Dax weiter sehr freundlich – Ifo-Index überrascht positiv

Dax weiter sehr freundlich – Ifo-Index überrascht positiv

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Wirtschaft: Frankfurter Börse im Aufwind

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Montag nach einem bereits sehr freundlichen Start bis zum Mittag weiter klar im grünen Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.475 Punkten berechnet, dies entspricht einem Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten SAP, Zalando und Bayer, am Ende Hochtief, RWE und Eon.

Der am Vormittag veröffentlichte überraschend starke Ifo-Geschäftsklimaindex für Juli wirkte sich positiv auf die Stimmung aus. „Der Datenfluss aus Deutschland hat zuletzt auf der positiven Seite überrascht. Herauszuheben sind dabei vor allem die soliden Zuwächse der Auftragseingänge“, sagte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP-Bank-Gruppe. Gerade aufgrund der guten Vorgaben sei es jetzt besonders spannend zu sehen, wie sich die vom Ifo-Institut befragten Unternehmen äußern.

„Und tatsächlich, auch das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer kann sich im Juli zum dritten Mal in Folge verbessern. Die kurzzeitige Verbesserung im Iran-Krieg dürfte die Ifo-Umfrage allerdings positiv beeinflusst haben.“ Die Situation habe sich in der vergangenen Woche deutlich zugespitzt, was in der jüngsten Erhebung des Ifo-Instituts nicht vollständig zur Geltung gekommen sei.

„Die deutsche Wirtschaft schlägt sich in Anbetracht der widrigen Umstände überraschend gut“, so Gitzel. „Dies wird sich vermutlich auch in einem Zuwachs des BIP im zweiten Quartal manifestieren, was in Anbetracht der gestiegenen Ölpreise ein Erfolg wäre.“ Dabei spiele nicht einmal das Infrastruktur- und Rüstungsprogramm der deutschen Bundesregierung die erste Geige. „Wie die Auftragseingänge zeigen, nimmt die Nachfrage nach deutschen Produkten aus dem Ausland zu. Um die deutsche Wirtschaft ist es deutlich besser bestellt, als vielerorts angenommen wird.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1398 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8773 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 88,89 US-Dollar; das waren 7,89 Dollar oder 8,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Thomas Gitzel

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Frankfurter Börse, dts Nachrichtenagentur, Dax, SAP, Zalando, Bayer, Hochtief, RWE, Eon, Ifo-Institut, VP-Bank-Gruppe, Iran, Bundesregierung

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am Montag statt (Berichtszeit: ca. 12:30 Uhr bis ca. 12 Uhr deutscher Zeit). Ein konkretes Datum (z. B. „am 27.07.2026“) wird nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main, Frankfurter Börse

Worum geht es in einem Satz?

Der DAX blieb am Montagmittag nach einem freundlichen Start klar im Plus und stieg auf rund 25.475 Punkte (≈ +1,5 %), vor allem gestützt durch das überraschend gute deutsche Ifo-Geschäftsklima, während der Euro leicht zulegte und der Ölpreis deutlich fiel.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • überraschend starker Ifo-Geschäftsklimaindex für Juli
  • soliden Zuwächse der Auftragseingänge
  • positive Überaschung im Datenfluss aus Deutschland auf der positiven Seite
  • kurzzeitige Verbesserung im Iran-Krieg als positiver Einfluss auf die Ifo-Umfrage

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Keine Reaktion von Politik Öffentlichkeit oder Medien beschrieben

Welche Konsequenzen werden genannt?

Ifo-Geschäftsklimaindex im Juli als positives Signal für die Stimmung an den Finanzmärkten
Weitere Kursgewinne im Dax im Tagesverlauf
Besserer Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland
Erwartung eines Zuwachses des BIP im zweiten Quartal
Wachsender Eindruck, dass die Nachfrage nach deutschen Produkten aus dem Ausland zunimmt
Stärkere Entwicklung des Euro gegenüber dem US-Dollar im Tagesverlauf
Deutlich sinkender Ölpreis als dämpfender Faktor für Energie- und damit verbundene Kostenentwicklungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja: Thomas Gitzel (Chefvolkswirt der VP-Bank-Gruppe) wird mit einer Stellungnahme zitiert („Der Datenfluss aus Deutschland …“).

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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