausgerichtet sein
- Extremistische Ideologien sollen daran gehindert werden, überhaupt Fuß zu fassen und junge Menschen zu erreichen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja – die Beauftragte der Bundesregierung, Natalie Pawlik (SPD), wird mit direkten Zitaten in der Stellungnahme der Zeitung wiedergegeben.
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