Gesundheitspolitik in NRW
Düsseldorf () – Nordrhein-Westfalen hat die Landarztquote für Medizinstudienplätze erhöht. Ab dem Wintersemester 2026/27 stehen 227 Plätze für Bewerber zur Verfügung, die sich verpflichten, nach ihrer Facharztausbildung zehn Jahre lang in unterversorgten ländlichen Regionen, als Hausarzt zu arbeiten.
Das teilten Behörden am Donnerstag mit.
Der Anteil der Studienplätze an staatlichen Universitäten, die für die Landarztquote reserviert sind, steigt von 7,8 auf 8,8 Prozent. Das sind 25 Plätze mehr als bisher, ein Plus von zwölf Prozent.
Seit Einführung der Quote im Wintersemester 2019/20 wurde die Zahl der Plätze damit um insgesamt rund 32 Prozent erhöht. Wissenschaftsministerin Ina Brandes betonte, NRW leiste bundesweit den größten Beitrag zur Ausbildung von Ärzten.
Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärte, das Modell habe sich bewährt und finde inzwischen Nachahmer in anderen Ländern.
Mehr als 1.100 künftige Hausärzte sind aktuell über die Landarztquote verpflichtet, die ersten haben ihr Studium bereits abgeschlossen und befinden sich in der Weiterbildung zum Facharzt. Die Auswahl der Bewerber erfolgt über das Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz.
Dabei werden neben der Abiturnote und dem Ergebnis des Medizinertests auch berufliche Erfahrungen im Gesundheitswesen sowie ein Auswahlgespräch berücksichtigt, bei dem soziale und empathische Kompetenzen im Vordergrund stehen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Arztpraxis für Allgemeinmedizin (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Ina Brandes, Karl-Josef Laumann
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Nordrhein-Westfalen, Landarztquote, Universitäten, Behörden, dts Nachrichtenagentur, Wissenschaftsministerin Ina Brandes, Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Donnerstag statt (konkret: Donnerstag, 16. Juli 2026).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf.
Worum geht es in einem Satz?
Nordrhein-Westfalen erhöht zum Wintersemester 2026/27 die Landarztquote auf 227 Studienplätze und stellt damit mehr Plätze für Bewerber bereit, die sich verpflichten, nach der Facharztausbildung zehn Jahre als Hausarzt in unterversorgten ländlichen Regionen zu arbeiten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Erhöhung der Landarztquote für Medizinstudienplätze in Nordrhein-Westfalen ab dem Wintersemester 2026/27
- Verpflichtung der Bewerber, nach der Facharztausbildung zehn Jahre als Hausarzt in unterversorgten ländlichen Regionen zu arbeiten
- steigender Anteil reservierter Studienplätze an staatlichen Universitäten von 7,8 auf 8,8 Prozent
- bisherige Entwicklung seit Einführung der Quote im Wintersemester 2019/20 mit insgesamt rund 32 Prozent mehr Plätzen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erhöhung der Anzahl der Medizinstudienplätze für die Landarztquote ab dem Wintersemester 2026/27
- Mehr Bewerber können sich verpflichten, nach der Facharztausbildung zehn Jahre als Hausarzt in unterversorgten ländlichen Regionen zu arbeiten
- Steigerung des Anteils der reservierten Studienplätze an staatlichen Universitäten von 7,8 auf 8,8 Prozent
- Zunahme der insgesamt verfügbaren Quoteplätze seit Einführung um rund 32 Prozent
- Größerer Beitrag zur Ausbildung von Ärzten in Nordrhein-Westfalen
- Verbreitung des Modells in anderen Ländern durch Nachahmung
- Mehr künftige Hausärzte mit verpflichtender Tätigkeit in ländlichen Regionen (mehr als 1.100)
- Fortlaufende ärztliche Versorgung durch frühere Abschlüsse und beginnende Facharztweiterbildungen der verpflichteten Studierenden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja—es werden Stellungnahmen von Wissenschaftsministerin Ina Brandes („NRW leiste bundesweit den größten Beitrag…“) sowie von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann („das Modell habe sich bewährt…“) zitiert.
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